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Auf der Anklagebank: Alltag, Distanz & Veränderung

Leidenschaft

Nehmen Sie die Klage der Leidenschaft nicht einfach so hin! - Leidenschaft
Nehmen Sie die Klage der Leidenschaft nicht einfach so hin!
Auf der Anklagebank: Der noch unbekannte Täter. Klagende: Die Leidenschaft. Die Anklage: Mangelnde Fürsorge, unrechtmäßiges Verhalten, Unterdrückung, eventuell sogar Schikane. Das Urteil? Hängt ganz von Ihnen ab! Legen Sie diesen Vorgang nicht zu den Akten, nehmen Sie diese Klage der Leidenschaft nicht so einfach hin, sondern rollen den Fall neu auf und fällen Sie schließlich selbst ein Urteil.

Hier dürfen Sie jetzt Richter, Angeklagter, Belastungszeuge, aber auch Entlastungszeuge in einer Person sein und sogar als Anwalt für die Leidenschaft auftreten!

Angeklagt: Der Alltag

Der Tatbestand: Der Alltag hat klammheimlich, still und leise die Messer gewetzt und ist dabei, die Leidenschaft hinterrücks zu erdolchen. Dieser Schuft!

Der Tathergang: Ob Kinder, der Job oder die lieben Verwandten - vor lauter Verpflichtungen und dem Bestreben, alle anfallenden Aufgaben zu erledigen, hat man die Leidenschaft vergessen oder sogar ganz aus dem Haus gejagt. Leidenschaft? Hier wird erstmal leidenschaftlich gesprochen oder leidenschaftlich geschwiegen. Der eine will sprechen, findet aber vielleicht nicht den richtigen Ton, der andere bräuchte Ruhe, fühlt sich aber durch Worte nur noch mehr bedrängt.
Die Zeugen: Ob sein Job, die gemeinsamen Kinder oder ihre Pilates-Gruppe - die Zeugen ahnen vielleicht, was Sache ist, können aber nichts zur Klärung des Falls beitragen.

Wenn der Alltag die Leidenschaft killt, ist nicht selten der streit um Haus- oder Gartenarbeit im Spiel
Wenn der Alltag die Leidenschaft killt, ist nicht selten der streit um Haus- oder Gartenarbeit im Spiel
Im Namen der Leidenschaft ergeht folgendes Urteil:
Der Alltag gehört, zumindest abend- oder stundenweise, ins Kittchen! Hinter Gitter bringen können ihn aber nur Sie oder Ihr Partner. Die Überrumpelungstaktik („Schatz, ich hab da mal was vorbereitet ...“) führt hier oft nur zu heftigen Abwehrreaktionen seitens des Alltags, die die Leidenschaft unter Umständen noch mehr in Gefahr bringen. Viel besser: Sagen Sie Ihrem Partner, dass Sie gerne einen Abend mit ihm alleine verbringen würden, planen Sie einen Wochenendtrip mit ihm oder wiederholen Sie den Besuch eines schönen Restaurants, einer Sportveranstaltung, eines Theaters, das sie beide in schöner Erinnerung haben. Überraschen Sie Ihren Liebsten mit einem kleinem Geschenk, einem schönen Foto oder einem Brief, lassen Sie es zu, dass die Leidenschaft wieder mehr Zeit und Platz in ihrer beider Leben bekommt. Sie werden sehen, oft braucht es nur einen kleinen Schubs, um den Alltag über Bord gehen zu lassen und die Leidenschaft sicher und wohlbehalten in den glücklichen Hafen der Gemeinsamkeit zu bringen.

Angeklagt: Die Veränderung

Wenn aus einem glücklich verliebten Paar 'plötzlich' verantwortungsbewußte Eltern werden, leidet schon mal die Leidenschaft
Wenn aus einem glücklich verliebten Paar 'plötzlich' verantwortungsbewußte Eltern werden, leidet schon mal die Leidenschaft
Der Tatbestand:
Irgendwann hat es enorme Umwälzungen in und um die Partnerschaft gegeben, worunter nun vor allem einer leiden muss: Die Leidenschaft! Sie droht, zu ersticken, kriegt keine Luft mehr, wenn nicht rechtzeitig Rettung kommt.

Der Tathergang: Der eine hat einen neuen Job angenommen oder ein neues Hobby für sich entdeckt, man ist plötzlich nicht mehr nur Paar, sondern auch Eltern. Kurzum: Es dreht sich um alles andere, nur nicht um die Leidenschaft. Und die fühlt sich gehörig vernachlässigt, weiß gar nicht, wie ihr geschieht.

