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Prickeln auf der Leinwand: 11 erotische Filme, die WIRKLICH heiß sind (und nicht billig!)

von Redaktion Veröffentlicht am 7. Mai 2016
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Pornos sind meist recht simpel gestrickt. Kaum Handlung, dümmliche Dialoge und klischeehafte Rollenverteilung beim Sex. Ganz anders erotische Filme. Die können nämlich echt heiß sein.

Gar nicht vulgär oder billig: Erotische Filme können verdammt heiß sein und richtig Lust auf Sex machen! Aber bitte mit Stil, Handlung und keiner 08/15-Rauf-und-Runter-Hoppelei. Ein bisschen Niveau darf's schon sein. Gut gemachte erotische Filme drehen sich nicht nur um Sex, sondern auch um einen besonders prickelnden Plot.

Lassen wir die Verfilmung von 'Fitfty Shades of Grey' mal weg, die ja nicht wirklich überzeugend war. Zum Glück gibt es noch viele andere spannende, erotische Streifen auf dem Markt. Erotische Filme, die auch Frauen anmachen. Sei es der klassische Liebesfilm mit heißen Sex-Szenen oder Filme, in denen es wirklich richtig zur Sache geht: erotische Filme über BDSM, lesbischen Sex oder einfach nur enthemmte Leidenschaft pur. Hier kommen elf Klassiker, die ihr gesehen haben solltet:

Henry and June

Dieser Film ist auch etwas für Kulturliebhaber. Schließlich schildert er die Liebesgeschichte zwischen den zwei mehr als unterschiedlichen Schriftstellern Henry Miller and Anais Nin. Paris in den 30er Jahren: Anais ist mit einem liebevollen Mann, Hugo, verheiratet, der ihr jedoch im Hinblick auf Sex nicht das geben kann, was sie vermisst. Da trifft sie den elf Jahre älteren Henry Miller, der gerade an seinem ersten Buch "Wendekreis des Krebses" schreibt. Wenig später lernt sie auch Henrys bisexuelle Frau June kennen - im Film gespielt von der jungen Uma Thurman.

Anais fühlt sich von Henry angezogen, aber zu ihrer eigenen Überraschung fühlt sie sich auch seiner Frau nahe. Bald beginnen sie ein Dreiecks-Verhältnis. Anais erlebt das erste Mal in ihrem Leben den aufregenden Sex, den sie immer vermisst hat. Von da an will sie immer mehr. Richtig vermutet: Hier geht es um Sex, Sex, Sex.

Black Swan

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Nun, Ballett an sich ist jetzt nicht unbedingt sexy. Beeindruckend, ästhetisch, schön, aber nicht heiß und sinnlich. Doch 'Black Swan' hat definitiv einige sexy Szenen. Natalie Portman als Ballerina Nina wird ausgewählt, die begehrte Hauptrolle des schwarzen Schwans zu tanzen - was in diesem Fall bedeutet, dass sie sowohl den unschuldigen weißen Schwan als auch den bösen schwarzen Schwan tanzt. Unschuld gegen Leidenschaft. Als weißer Schwan ist die zurückhaltende Nina deshalb auch grandios, doch als schwarzer Schwan eher eine Fehlbesetzung. Zu zögerlich und keusch tanzt sie die Rolle, weshalb sie kurzerhand durch die verführerische Lily (Mila Kunis) ersetzt wird.

Ihr Lehrer rät Nina, durch Selbstbefriedigung lockerer und freizügiger zu werden, um die Rolle besser zu verstehen. Doch erst als Lily Nina heimlich Drogen in ihren Drink mischt, werden Ninas verdrängte sexuelle Begierden frei. Oder ist alles nur eine Halluzination? Die Sex-Szene zwischen Mila und Natalie Portman ist indes ziemlich real - und heiß.

Lie with me - Liebe mich

Hauptfigur ist in diesem Film die junge Kanadierin Leila. Sie ist angenervt von den Eheproblemen ihrer Eltern. Ihre Reaktion auf den frustrierenden Alltag: Sie schaut sich Pornografie an, masturbiert dabei und zieht nachts ziellos durch die Straßen von Toronto und schläft mit fremden Männern. Deshalb ist es für sie nicht neu, als sie auf einer Party mit David schläft - auch wenn er sie mehr anzieht als die anderen Männer vor ihm.

