Studie: In diesen deutschen Städten verdient man am meisten

Veröffentlicht von Alexandra Zykunov
Veröffentlicht am 18. Dezember 2012

Die Kluft zwischen den Einkommen in Ost und West ist immer noch riesig! Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, die jetzt veröffentlicht wurde. Demnach verdient man in den Großstädten Stuttgart, München und Frankfurt/Rhein-Main am meisten. Stolze 2991 Euro brutto bekamen in Stuttgart Vollzeitbeschäftigte durchschnittlich pro Monat im Jahr 2008. In ganz Deutschland war das Einkommen zu dieser Zeit im Schnitt 2615 Euro.

In der Metropolregion Mitteldeutschland, die grob das Gebiet zwischen Erfurt und Leipzig umfasst, verdienten die Menschen über 1000 Euro weniger als im baden-württembergischen Stuttgart. Nur 1908 Euro brutto kamen in den ostdeutschen Städten rum. Das ist nicht nur weniger als im gesamtdeutschen Schnitt, sondern lag auch unter dem ostdeutschen Durchschnittswert von rund 1977 Euro.

In der Region Berlin-Brandenburg sah es zumindest etwas besser aus, dort bekam man Ende des Monats immerhin 2241 Euro brutto ausgezahlt. Von den Stuttgarter Verhältnissen sind aber auch diese Zahlen noch weit entfernt.

Das Einkommen der Beschäftigten in den Regionen Bremen-Oldenburg, Nürnberg, Hannover-Braunschweig, Rhein-Ruhr und Rhein-Neckar lag so ungefähr im Bundesdurchschnitt.

Doch wie kommt es zu diesen großen Unterschieden zwischen Ost und West? Für die Forscher der Studie liegt es an den Branchen, die in Deutschland unterschiedlich angesiedelt sind. In acht der insgesamt elf Metropolregionen sind überdurchschnittlich viele Menschen in wissensintensiven und innovativen Branchen wie Fahrzeugbau, EDV-Dienstleistungen, Pharma oder Medizintechnik beschäftigt. Dies gilt besonders für Stuttgart, München, Frankfurt/Rhein-Main und Hamburg.

In den Regionen Bremen-Oldenburg, Mitteldeutschland und Berlin-Brandenburg arbeiten dagegen weniger Menschen in diesen Bereichen. Weniger innovativ heißt also auch weniger Einkommen, so die Studie.

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