Das müssen Sie wissenSchweinegrippe oder Erkältung? | ||||||
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Nicht zuletzt deswegen bewegt in Zeiten laufender Nasen, heiserer Stimmen und schmerzender Hälse viele Menschen mit Erkältungs-Symptomen die Frage: Habe ich nur eine gewöhnliche Erkältung, eine Grippe oder gar die Schweinegrippe? Und schon die Begriffe stiften Verwirrung: Schweinegrippe, grippaler Infekt, Influenza, H1N1 ... Wer soll da noch den Überblick behalten? Daher zum Einstieg eine kurze Begriffs-Erläuterung:
Die Schweinegrippe ähnelt in ihrem Verlauf der jährlichen Wintergrippe: Typischerweise treten Fieber (> 38,5), Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit auf. Auch Schüttelfrost, Rücken- und Muskelschmerzen machen einem zu schaffen. Diese Beschwerden erscheinen recht plötzlich und geballt - der Betroffene fühlt sich wirklich krank. Allerdings verläuft die Schweinegrippe in vielen Fällen auch relativ mild; dies erschwert es, sie von einer gewöhnlichen Erkältung abzugrenzen. Die Schweinegrippe unterscheidet sich in zwei Punkten von der Wintergrippe: Einige Erkrankte klagen zusätzlich über Durchfall und Erbrechen und bei manchen fehlt das für die „echte“ Grippe typische Fieber. Insofern sollte jeder auch diese Anzeichen beziehungsweise deren Fehlen im Hinterkopf haben. Eine Erkältung setzt nicht so schlagartig ein wie die Schweinegrippe - sie „arbeitet“ sich in der Regel langsamer vor. Bei der Erkältung kommt ein Symptom zum anderen oder die Beschwerden lösen sich untereinander ab. Viele Betroffene berichten, dass zuerst der Hals kratzte, dann die Nase zu laufen begann und schließlich Husten folgte. Zudem bleiben Erkältungspatienten im Gegensatz zu Patienten mit Grippe häufig vom Fieber ganz verschont oder messen nur leicht erhöhte Temperaturen.
Wer öfter mit der klassischen Erkältung zu tun hat, merkt, dass die Grippe intensiver ist, als man es von einer Erkältung gewohnt ist. Wenn mindestens zwei der folgenden Kriterien vorliegen, gilt eine Schweinegrippe als wahrscheinlich:
Eine Erkältung ist lästig, heilt aber zumeist problemlos aus. Eine „echte“ Grippe (saisonale Influenza) stellt im Allgemeinen nur für Kinder und gesundheitlich Vorbelastete eine echte Bedrohung dar. Bei der Schweinegrippe verhält es sich anscheinend etwas anders - sie gefährdet in seltenen Fällen auch ansonsten völlig gesunde Menschen.
Therapie bei Schweinegrippe Im Fall der Schweinegrippe kommen bei schweren Verläufen oder Risikopatienten virenhemmende Mittel zum Einsatz. Sie setzen an der Ursache der Erkrankung, den H1N1-Viren, an und verhindern deren Vermehrung. Zeigt die Schweinegrippe einen leichten Verlauf, reicht es aus, nur die Beschwerden zu behandeln - Ärzte nennen dies eine „rein symptomatische Behandlung“. Sie entspricht im Grunde der Behandlung einer Erkältung. Hausmittel (z.B. Ingwertee), schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente (zum Beispiel ASS-haltige Präparate) können helfen. Je nach dem lindern auch hustenstillender oder schleimlösender Saft und abschwellende Nasentropfen die Beschwerden. Gut gegen eine Erkältung wirken:
Weiter: Impfung und Co: So können Sie Schweinegrippe und Erkältungen vorbeuen Übrigens: Mehr Gesundheits-Informationen zum Thema Schweinegrippe finden Sie auf dem Gesundheitsportal www.onmeda.de! fw | ||||||
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H1N1 ist zurück: Schweinegrippe oder Erkältung?
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