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Domina: "Ich sollte so tun, als würde ich seinen Penis abschneiden"

Nichi Hodgson: 'Ein Mann wollte, dass ich ihn mit Minzsauce einreibe und als Opferlamm behandele.' - Domina: "Ich sollte so tun, als würde ich seinen Penis abschneiden"
Nichi Hodgson: 'Ein Mann wollte, dass ich ihn mit Minzsauce einreibe und als Opferlamm behandele.'
Sie treffen sich in dunklen Kerkern, Sex-WGs oder abgeschiedenen Hotels. Es geht um Manipulation und sexuelle Kontrolle und um gewünschte Gewalt. Der Hype um das BDSM-Buch 'Shades of Grey' ist tief in das tabuisierte Thema Sadomasochismus eingedrungen. Wir haben mit der 29-jährigen Nichi Hodgson gesprochen - einer ehemaligen Domina aus London. Das weibliche Pendant des Buchhelden Christian Grey erzählt über ihre Einkünfte, die Routine des Hinternversohlens und über den krassesten Wunsch, den je ein Kunde hatte.

gofeminin.de: Was war der heftigste Wunsch, der von Ihnen als Domina verlangt wurde?
Nichi Hodgson: Ein Mann, der kein Kunde war, hatte einen Scheren-Fetisch und wollte, dass ich so tue, als würde ich seinen Penis abschneiden. Ein anderer wollte, dass ich Essen kaue, es wieder ausspucke, damit er es dann essen kann. Und wieder ein anderer wollte mit Minzsauce eingerieben und als ein Opferlamm behandelt werden.

Hat Ihnen irgendetwas davon auch persönlich gefallen?
Das sind ja Extreme. Ich bin eine Vanilla-Domina, also eine Art Blümchensex-Domina. Bei mir geht es mehr um die sinnliche Kontrolle und nicht um Ketten und Peitschen. Ich mochte das Necken und das Unerreichbar sein, das ist gut für das Selbstbewusstsein. Es ging darum, wie du bist und dich benimmst und nicht zwangsläufig wie du aussiehst.

Wie kamen Sie zu dem Job?
Ich machte gerade ein Praktikum als ich eine Domina kennenlernte. Sie machte mich zu ihrer Assistentin. Damals hatte ich sehr wenig Geld und war neugierig. Mit diesem neuen Job habe ich so viel verdient, dass ich parallel für wenig Geld weiter frei schreiben konnte.

Wie viel Geld kommt bei solchen Jobs rum?
Ich habe in einer Stunde so viel verdient wie eine Kellnerin nach einer Acht-Stunden-Schicht. Das waren 200 bis 250 Euro.

Nichi Hodgson (29) hat als Domina gearbeitet. Ihre Erfahrungen hat sie im Buch 'Bound to You' gesammelt. (Englisch, Hodder & Stoughton). © Mark Mawson/Hodder & Stoughton
Nichi Hodgson (29) hat als Domina gearbeitet. Ihre Erfahrungen hat sie im Buch 'Bound to You' gesammelt. (Englisch, Hodder & Stoughton). © Mark Mawson/Hodder & Stoughton
Was für Kunden kamen zu Ihnen?

Es gibt drei Sorten: Die traditionellen 'Schuljungs' zwischen 40 und 60, die geneckt und versohlt werden wollten. Mit ihnen gab es den wenigsten wirklich sexuellen Kontakt, da sich bei ihnen alles im Kopf abspielte. Dann gab es die 40- bis 50-jährigen Chefs, die die ständige Kontrolle und die Verantwortung auch mal abgeben wollten. Und dann gab es noch die jüngere Sorte, die gern eine Frau haben, die sie herumkommandiert, weil sich ihre Freundinnen zu Hause sexuell zu sehr unterordneten.

Was waren die typischsten Wünsche Ihrer Klienten?
Ich wurde oft darum gebeten, den Männern den Hintern zu versohlen. Ein Mann wollte sogar wie ein kleines Mädchen behandelt werden, hat sich auch so verkleidet und wollte dann von mir den Hintern versohlt bekommen. Häufig ist auch das sogenannte Cuckolding, wenn der Mann es erotisch findet, dass seine Frau ihn betrügt. Die Männer wollten, dass ich ihnen erzähle, dass sie es im Bett nicht bringen und ihre Frau mit jemand anderem schläft. Ein paar Fußfetischisten waren auch dabei. Die meisten wollten dominiert werden und dass ich mich ihnen verweigere.

Welche Wünsche haben Sie auch mal abgelehnt?
Wenn ich merkte, dass jemand dauerhaft wirklich viel zu hohen Schmerz empfinden wollte.

Privat haben Sie sich von einem Mann dominieren lassen. Wie passt das zusammen?
Ich habe meine ganze Energie dafür aufgebraucht, andere zu dominieren. Da wollte ich in meiner Freizeit diese Macht abgeben und mich beherrschen lassen. Ich dachte, ich hätte jemand passenden gefunden, aber er war psychologisch nicht in der Lage, eine solche Beziehung zu führen.

Inwiefern hat Ihr Berufsleben Ihr Sexualleben beeinflusst?
Ich bin dadurch offener und selbstsicherer geworden. Meine Partner waren verständnisvoll und haben sich durch meinen Job nicht bedroht gefühlt. Denn am Ende des Tages ist doch nichts so schön, wie mit dem Mann zu schlafen, den du wirklich liebst.




  

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Veröffentlicht von der Liebe-Redaktion
am 13/12/2012
Die Lesernote:3/5 
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