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Die berühmtesten Sexstellungen im Überblick

von Redaktion Veröffentlicht am 13. Dezember 2007

Missionar, Reiter, Löffelchen und wie sie nicht alle heißen, die berühmten Sexstellungen, die unser Sexleben versüßen.

Klar, die Missionarsstellung kennt jeder - aber wissen Sie auch, was sich hinter den anderen Begriffen verbirgt? Wir geben Ihnen einen kleinen Überblick über die berühmtesten Sexstellungen.

1. Die Missionarsstellung

Beschreibung: Der große Klassiker unter den Sexstellungen, und die natürlichste Stellung der Welt, die nur von Menschen praktiziert wird. Sie liegen mit gespreizten Beinen auf dem Rücken. Ihr Partner liegt über Ihnen und dringt in Sie ein. Dabei stützt er sich mit den Knien oder den Ellenbogen ab, damit er nicht zu schwer für Sie wird.

Der Lustfaktor: Der Mann hat mehr von der Missionarsstellung als die Frau. Er hat alles unter Kontrolle: den Rhythmus bzw. die Intensität der Penetration und den Eindringwinkel des Penis. Sie haben fast keinen Bewegungsspielraum und können nur Ihr Becken oder Ihre Beine bewegen, um die Klitoris besser zu stimulieren. Fazit: Für Sie ist es nicht unbedingt der beste Weg zur sexuellen Ekstase!

Vorteile: Diese Position ist ideal für ein romantisches Liebespaar, denn man kann sich umarmen und leicht miteinander kommunizieren. Beide Körper kommen "auf ganzer Länge" miteinander in Kontakt, die Liebenden liegen sich gegenüber, können sich gegenseitig in die Augen schauen und leidenschaftlich küssen. Einfach und natürlich. Eine gute Stellung, wenn es das erste Mal ist.

Nachteile: Die Missionarsstellung wird oft als zu monoton und langweilig kritisiert. Daher haftet ihr das negative Image als "Routinesex" oder als "Liebe ohne Anstrengung" an.

2. Die Reiterstellung

Beschreibung: Hier liegt der Schlüssel der sexuellen Dominanz, verehrte Damen! Ihr Partner liegt auf dem Rücken, und Sie befinden sich in sitzender oder hockender Stellung auf ihm. Wenn Sie sich mit dem ganzen Oberkörper über ihn legen (wie bei der Missionarsposition), spricht man von der Amazonen-Stellung. Dieser Begriff geht auf eine antike Legende zurück: Das dominante Frauenvolk der Amazonen hat sich angeblich beim Reiten nach vorne gelegt und den Pferdehals umschlungen.

Der Lustfaktor: Nicht ohne Grund wird Frauen diese Position oft als die Beste aller Sexstellungen von Sextherapeuten empfohlen, wenn sie einen vaginalen Orgasmus entdecken möchten. Die Reiterstellung wirkt sich günstig auf das sexuelle Vergnügen der Frau aus, denn hier geben Sie das Kommando und bestimmen Ihre Körperhaltung, den Eindringwinkel, die Penetrationstiefe sowie den Bewegungsrhythmus. Außerdem wird der vordere Bereich der Scheide besonders erregt. Daher eignet sich die Reiterstellung gut, um den G-Punkt zu stimulieren.

Vorteile: Ihr Partner hat beide Hände frei und kann daher gleichzeitig Ihre Brüste, Ihr Gesäß oder Ihre Klitoris streicheln, während Sie auf ihm "reiten“. Diese Stellung trägt auch dazu bei, den männlichen Höhepunkt hinauszuzögern und bietet sich daher für Männer an, die zu schnell ejakulieren (vorzeitiger Samenerguss).

Nachteile: Viele Männer genießen es, ihre erotische Unterwerfungsphantasie zu verwirklichen. Andere mögen es dagegen überhaupt nicht, von einer Frau dominiert zu werden. Sie haben es in der Hand Ihren Partner davon zu überzeugen, dass die Reiterstellung auch für ihn erfüllend sein kann!

