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Der Magen (Gaster, Ventriculus) ist ein muskulöses Hohlorgan des Verdauungstrakts, das die aufgenommene Nahrung speichert, durch Sekrete und Enzyme aufbereitet und zerkleinert. Anschließend werden die Nahrungsreste langsam als Speisebrei zur weiteren Verdauung in den Dünndarm weiterleitet. Im ungefüllten Zustand ist der Magen des Menschen etwa 20 cm lang und hat ein Fassungsvermögen von ca. 1,5 bis 2,5 Litern. Form, Größe und Lage des Magens hängen von individuellen Faktoren wie Lebensalter, Füllungszustand oder Köperlage ab. Der Begriff "Magen" stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet soviel wie "Beutel". Die häufigsten kankhaften Veränderungen des Magens sind das Magengeschwür (Ulcus ventriculi) und die akute oder chronische Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis).
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