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Als Anis werden die Früchte der Pflanze Anis bezeichnet. Sie tragen die botanische Bezeichnung Pimpinella anisum. Der Ursprung der Pflanze liegt vermutlich im Nahen Osten. Heute wird sie vor allem in Südeuropa, der Türkei, Ost- und Südasien und Mittel- und Südamerika angebaut.  Anis | Anis ist eine etwa 50 cm hohe krautige Pflanze, die in wärmeren Gegenden der Erdkugel angebaut wird und auch unter den Bezeichnungen kleiner Anis oder süßer Kümmel bekannt ist. Ihre weißen Blüten sind in 7- bis 15-strahligen Dolden angeordnet, die unteren Blätter sind ungeteilt, die mittleren dreilappig und die oberen zwei- bis dreifach gefiedert. Medizinisch verwendet werden das ätherische Öl aus den reifen Anisfrüchten oder die getrockneten Früchte. Ansonsten wird Anis als Geschmacksträger bei der Herstellung von Lebensmitteln und Getränken genutzt. Bekannte anishaltige Getränke sind etwa der griechische Anisschnaps Ouzo und der französische Anislikör Pernod. Häufig werden Anisfrüchte mit den Früchten von Sternanis verwechselt, die sich in Bezug auf die Inhaltsstoffe und äußerlichen Merkmale, wie beispielsweise den Geruch, sehr ähneln. Im Geschmack gibt es jedoch Unterschiede, wobei Anis süßlich und aromatisch schmeckt und Sternanis als brennend würzig empfunden wird. Sternanis stammt von der Pflanze Illicium verum, die auch als chinesischer Sternanis bezeichnet wird. Da Anisöl sehr teuer ist und auch nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht, wird es bei der Lebensmittel- oder Getränkeherstellung häufig durch das Sternanisöl ersetzt. Da Anisfrüchte heutzutage überwiegend aus Kulturen gewonnen werden, sind Verwechslungen und Verunreinigungen mit den ähnlich aussehenden, giftigen Schierlingsfrüchten äußerst selten. Jetzt weiterlesen auf Onmeda.de: Anis
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