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Liebe & Psychologie

Amour auf französisch: So wird das intime Verwöhn-Programm für dich perfekt!

von Redaktion Veröffentlicht am 13. Mai 2016
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Für den Cunnilingus gibt es nicht DIE eine Gebrauchsanweisung. Wie immer gilt: Erlaubt ist, was gefällt.

Das lustvolle Pendant zum Blow-Job: der Cunnilingus, der Oral-Sex für die Frau (auch "Französisch" genannt). Für viele Frauen ist er der absolute Höhepunkt im Bett. Immerhin gehören die Schamlippen und die Klitoris zu den sensibelsten erogenen Zonen der Frau. Nicht nur Männer lieben es, oral verwöhnt zu werden!

Cunnilingus: Mehr als ein Vorspiel

Das Schöne am Cunnilingus ist die besondere Intimität. Man zeigt sich offen und verletzlich, man vertraut einander vollkommen. Und: Beim Oral-Sex erfährt man eine ganz besondere Art von Körperlichkeit. Man spürt, riecht und schmeckt den anderen. Das kann für beide Partner sehr erregend sein, zumal der intime Duft von vielen als luststeigernd empfunden wird. Nicht selten ist der Cunnilingus mehr als nur ein Vorspiel. Oft endet er für die Frau in einem besonders großartigen Orgasmus.

Wie es euch gefällt

Wie bei allen Sexpraktiken ist der Cunnilingus nicht jedermanns Sache. Muss er ja auch nicht. Manche Menschen haben einfach Scheu, sich derart nah zu kommen und sich völlig fallen zu lassen. Dennoch sollte jede Frau einmal einen Cunnilingus ausprobiert haben. Viele kommen dabei nämlich leichter zum Orgasmus als bei der reinen Penetration. Schließlich dreht sich beim Cunnilingus (fast) alles um die sensible Klitoris, den weiblichen Lustgaranten. Austesten und offen über Wünsche sprechen, lautet die Devise! Nur so kann der Partner zum Verwöhnprofi werden.

Experimente erlaubt!

Wer ein wenig experimentierfreudig ist und Sensibilität und Feingefühl zeigt, der kann beim Cunnilingus eigentlich nichts falsch machen. Die Reaktionen der Partnerin zeigen meist deutlich, was gefällt und was nicht. Küssen, Lecken, Saugen, sanftes Beißen - beim Cunnilingus liebkost der Partner vor allem die Klitoris und die Schamlippen mit seinen Lippen, der Zunge oder auch (vorsichtig) mit den Zähnen. Viele Frauen empfinden die gleichzeitige Penetration der Vagina mit den Fingern als besonders erregend. Auch die Region rund um den Anus und der Anus selbst sind bei vielen empfänglich für das orale Verwöhnprogramm. ​

Tipps für einen Cunnilingus Marke "unvergesslich"

  • Stellungsfragen:
    Der Klassiker beim Cunnilingus: Sie liegt auf dem Rücken und spreizt die Beine. Der Mann kniet vor ihr oder liegt auf dem Bauch, den Kopf zwischen ihren Beinen, während er sie verwöhnt. Doch es gibt noch weit mehr Positionen für den Cunnilingus. Zum Beispiel, wenn er auf dem Rücken liegt und sie sich auf ihn setzt. So behält sie die Kontrolle, kann sich ihm entziehen oder näherkommen und ihm so noch besser zeigen, was ihr gefällt.
  • Gleichberechtigung:
    Die 69er-Position ist Lust im Doppelpack: Mann und Frau liegen jeweils mit dem Kopf in Fußrichtung des Partners. Während er ihr einen Cunnilingus gibt, kann sie sich gleichzeitig mit einem Blow Job revanchieren.
  • Wilde Buchstaben:
    Beim Cunnilingus darf auch die Unterseite der Zunge zum Einsatz kommen. Das fühlt sich für die Frau besonders angenehm an, viel sanfter als die raue Oberseite. Schön auch, wenn er seine Bewegungen mit der Zunge variiert. Entweder ganz nach Gefühl oder mit einem simplen Trick: Er malt mit der Zunge das gesamte Alphabet nach. So wird er ganz automatisch ständig die Richtung und die Intensität verändern.

