Die besten Tipps gegen Boreout

 
Was ist Boreout?
Was ist Boreout?


Alle reden über Burnout, die Krankheit der Erfolgreichen und Leistungsträger. Doch nicht nur Überforderung kann krank machen. Hinter dem Begriff "Boreout" steckt sozusagen das Gegenteil: krank durch Unterforderung im Job. Was sich eigenartig anhört, ist keine Seltenheit. Laut einer Studie der Bundesregierung sagen knapp zwei Drittel der Berufstätigen unter 30, dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz langweilen.

„Ebenso wie eine permanente Überbelastung können uns auch Unterforderung, Langeweile und fehlende Erfolgserlebnisse unter Stress setzen - und mit der Zeit zu gravierenden psychischen Problemen führen“, weiß der Psychologe Benjamin Martens von psycheplus.de. Boreout ist das Resultat von lähmender Routine, ständiger Unterforderung, Frust und fehlender Motivation. Unterforderung bedeutet: zu wenig zu tun und für die anfallenden Aufgaben überqualifiziert.

Typische Boreout-Symptome
Wer an Boreout leidet, schlägt sich mit Frustration und Antriebslosigkeit herum. Und was zunächst nur den Job betrifft, weitet sich nach und nach auch auf das Privatleben aus. Die Folgen: Neben Frust und depressiver Stimmung kann es auch körperliche Symptome geben. Und die gleichen denen einer Burnout-Erkrankung: Schlafstörungen, Magenschmerzen oder Tinnitus.

Leider recht unspezifische Beschwerden, die viele Ursachen haben können. Ein Grund, warum Boreout selten diagnostiziert wird - im Gegensatz zu der viel "populäreren" Burnout-Erkrankung, die etwa dreimal so oft erkannt wird. Nach einer Erhebung der Techniker Krankenkasse ist die Zahl der Krankschreibungen wegen Burnout-Symptomen in den letzten fünf Jahren um ganze 17 Prozent gestiegen. Boreout hingegen ist schwerer zu erfassen. Die Krankheit ist weniger erforscht und Betroffene suchen sich nur selten ärztliche Hilfe. Die Dunkelziffer ist dementsprechend hoch.

Boreout: Von der Gesellschaft wenig anerkannt
Kein Wunder. Wer gestresst und überlastet ist und an seine Grenzen kommt, der stößt in unserer Gesellschaft auf Verständnis. Aber wie ist es, wenn sich jemand schlecht fühlt, weil er zu wenig zu tun hat? "Deine Probleme will ich haben. Ich weiß vor lauter Arbeit nicht, wo mir der Kopf steht" dürften nicht wenige Außenstehende entgegnen.

Die Konsequenz: Viele Betroffene versuchen ihr Problem zu verstecken, indem sie auf der Arbeit sehr beschäftigt tun. „Nicht wenige demonstrieren dann besonderes Engagement, bleiben extra lange im Büro und wirken auf ihr Umfeld eher wie klassische Burnout-Kandidaten“, erklärt Benjamin Martens. Denn eins sind Betroffene mit Sicherheit nicht: faul oder arbeitsscheu: „Im Gegenteil! Boreout-Kandidaten leiden massiv darunter, dass sie viel leisten wollen, aber nicht können.“

> Hilfe aus dem Teufelskreis: Tipps gegen Boreout



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Veröffentlicht von
am 10/11/2012
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