3. Die Hündchenstellung

Beschreibung: Die Hündchenstellung wird von manchen Personen als animalisch empfunden, weil die Frau auf allen Vieren kniet und der Mann von hinten in sie eindringt. Diese Position kommt in zahlreichen Sexphantasien vor, besonders bei Männern. Sie gehört zu der Gruppe der sogenannten A-tergo-Positionen unter den Sexstellungen, das bedeutet Geschlechtsverkehr von hinten.

Der Lustfaktor: Die Hündchenstellung ermöglicht ein sehr tiefes Eindringen. Je nach gewünschtem Eindringwinkel ist auch eine leicht seitliche Penetration, von oben oder von unten, möglich. Deshalb kann diese Sextechnik sehr verschiedene Lustgefühle hervorrufen.

Vorteile: Der Mann kann die Klitoris während der Penetration leicht mit den Händen erreichen und dadurch die sexuelle Lust seiner Partnerin steigern. Er kann seine Hände aber auch über ihren gesamten Körper wandern lassen.

Nachteile: Die Romantiker sind wahrscheinlich nicht unbedingt von dieser "Begattungstechnik" begeistert, die keinen Augenkontakt zulässt, und andere Sexstellungen bevorzugen. Vorsicht: Eine zu heftige (und zu tiefe) Penetration kann für die Frau schmerzhaft sein.

4. Die 69er Stellung

Beschreibung: Die berühmte Zahl symbolisiert wie die Partner liegen: nämlich umgekehrt, mit dem Kopf zu den Füßen, entweder seitlich oder übereinander. Der Mund befindet sich auf der Höhe des Geschlechtsteils und die Partner stimulieren sich gegenseitig mit dem Mund. Im Klartext: Die 69er-Stellung ist also ein Oralsex für Paare, bei dem Fellatio (für ihn) und Cunnilingus (für sie) miteinander kombiniert werden.

Der Lustfaktor: Bei der 69-er Stellung stimmen sich die Partner gegenseitig auf Lust und Verlangen ein. Jeder Partner liebkost mit seinen Lippen und seiner Zunge die sensibelsten Körperstellen des anderen. Klitoris, Scheide und Penis werden gleichzeitig stimuliert, die Partner teilen ein Gefühl intensiver Innigkeit.

Vorteile: Die 69er-Stellung eignet sich optimal als Vorspiel, um die Lust und Erregung beider Partner zu steigern.

Nachteile: Bei manchen ist die 69-er Stellung unbeliebt, weil man sich nicht unbedingt voll und ganz seinen eigenen Gefühlen hingeben kann, wenn man sich auf das sexuelle Verlangen seines Partners konzentriert.

5. Die Löffelchenstellung

Beschreibung: Beide Partner liegen seitlich hintereinander, wie zwei Löffel im Besteckkasten. Der Mann schmiegt sich an den Rücken der Frau und führt den Penis von hinten in die Scheide ein. Auch diese Sextechnik ist eine A-tergo-Variante unter den Sexstellungen (Geschlechtsverkehr von hinten).

Der Lustfaktor: Ähnlich wie die Hündchenstellung ermöglicht auch die Löffelchenstellung ein tieferes Eindringen in die Scheide, was für beide Partner sehr angenehm ist. Da sich beide Körper von Kopf bis Fuß berühren und wie bei einer Umarmung ineinander "verschachtelt" sind, entsteht eine sehr innige Vereinigung.

Vorteile: Die Stellung ist sehr entspannend und empfiehlt sich daher besonders, wenn man müde ist. Diese sanfte, langsame und zärtliche Technik ist insbesondere für Anfänger empfehlenswert. Auch Schwangere erfreuen sich häufig an der Löffelchenstellung, weil sie nicht durch ihren dicken Bauch eingeschränkt werden.

Nachteile: Man muss ein Faible für ruhige Zärtlichkeiten haben. Wer es in Sachen Sex dynamisch und ungestüm mag, sollte lieber einen großen Bogen darum machen!

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