Eine heiße Affäre beginnt. Die beiden haben Sex im Bett, im Park, auf dem Dach, überall. Doch dann stellt Leila fest, dass es hier um mehr als nur reinen Sex geht. David geht es ähnlich. Doch beide haben Angst und ziehen sich in ihr altes Leben zurück. David geht zurück zu seiner Freundin, Leila lebt ihr altes Leben weiter: Sex ohne Liebe. Ein erotischer Streifen vor allem, weil Regisseur Clement Virgo die Affäre der beiden sehr realistisch und nah zeigt. Deshalb auch: ab 16 Jahren.

Belle de Jour - Schöne des Tages

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Dieser Film von Altmeister Louis Buñuel stammt bereits aus dem Jahr 1967. Die Hauptrolle spielt hier Catherine Deneuve, damals blutjung und in dieser Rolle ein Traum. Sie spielt die gutbürgerliche Pariser Ehefrau Séverine, die mit einem erfolgreichen Arzt verheiratet ist.

Obwohl sie ihren Mann liebt, schafft sie es nicht mit ihm körperlich intim zu werden. Stattdessen verliert sie sich in sexuellen Tagträumen über BDSM, Bondage und Erniedrigung. Um diese Träume ausleben zu können, beginnt sie, sich als Prostituierte in einem Bordell zu verdingen. Sie nennt sich "Belle de Jour". Als sich ein Kunde in sie verliebt und sie zudem ein Freund ihres Mannes im Bordell erkennt, eskaliert die Situation. Tja, so sah Shades of Grey 1967 aus.

Der Liebhaber

Dieser Film hat so einige Sexszenen. Es geht um ein 15-jähriges Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, das nach den Ferien in Paris zurück nach Saigon kommt. Auf der Fähre zurück in ihre Heimat begegnet sie einem älteren, wohlhabenden Mann. Beide fühlen sich sofort voneinander angezogen. Sie trifft ihn wieder, als er vor ihrer Schule auf sie wartet - und eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Von nun an treffen sie sich regelmäßig in einem gemieteten Apartment in einem heruntergekommenen Viertel der Stadt.

Als die Mutter des Mädchens von der Liaison mit dem älteren Mann erfährt, verbietet sie ihr den Kontakt. Doch die Schulden des opiumsüchtigen Bruders überzeugen sie, die Affäre mit dem gut betuchten Mann zu dulden. Die Standesunterschiede der beiden Liebenden machen jedoch eine gemeinsame Zukunft unmöglich. Und der Chinese wird mit einer standesgemäßen Partie verlobt. Die Szenen der beiden in dem Apartment in der Schwüle von Vietnam sind ziemlich hot. Ansehen!

Basic Instinct

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Klar, wer kennt sie nicht, die weltberühmte Szene mit Sharon Stone, als sie lasziv auf dem Sessel die übereinander geschlagenen Beine wechselt und darunter ein zartes Nichts trägt. Worum es sonst noch in diesem Film geht, außer um fehlende Unterwäsche? Ein Rockstar wird beim Sex mit einem Eispickel ermordet. Nick Curran (Michael Douglas in jungen Jahren) ermittelt in dem Fall und sein Verdacht fällt rasch auf die geheimnisvolle Kriminalautorin Catherine Tramell (Sharon Stone) die in ihrem Buch genau diesen Mordfall schildert.

Dieser Film kann weit mehr erotisches Potenzial bieten, als nur die oben genannte Slip-Szene. Er ist voll mit sexy Momenten, erotischen Verstrickungen und Verführungskünsten. Sei es Catherine mit ihrer lesbischen Geliebten oder ihre Affäre mit Nick - dieser Film hat es in sich.

Y Tu Mama También

Der spanische Independent Film dreht sich um zwei junge Männer - Julio und Tenoch, die die etwas ältere Luisa auf einer Hochzeit kennenlernen. Sie erzählen ihr von einem abgeschiedenen Strand, zu dem sie fahren wollen, und laden sie ein mitzukommen.

Zunächst lehnt Luisa das Angebot verständlicherweise ab. Schließlich kennt sie die beiden jungen Männer gar nicht. Doch als sie herausfindet, dass sie von ihrem Ehemann betrogen wurde, ändert sie ihre Meinung spontan und fährt mit. Natürlich kommen sich die drei bei ihrem Trip ans Meer näher. Und klar, hier geht es um Sex zwischen Luisa und Julio, Sex zwischen Luisa und Tenoch und Sex zwischen Luisa, Julio und Tenoch. Viel Spaß!

