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Osteoporose (Knochenschwund) ist die häufigste Knochenerkrankung. Man versteht unter Osteoporose eine Abnahme der Knochenmasse, -struktur und -funktion, die zu einer schmerzhaften mechanischen Instabilität des Skeletts mit der Gefahr von Knochenbrüchen führt. Die wichtigsten Formen der Osteoporose sind die postklimakterische und die Altersosteoporose.
Ganz allgemein liegt der Osteoporose ein Missverhältnis zwischen Knochenaufbau und -abbau zugrunde. Vorwiegende Beschwerden der Erkrankung sind vor allem starke Knochenschmerzen. Als Komplikation treten Knochenbrüche auf, die zu dauerhaften Veränderungen des Skeletts, beispielsweise zu einer Abnahme der Körpergröße, führen können.
Die Diagnose der Osteoporose im Frühstadium ist bisher nur eingeschränkt möglich. Die fortgeschrittene Erkrankung dagegen ist auf Röntgenbildern meist gut zu erkennen. Die Behandlung der Osteoporose beruht auf einer medikamentösen Beeinflussung des Knochenstoffwechsels. Unbehandelt schreitet eine Osteoporose ständig voran und kann zu Invalidität und Pflegebedürftigkeit führen. Von besonderer Bedeutung sind vorbeugende Maßnahmen, zu denen eine kalziumreiche Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung gehören. Im Gegensatz zu früher wird die Hormonersatztherapie bei Frauen in den Wechseljahren nicht mehr generell empfohlen, sondern nur unter Abwägung des Nutzens und aller Risiken.
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