Wer bei Science Fiction nur an Sternenkriege und Laserschwerter denkt, den belehrt Stanislaw Lem mit seinen Werken eines Besseren: Zwar sind die Hauptdarsteller schon mal Roboter, Erfinder oder Astronauten, trotzdem stehen fast immer philosophische Fragestellungen im Mittelpunkt der phantasiereichen Erzählungen.
Wunscherfüllungsgeräte, eine Maschine, die alles erschaffen kann, was mit dem Buchstaben „N“ beginnt oder der König, der sich ein eigenes Ungeheuer bauen lassen möchte: Stanislaw Lems Geschichten sind hintergründige Sternen-Märchen. So auch das Buch mit dem grausam klingenden Titel 'Planet des Todes', dessen 60. Geburtstag heute begangen wird.
 Stanislaw Lem: Sein Erstling | Lem, der aus Südpolen stammt und einen IQ über 180 gehabt haben soll, lässt darin in einer fernen Zukunft (im Jahre 2003!!)
eine Expedition zur Venus aufbrechen und die Überreste einer Gesellschaft finden, die eigentlich die Erde vernichten wollte, dabei allerdings sich selbst runierte.
'Der Planet des Todes' wurde 1960 in der DDR unter dem Titel 'Der schweigende Stern' verfilm. Stanislaw Lem verstarb am 27. März 2006 in Krakau.
gofeminin sagt: Danke Stanislaw Lem für die Erkenntnis, dass Science Fiction auch mal hintergründig und satirisch sein kann - und es nicht immer nur um den Kampf zwischen Gut und Böse geht!
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