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Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe erleben pro Jahr bis zu 200.000 Kinder, dass ein Elternteil an Krebs erkrankt. Rund ein Drittel dieser Kinder entzieht sich danach seinem Umfeld, wird verhaltensauffällig oder sogar krank.
Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt, fühlt sich die Situation für viele Kinder bedrohlich und irritierend an. Eltern sind ihrerseits überfordert und wissen nicht, wie sie sich ihrem Kind gegenüber verhalten sollen. Kann man einem Kind sagen, dass die eigene Mutter schlimm krank ist und niemand weiß, ob und wann sie wieder gesund wird?
Mediziner und Psychologen raten betroffenen Eltern grundsätzlich dazu, in der Familie offen über die Krankheit zu sprechen. Zu wissen, was die Ursache für die Situation ist, hilft Kindern mehr als eine ahnende Unsicherheit. "Eltern sollten versuchen, die Krankheit kindgerecht zu erklären und dabei Worte wählen, die dem Alter angemessen sind", rät Psychologin Dr. Kerstin Krauel von der Uniklinik Magdeburg.
> Interview: "Hilfen für Kinder krebskranker Eltern"
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