Die Zeugen: Sind alle die, die diese Veränderungen bemerken (in der Regel Sie selbst oder Ihr Partner). Hier sind die Zeugen aber auch gefordert, denn Sie können der Leidenschaft zu Hilfe eilen.

Im Namen der Leidenschaft ergeht folgendes Urteil: Schaffen Sie mehr Platz, Freiraum für sich und Ihren Partner! Veränderungen sind Gäste, die man nicht mehr aus dem Haus bekommt (was auch gut so ist). Heißt: Akzeptieren Sie Veränderungen, nehmen Sie die neue Situation an (dasselbe gilt natürlich auch für Ihren Partner). So hat die Leidenschaft wieder genügend Luft zum Atmen, kann sich neuen Raum in Ihrer Partnerschaft erobern. Als Basis für dieses neue Raumgefühl sollte ein offenes Gespräch dienen: Sprechen Sie mit Ihrem Partner über die neue Situation und sagen Sie ihm, dass es trotzdem noch genügend Platz für Leidenschaft, Küsse und Zärtlichkeiten zwischen ihnen gibt. Diesen Platz müssen Sie beide gemeinsam schaffen.

Angeklagt: Räumliche Distanz 

Die Leidenschaft muss sterben, weil einer der partner nicht vor Ort ist
Die Leidenschaft muss sterben, weil einer der partner nicht vor Ort ist
Der Tatbestand:
Die Leidenschaft kommt zu kurz, sie fühlt sich vernachlässigt und überlegt, Sie und Ihren Partner für immer zu verlassen. Wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht!

Der Tathergang: Sie und Ihr Partner führen schon länger eine Fernbeziehung oder die räumliche Trennung hat sich erst kürzlich aufgrund einer beruflichen oder familiären Situation ergeben. Beide Partner führen statt eines gemeinsamen eher zwei Leben, die unter Umständen schon soviel Aufmerksamkeit für sich beanspruchen, dass die Leidenschaft stiefmütterlich behandelt wird und mangels Liebe und Nahrung zu sterben droht.

Die Zeugen: Die Leidenschaft selbst. Die Arme! Sie muss so sehr unter Ihnen und/oder Ihrem Partner leiden und bettelt förmlich darum, dass sie sie mal in den Arm nehmen und ihr über den Kopf streicheln.

Im Namen der Leidenschaft ergeht folgendes Urteil: Die Leidenschaft wird ab sofort von Ihnen und Ihrem Partner wieder regelmäßig mit Nahrung versorgt und Schritt für Schritt hochgepäppelt. Heißt: Kümmern Sie sich um sie! Leidenschaft kann auch ohne körperliche Nähe stattfinden, erotischer Telefon-Talk, ein glühender Liebesbrief - es gibt so viele Möglichkeiten, die Leidenschaft zu füttern und sie wieder kräftig wachsen zu lassen. Und wenn Sie und Ihr Partner sich sehen: Nehmen Sie die Leidenschaft an die Hand und halten sie fest, auch wenn die Wochenenden kurz und der anderweitigen Verpflichtungen viele sind - die Leidenschaft kommt gerne mit und begleitet Sie, Sie müssen sie nur lassen!

Und jetzt das Wichtigste: Ihr eigenes Urteil! 

Wenns um die  der Leidenschaft geht, sind Sie Zeugin, Richterin, Anklägerung und Tatverdächtige in einem...
Wenns um die der Leidenschaft geht, sind Sie Zeugin, Richterin, Anklägerung und Tatverdächtige in einem...
Hand aufs Herz, haben Sie sich und/oder Ihren Partner in einer oder mehrerer der Anklageschriften wiedererkannt?! Dann heißt es: Versuchen Sie, eine Lösung zu finden, ohne gleich ein Urteil zu fällen.

Stellen Sie sich vor, Sie und Ihr Partner sitzen bei einem Schiedsrichter oder einem Schiedsgericht. Hier werden Sie aufgefordert in einen offenen Dialog mit Ihrem Partner zu treten. Machen Sie gemeinsam eine Beweisaufnahme und lassen Sie alles als Beweis zu, was Ihnen oder ihm wichtig ist. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über die Dinge und oft lässt sich so schnell eine gütliche Lösung für beide Parteien finden! Gehen Sie dabei weder mit Ihrem Partner noch mit sich selbst allzu hart ins Gericht - der Funken der Leidenschaft braucht manchmal nur ein kleines Streichholz, eine zündende Idee oder ein kleines Feuer unterm faulen Hintern, um wieder entfacht zu werden!




textkern/mm

  

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