  • Zungen-Lippen-Kombi:
    So empfindlich die Klitoris auch ist, so sollte doch auch die Vagina mit ins Liebesspiel einbezogen werden. Viele Frauen lieben es, wenn er sanft an den inneren Schamlippen saugt und währenddessen mit seiner Zunge leicht in die Vagina eindringt.
  • Hallo, G-Punkt!
    Besonders heiß ist es, wenn der Partner während des Cunnilingus die Finger zum Einsatz bringt und damit eine Penetration simuliert. So wechseln klitorale und vaginale Stimulation ab. Tipp: Um den G-Punkt zu erreichen, sollte er mit einem Finger in die Scheide gleiten und eine 'Komm her'-Bewegung Richtung Bauchdecke machen.
  • Heiß und kalt:
    Beliebt beim Cunnilingus ist auch das Spiel mit Heiß und Kalt. Hierbei nimmt er einen Schluck warmen Tee oder Kaffee und küsst sie dann mit seinen heißen Lippen. Dann wechselt er zu einem eiskalten Getränk. Manche Frauen mögen es auch, wenn er vorher etwas Pfefferminze im Mund hatte. Das ist allerdings Geschmackssache, da bei manchen Frauen das Menthol an den Schamlippen brennen kann.
  • Für ausdauernde Liebhaber:
    Damit er sie möglichst lange verwöhnen kann, gibt es einen ganz einfachen Trick: Statt permanent die Zunge zu bewegen, sollte er den ganzen Kopf bewegen. Entweder wie beim Ja-Sagen oder wie beim Nein-Sagen. Klingt komisch, ist aber ein einfacher und extrem hilfreicher Tipp, um den Nacken zu entspannen. Sollte er trotzdem einmal ermüden, so kann er die Finger zu Hilfe nehmen, damit sie ungetrübt auf Wolke Sieben weiterschweben kann.
  • Sprich mit mir:
    Viele Frauen finden es auch extrem erregend, wenn er währenddessen redet. Zum einen, weil ein bisschen Dirty Talk immer gut kommt, zum anderen, weil sein Atem und seine dunkle Stimme beim Cunnilingus zusätzlich für Lustgefühle sorgen. Manche Paare schwören sogar darauf, wenn er währenddessen singt. Klingt albern? Ja, aber soll sich sehr sexy anfühlen.

Cunnilingus: Das Kleingedruckte

Bei allen Tipps und Tricks muss auch das Umfeld für das kleine Verwöhnprogramm stimmen. Sprechen wir also über die Vorbereitung:

  • Schick und glatt:
    Wenn man sich derart nah kommt, sollte man sich schon ein wenig Mühe geben. Ein gepflegter, gestutzter oder rasierter Intimbereich sieht nicht nur besonders sexy aus, er macht es ihm auch leichter, ihre schönsten Stellen zu verwöhnen. Und es hilft der Frau, um sich selbst sexy zu fühlen. Wer Natur pur bevorzugt, darf das natürlich auch gerne tun. Jedem, wie es beliebt.
  • Eine saubere Sache:
    Wer Sorge hat, dass er sich beim Cunnilingus nicht sauber genug fühlen könnte, der erinnere sich: Auch Männer lieben es, oral verwöhnt zu werden, und machen sich nur halb so viele Gedanken darum wie Frauen. Außerdem wirkt gerade der intime Geruch auf viele Menschen besonders stimulierend. Wer also das normale Maß an Hygiene walten lässt, sollte sich keinen Kopf machen. Tipp: Eine gemeinsame Dusche ist hot und dürfte alle schlechten Gedanken endgültig vertreiben. Letztlich sollte sich jede Frau darauf verlassen können, von ihrem Partner mit Haut und Haar begehrt zu werden.
  • Natürlich ist besser:
    Finger weg von parfümierten Intimsprays und Scheidenspülungen! Sie können die gesunde Scheidenflora stören. Wer wirklich das Gefühl hat, unangenehm zu riechen, leidet womöglich an einer Infektion. Das sollte mit dem Frauenarzt abgeklärt werden.
  • ​​Klug denkt mit:
    Auch beim Oralverkehr können Geschlechtskrankheiten wie Genitalherpes und Feigwarzen übertragen werden. Besonders, wenn kleine Verletzungen im Mund vorliegen. Deshalb entweder einen Test machen oder ein Lecktuch (englisch: Dental Dam) aus der Apotheke verwenden. Dieses ist ein dünnes Latextuch, das beim Cunnilingus über die Vagina gelegt wird.

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