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Stellung 69: Diese Nummer stellt dein Sexleben auf den Kopf!

von Redaktion Veröffentlicht am 3. Juni 2016
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Auch wenn Sex in der Stellung 69 kein "richtiger" Geschlechtsverkehr ist: Das heißt noch lange nicht, dass die 69 eine langweilige Nummer wäre. Sie ist vielmehr das etwas andere Verwöhnprogramm. Und das hat es in sich ...

Die Stellung 69 ist die perfekte Kombi aus Fellatio und Cunnilingus, bei der Mann und Frau sich gegenseitig oral verwöhnen. Gleichzeitiges Vergnügen sozusagen. Zu einer Penetration im eigentlichen Sinn kommt es bei der Stellung 69 nicht - es sei denn, man wird von seiner Lust übermannt und geht einen Schritt weiter.

Auch wenn der Akt selbst ausbleibt, ist die Stellung 69 ganz besonders intim. Diese Spielart setzt großes Vertrauen voraus, schließlich zeigt man sich und seine Lust besonders offen. Weitere Vorteile der intimen 69: In dieser Stellung gibt es keinen, der Ton und Tempo dominiert. Beide Partner können gleichzeitig in den Himmel der Lust schweben und den anderen gleich mit auf die Reise nehmen.

Kleiner Nachteil der Stellung 69: Für viele ist es nicht einfach, gleichzeitig zu genießen und Genuss zu schenken. Schließlich kann man sich nicht einfach zurücklehnen und den anderen machen lassen, sondern muss auch selbst aktiv werden. Um gleichzeitig zum Höhepunkt zu kommen, ist einiges an Feingefühl und Aufmerksamkeit gefragt.

Kleine Überraschung: Die Stellung 69 ist bei Männern beliebter als bei Frauen. Viele Frauen überfordert die Gleichzeitigkeit des Oralverkehrs - und das sagen ausgerechnet die Frauen, denen doch immer das Talent zum Multitasking nachgesagt wird ...

Vorspeise oder Hauptgang

Die Stellung 69 ist der perfekte Start in eine heiße Nacht. Als Anheizer und erotisches Vorspiel oder auch gerne mal zwischendurch als sexy Pause. Beide Partner sind sich hier extrem nah und zeigen sich dem anderen ganz offen und entspannt von ihrer intimsten Seite. Für beide ein umwerfendes Gefühl von Nähe und Lust. Zu sehen und zu spüren, wie der andere auf die eigenen Berührungen reagiert, während man selbst verwöhnt wird, kann den Sex noch intensiver machen.

Natürlich verwöhnen sich beide nicht nur mit den Lippen, der Zunge und dem Mund, sondern auch mit den Fingern. Einfach der Fantasie freien Lauf lassen und sich was trauen - dann kann es gar nicht schiefgehen. Wer seinen Partner kennt, wird ihn so spielend zum Höhepunkt bringen. Wer sich noch kennenlernt, der kann hier austesten, was dem anderen gefällt.

Wer als Frau Sorge hat, dass sein Penis im Eifer des Gefechts zu tief in den Mund eindringt, kann den Partner bändigen, indem man ihn am Po oder an den Hüften festhält. So können seine Bewegungen besser gesteuert und zur Not abgemildert werden.

Varianten der Stellung 69

Es gibt verschiedene Stellungen, die bei dem Verwöhnprogramm eingenommen werden können. Die erste Variante: Beide liegen übereinander. Hier liegt der eine Partner auf dem Rücken, der andere legt sich in umgekehrter Richtung auf ihn, sodass beide mit dem Gesicht auf der Höhe der Genitalien des anderen liegen. Liegt die Frau unten, ist es für den oben liegenden Mann nicht ganz leicht, die Vulva und den Kitzler zu erreichen. Besser ist es, wenn die Frau oben ist. Hierbei kann sie sich auch über das Gesicht ihres Partners knien. So kann er sie ganz entspannt nach Lust und Laune verwöhnen.

Bei der zweiten Variante liegen beide Partner ganz relaxt auf der Seite, mit dem Gesicht zum Schoß des anderen. Das Gute an dieser Stellung: Beide haben viel mehr Bewegungsfreiheit. Kleiner Minuspunkt: Die Frau muss ihre Beine leicht geöffnet halten. Je nach Position ein Fall für einen Muskelkrampf.

Die einfachste Variante ist es - und das kommt auch denen zugute, denen Multitasking nicht so liegt - sich nacheinander zu verwöhnen. So kann man die Liebkosungen des anderen voll und ganz genießen, ohne sich gleichzeitig um ihn bemühen zu müssen. Revanchiert wird sich natürlich anschließend.

Das Kleingedruckte

Wie immer beim Sex gibt es auch bei der Stellung 69 das Kleingedruckte, will heißen: Dinge, die nicht sexy sind, aber dennoch einmal gesagt werden müssen.

Punkt 1: Sicherheit. Wer seinen Partner noch nicht so lange kennt oder noch keinen Aids-Test zusammen gemacht hat, der sollte sich schützen, denn auch bei der Stellung 69 können Krankheiten übertragen werden. Schutz ist ganz einfach: Männer schützen sich mit einem Kondom, Frauen mit einem Dental Dam, das sind dünne Latextücher, die über die Scheide gelegt werden. Sie sind in der Apotheke erhältlich und bieten Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Punkt 2: Intim-Hygiene. Bei der Stellung 69 gibt es kein langes Drumherumreden: Sauberkeit muss sein. Schließlich liegt man mit seinen intimsten Stellen ziemlich bloß und nah vor den Augen des anderen. Und wer möchte beim Sex schon darüber nachdenken, ob auch alles sauber und angenehm für den Partner ist? Deshalb am besten vorher duschen - das geht gemeinsam bekanntlich ziemlich gut.

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