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Liebe & Psychologie

Workout mit Liebeskugeln: Mach dich fit für den besten Sex deines Lebens

von Redaktion Veröffentlicht am 13. Juni 2017
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Mit ein bisschen Training das Sexleben gehörig aufpolieren? Dazu noch ein Training, das ziemlich viel Spaß macht? Klingt perfekt! Wir erklären euch, warum Liebeskugeln für Lust pur im Bett sorgen und was die kleinen Love Balls noch so alles können.

Die meisten werden Liebeskugeln kennen. Das klassische Modell besteht aus zwei an einer Schnur befestigten Kugeln, in deren Hohlraum jeweils eine kleinere Metallkugel steckt. Die kleinen Toys haben unterschiedliche Größen, Farben, Formen und Materialien, und wer mag, holt sich Liebeskugeln direkt mit einem kleinen Minivibrator darin.

Und so funktioniert's: Die Liebeskugeln werden in die Vagina eingeführt, nach Belieben mit Gleitmittel. Ähnlich wie ein Tampon besitzen sie einen Rückholfaden, der greifbar bleiben sollte. Sitzen die Love Balls perfekt, sind sie nicht zu spüren. Das ändert sich jedoch, wenn man sich bewegt. Denn beim Tragen schwingen die Metallkugeln bei jeder Bewegung leicht mit, was sexuell stimulierend wirkt. Das kleine Sextoy wird normalerweise nicht beim Sex getragen sondern im Alltag. Keine Sorge: Einen Orgamus bekommt man davon nicht so ohne weiteres, aber es fühlt sich einfach hot an und macht Lust auf mehr.

Liebeskugeln von amorelie.de © amorelie.de

Schöner Nebeneffekt

Zusätzlich haben Liebeskugeln aber noch eine wunderbare Nebenwirkung: Sie trainieren den Beckenboden, sprich: den weiblichen "Liebesmuskel". Ein starker Beckenboden ist der perfekte Helfer für Frauen, um schneller und einfacher zum Orgasmus zu kommen. Durch die Enge ist die Stimulation während der Penetration stärker, der Orgasmus intensiver. Umso erstaunlicher, dass dieser Muskel bei vielen Frauen eher untrainiert ist.

​Vor allem nach einer Schwangerschaft und Geburt ist der Muskel oft überdehnt. Da ist Training doppelt so wichtig, schließlich sorgt ein intakter Beckenboden auch dafür, dass der Schließmuskel der Blase problemlos funktioniert und man nicht beim Niesen oder Lachen einen Tropfen Urin verliert. Es gibt also medizinische und "leidenschaftliche" Gründe, seine Muskeln in diesem Bereich topfit zu halten. Und ganz nebenbei: Ein fester Beckenboden sorgt nicht nur bei der Frau für mehr Lust und Erregung, sondern auch beim Partner, denn er hat das Gefühl, enger umschlossen zu sein.

Sexy Training mit Liebeskugeln

Genug Gründe für ein bisschen Training? Dann legt los! Das Training ist denkbar simpel: Einfach täglich circa 15 Minuten die Liebeskugeln tragen und sich dabei ein bisschen bewegen (im Sitzen oder Liegen wirken die Kugeln ja nicht, weil sie nicht schwingen) - und schon hat man etwas für seinen Körper und sein Liebesleben getan.

Das Prinzip ist ebenso einfach wie effektiv: ​Die Schwingungen der Metallkugeln im Inneren der Liebeskugeln sorgen dafür, dass die Muskeln des Beckenbodens sich zusammenziehen, um die Kugeln im Inneren festzuhalten. Nicht, dass sie herausfallen könnten, aber der Körper macht das ganz automatisch. Da es Liebeskugeln in verschiedenen Größen und Gewichtsklassen gibt, sollte man die richtigen für sich auswählen. Anfänger sollten mit leichten Kugeln starten, die sie problemlos halten können und sich dann langsam steigern. Für Frauen, die bereits entbunden haben, dürfen die Liebeskugeln etwas schwerer sein.

Noch etwas: Die Liebeskugeln sollten nach dem Tragen immer gereinigt werden. Lauwarmes Wasser und etwas Seife reichen. Und jetzt viel Spaß beim Training!

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