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Doggy Style & Löffelchen: Die Sex-Klassiker unter der Lupe

von Redaktion Veröffentlicht am 2. Juli 2016
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Die Liebe kennt Hunderte von Stellungen. In fast jeder erdenklichen Position können wir uns lieben und dabei unseren Spaß haben. Der Phantasie und der Lust sind dabei kaum Grenzen gesetzt!

Denken wir allein an das Kamasutra. Da ließe sich für jeden Tag im Jahr eine andere Sexstellung finden. Aber letztlich sind es doch einige wenige Stellungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen und von den meisten Paaren regelmäßig praktiziert werden. Welche das sind und welche Vor- und eventuell auch Nachteile diese Stellungen so mit sich bringen, das haben wir einmal für euch zusammengefasst.

Hier die Top-Sexstellungen - die Klassiker aus gutem Grund:

Doggy Style

Stellung:
Sie ist auf allen Vieren, er kniet hinter ihr und dringt von hinten ein.

Vorteile:
Ein bisschen von allem. Zum einen erlaubt der Doggy Style eine tiefe Penetration. Wenn er den Winkel ändert, kann er verschiedene erogene Regionen bei seiner Partnerin stimulieren. Spaß garantiert! Zudem kann er ihre Brüste und ihre Klitoris verwöhnen.

Perfekt für:
... den Quicki am Morgen, wenn man noch keine Zeit hatte, sich die Zähne zu putzen. Ideal auch für diejenigen, die nicht so engen Körperkontakt möchten - vielleicht weil es sommerlich heiß ist - und solche, die sich beim Sex nicht unbedingt anschauen möchten. Zudem super für Schwangere, deren Bauch bei anderen Stellungen oft im Weg ist.

Variation:
Sie kniet nicht vor ihm, sondern liegt auf dem Bett, er auf ihr. Dann dringt er von hinten ein. Hierbei kann er zwar nicht so tief eindringen, dafür ist intensiver Körperkontakt garantiert.

Missionarstellung

Stellung:
Wenn sich Frauen eine Stellung aussuchen sollten, dann würde wohl die Mehrzahl diese Stellung wählen. Einfach weil sie der Klassiker ist: Sie liegt auf dem Rücken, er liegt auf ihr. Sie hat dabei beide Beine gespreizt.

Vorteile:
Für ihn gibt es mehr Vorteile als für sie, denn sie hat wenig Möglichkeiten sich zu bewegen. Wenn sich jedoch beide Partner sehr rhythmisch zusammen bewegen, kann diese Stellung umwerfend gut sein. Falls er allerdings rhythmisch untalentiert ist, wird es für die Frau schwer.

Perfekt für:
... Liebende, die sich am ganzen Körper spüren wollen. Für Neuverliebte, die beim ersten Mal nichts riskieren wollen. Für all jene, die sanft Liebe machen wollen, ohne sich zu überanstrengen. Als perfekte Startposition für alle Stellungen, die danach folgen.

Variation:
Die Frau kann ihre Beine zusammenpressen. Die Penetration ist dann immer noch möglich, aber ein wenig schwieriger. So wirkt die Vagina für ihn enger und tiefer. Das dürfte ihm gefallen.

Reiterstellungen

Stellung:
Er liegt auf dem Rücken, sie sitzt auf ihm und sagt, wo es langgeht.

Vorteile:
Für die Frau sehr viele. Sie ist es, die den Ton angibt. Und den Winkel. So kann sie bestimmen, ob er eher ihren G-Punkt stimuliert oder ihre Klitoris- oder welche erotische Zone auch immer ihr am Herzen liegt. Zudem bestimmt sie das Tempo und den Rhythmus. Ein Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist.

Perfekt für:
... alle, die gerne das Sagen haben wollen. Die ihren eigenen Rhythmus haben und die Kontrolle behalten wollen. Ebenso für Liebhaberinnen von Gleichberechtigung, denn hier ist sie mal der dominante Part. Auch für Männer, die oft zu früh kommen, denn diese Position sorgt dafür, dass er sich ganz auf sich konzentrieren kann, während sie ihn verwöhnt und die Arbeit macht.

