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Liebe & Psychologie

Wir wollen Sex pur - ohne Stress und Firlefanz!

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 1. Mai 2017
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Komm, lass uns Sex haben. Einfach nur so. Ohne Stress, Verrenkungen, große Überlegungen und irgendwelchen Firlefanz. Einfach eben. Simpel. Das kann unfassbar gut sein. Probier es aus. Ein Plädoyer für puren Sex - nicht mehr und nicht weniger.

Es muss ja nicht immer Kaviar sein im Leben und so ist es auch beim Sex. Manchmal ist schlichte Hausmannskost genau das Richtige. Klingt total bescheuert? Worauf wir hinaus wollen? Auf einfachen Sex. Ohne Firlefanz und irgendwelche Mätzchen.

Hier kommen fünf Regeln für "einfach nur Sex":

1. Lass locker

Beim Sex geht es nicht immer um Höchstleistungen und auch nicht (echt nicht) darum, IMMER zum Orgasmus zu kommen. Wer denkt, dass Sex ohne Höhepunkt blöd ist, der macht definitiv was falsch. Genieß alles - auch das Zwischendrin und Davor. Das alles ist Sex und Genuss. Wer sich das bewusst macht, der kann ganz anders genießen.

2. Ganz laaaaaanweilig zwischen den Laken

Warum quer durchs Haus turnen und sich die Knie am Wohnzimmerteppich aufschürfen oder beim Quickie im Stehen einen Wadenkrampf bekommen? Warum im Auto mit dem immer viel zu flachen Innenraum kämpfen oder sich in eine Flugzeugtoilette quetschen, wenn man zuhause in den Federn das Spielparadies deluxe hat? Eine weiche Matratze, ein gemütliches Kissenmeer - was bitte ist daran langweilig, wenn man sich dafür ohne blaue Flecken und andere Hindernisse mit dem Partner lieben kann? Wir sagen: Sex im Bett ist nicht langweilig, sondern super.

3. Kurz und gut

Gerade mal 17,6 Minuten dauert die durchschnittliche deutsche Sex-Session. Ist das jetzt gut oder schlecht? Zugegeben: "50 Shades of Grey" wäre eine Kurzgeschichte geworden, wenn es immer so wäre. Aber manchmal ist der kurze, schneller Übereinander-Herfall-Sex der beste. Der, nachdem man sich einfach super fühlt, gerade weil alles wie im Rausch war. Schnell und gut. Wer total rollig ist und der Partner schlägt erstmal "zum warm werden" eine nette Massage der Schulterpartie vor, der weiß, dass man manchmal eben NICHT auf die Folter gespannt werden möchte, sondern einfach nur loslegen will.

4. Nicht alles kaputt quatschen

Ständig wird einem geraten, dass man über seine sexuellen Wünsche mit dem Partner reden sollte. Nur so könne man im Bett ständig Neues ausprobieren und das Sexleben wäre so spannend wie ein Abenteuertrip mit Crocodile Dundee. Aber muss man sich das denn unbedingt geben? Man kann die Unbedarftheit, das Lockere, das Spontane beim Sex nämlich auch gehörig kaputt quatschen. Deshalb: Nicht immer alles ausdiskutieren oder bereden. Manchmal ist einfach machen nämlich viel besser. Und der andere begreift trotzdem, was wir wollen. Bäm!

5. Warum immer die Stellung wechseln?

Noch so ein Punkt: Muss man unbedingt mehrfach die Position wechseln, wenn man Liebe macht? Wenn es in der aktuellen Stellung gerade perfekt matcht, G-Punkt gefunden, alle Sensoren sind auf "Go" eingestellt, warum dann das Risiko eingehen, dass es nach einem Stellungswechsel wieder alles für die Tonne war? Gerade bei Frauen ist es nicht selbstverständlich, dass der Mann wieder die passenden Punkte trifft. Deshalb: Wenn es gut ist, dann bleib genau da, wo du bist.

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