Sophie von Kessel im Interview mit goFeminin.de |
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Frau von Kessel, "Das Beste kommt erst" ist ja ein richtiger Familienfilm. Sind Sie selbst auch ein Mensch, dem Familie sehr wichtig ist?
Sophie von Kessel: Durch das viele Umziehen als Tochter einer Diplomatenfamilie war die Familie immer sehr wichtig. Wir waren stets in einem neuen Land, haben die Sprache nicht gesprochen - da hat man natürlich erst auf seine Geschwister und Eltern zurückgegriffen. Deswegen war unser Verhältnis schon immer sehr intensiv. Aber in den letzten Jahren, jetzt wo jeder seinen eigenen Beruf und seine eigene Familie hat, habe ich mit meinen Schwestern zwar noch immer sehr intensiven Kontakt, aber nicht regelmäßig. Für Werte wie Familie und Tradition ist jetzt meine eigene kleine Familie da.
Wie hat Sie das Leben als Diplomatentochter geprägt?
Ich kenne kein Heimatgefühl - ich vermisse es aber auch gar nicht. Das macht mich flexibel, ich fühle mich total frei, weil ich überhaupt nicht ortsgebunden bin und jederzeit umziehen und irgendwo anders neu anfangen könnte. Ich fühle mich auch schnell in fremden Städten wohl.
Waren Sie als Kind ein fantasievolles Kind. Hatten Sie eine Feen-Phase, wie die Kinder im Film?
Wir haben uns oft verkleidet, das weiß ich noch. Und uns angemalt und Aufführungen gemacht.
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