Variation:
Sie kann auch auf ihm liegen - wie eine umgedrehte Missionarsstellung sozusagen. So haben beide mehr Körperkontakt. Kleiner Minuspunkt: Die Stimuliation ist weniger intensiv, weil die Position recht fix und unbeweglich ist.

Löffelchen

Stellung:
Beide Partner liegen auf der Seite - sie mit dem Rücken zu ihm.

Vorteile:
Die Penetration von hinten ist besonders tief und deshalb für beide sehr spannend. Allerdings ist sie nicht ganz so tief wie beim Doggy Style - zumindest wenn beide von Kopf bis Fuß eng aneinander liegen (siehe Variation).

Perfekt für:
... alle, die es eher zart und eng umschlungen lieben als wild und akrobatisch. Für alle, die müde sind, aber noch Sehnsucht nach Körperlichkeit haben und für alle, die zu viel getrunken haben.

Variation:
Um die Position etwas zu variieren, kann sie sich etwas nach vorne beugen, so dass ihr Rücken ihn nicht mehr berührt. Der Vorteil: Er kann so sehr viel tiefer eindringen und sie kann den Winkel des Eindringens bestimmen, damit es für sie perfekt ist.

Im Sitzen

Stellung:
Er sitzt auf einem Stuhl, auf dem Bett oder Sofa und sie sitzt auf seinen Knien mit dem Gesicht zu ihm.

Vorteile:
Diese Stellung erlaubt es ihm besonders tief einzudringen. Der einzige Nachteil ist, dass die Bewegungen etwas begrenzt sind in dieser Position. Aber beide sind so nah aneinander, dass er ihr mit rotierenden Bewegungen sehr viel Freude bereiten kann.

Perfekt für:
... Liebende, die mal ein wenig Abwechslung möchten und Sex abseits des Betts bevorzugen.

Variation:
Sie sitzt auf ihm, aber mit dem Rücken zu ihm. So kann sie den Winkel des Eindringens besser bestimmen, indem sie sich mehr oder weniger nach vorne beugt.

Im Stehen

Stellung:
Beide stehen sich gegenüber, einander zugewandt, die Oberkörper berühren sich, ihre Beine sind leicht geöffnet und gebeugt, so dass er eindringen kann.

Vorteile:
In dieser Stellung werden nicht wirklich viele erogene Zonen stimuliert. Zudem kann er nicht allzu tief eindringen und es braucht schon etwas an Gleichgewicht und Konzentration für beide, um auf den Beinen zu bleiben und sich in dieser Position gehen zu lassen. Das waren bislang nur Nachteile. Der Vorteil: die perfekte Stellung für Dusche, Umkleidekabine und Bar-Toilette. Meist ist es die Umgebung, die hier aufregend ist!

Perfekt für:
… alle, die es gerne an verschiedenen Orten tun. Sei es drinnen oder draußen. Und für alle, deren Partner ungefähr gleich groß ist. Sonst wird es etwas tricky …

Variation:
Der Mann greift sie an den Hüften und hebt sie hoch, so dass sie ihre Beine um ihn schlingen kann. So kann er tiefer eindringen und beide können den Sex mehr genießen. Das Ganze ist für beide natürlich auch recht anstrengend, deshalb sollte sie mit dem Rücken an einer Wand lehnen.

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Stellung:
Beide liegen, aber jeweils verkehrt herum, so dass jeder mit dem Kopf an den Füßen des anderen liegt. Entweder liegen beide einander zugewandt auf der Seite oder einer auf dem anderen.

Vorteile:
Hier dürfen Lippen und Zungen das Verwöhnprogramm starten. Ihre Klitoris und das Frenulum seines besten Stücks freuen sich besonders über Streichel- und Kusseinheiten.

Perfekt für:
... alle, die ihren Partner mit Haut und Haar lieben und vernaschen wollen. Für alle, die gerne küssen, saugen und mehr. Und auch für alle, die sich wohl fühlen in ihrem Körper und sich entspannt fallen lassen können.

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