Eyes wide shut

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Der wunderbare Stanley Kubrick verfilmte hier Arthur Schnitzlers 'Traumnovelle' mit dem damals Noch-Ehepaar Nicole Kidman und Tom Cruise. Eine interessante Besetzung, da man hier natürlich darauf lauert, wie professionell sich die beiden vor der Kamera präsentieren. Die Handlung: Auf einer Weihnachtsparty flirten der New Yorker Arzt Bill Harford und seine Frau Alice jeweils mit anderen Partnern.

Nach einem Streit über Untreue und Eifersucht läuft Bill raus in die Nacht und trifft zufällig einen befreundeten Musiker, der ihm von einer Geheimparty erzählt, bei der er noch diese Nacht als Musiker engagiert ist. Dort gebe es viele schöne Frauen und er selbst müsse mit verbundenen Augen am Klavier spielen. Er weigert sich Bill mitzunehmen, erzählt ihm jedoch von der speziellen Kleiderordnung und dem Losungswort, das man braucht, um auf die Party zu gelangen. Die Feier entpuppt sich als Maskenball, bei dem es eigenartige Zeremonien und Regeln gibt und der in einer Sex-Orgie endet. Eine befremdliche, aber auch erotische Szenerie, die Bill nachhaltig irritiert.

9 1/2 Wochen

Als sich Elizabeth und John das erste Mal in der Stadt begegnen, sind sie sofort wie elektrisiert. Er arbeitet an der Wall Street, sie ist geschieden und Galleriebesitzerin. Rasch beginnt eine mehr als heiße Affäre, die - raten Sie mal - exakt 9 1/2 Wochen dauert.

Und der Sex, den die beiden haben, hat lange Zeit dafür gesorgt, dass '9 1/2 Wochen' weltweit von Millionen von Pärchen nachgespielt worden sein dürfte. Sexspielchen wie ein Strip à la "You can leave your head on", Essens-Spielchen mit Eiswürfeln, Schokoladensirup, Milch und verbundenen Augen oder einfach nur Sex auf einer Kellertreppe im strömenden Regen. Kim Basinger und Mickey Rourke sind in diesem Film einfach unschlagbar als Paar. Kein Wunder, dass der Film längst ein erotischer Klassiker ist.

Der letzte Tango in Paris

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Bernardo Bertolucci haben wir diesen Film von 1972 zu verdanken, der damals wahrlich Aufsehen erregte. Der ältere Amerikaner Paul (Marlon Brando) lebt alleine in Paris, nachdem sich seine Frau umgebracht hat. Da lernt er die unbedarfte 20-jährige Französin Jeanne kennen. Die beiden treffen sich zufällig bei einer Wohnungsbesichtigung, bei der sie, ohne den Namen des anderen zu kennen, wilden Sex miteinander haben.

Von nun an treffen sich die beiden regelmäßig in der Wohnung. Jedoch nur, um miteinander zu schlafen. Reden und den anderen am eigenen Leben und Alltag teilhaben lassen, wollen sie nicht - so lautet die Vereinbarung der beiden. Wie sie in der Wohnung Sex haben - und hier geht es um SM-Praktiken, Dominanz und Erniedrigung - sorgte 1972 für einen handfesten Skandal. Doch das machte den Film nur noch bekannter. Letztlich hat der Film jedoch weit mehr zu bieten als die berühmten Sexszenen. Leichte Kost ist das hier in jedem Fall nicht, aber berühmt berüchtigt und von Altmeister Bertolucci - und das sind genügend Gründe, sich den Film anzusehen.

Intimacy

Wer die Idee von anonymem Sex ohne Verbindlichkeiten mag, dem wird dieser Film mit Sicherheit gefallen. Jay ist ein erfolgloser Musiker, der seine Frau und seine Kinder verlassen hat. In London trifft er die Amateurschauspielerin Claire. Sie beginnen sich wöchentlich zum Sex zu treffen - geredet wird wenig.

Als Jay mehr für Claire zu empfinden beginnt, Claire jedoch ihren Mann nicht verlassen will, freundet sich Jay mit ihrem Mann an. Er beginnt ihm nach und nach von seiner Affäre mit einer verheirateten Frau zu erzählen, ohne jedoch zu offenbaren, dass es sich um seine eigene Ehefrau handelt.

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