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Unter einer Kastration versteht man die Ausschaltung der Keimdrüsenfunktionen bei Mann oder Frau. Eine Kastration erfolgt in der Regel operativ durch die Entfernung der Hoden beziehungsweise der Eierstöcke. Wird nur ein einzelner Hoden oder Eierstock chirurgisch entfernt, spricht man von einer Semikastration. Die Funktionen der Keimdrüsen können auch durch die Gabe von Hormonen (hormonelle Kastration) oder durch Strahleneinwirkung (Kastrationsbestrahlung) außer Kraft gesetzt werden. Der Begriff Kastration (lat. für entmannen) ist vor allem in Bezug auf die Behandlung von Männern gebräuchlich. Die Kastration beim Erwachsenen hebt die Empfängnis- beziehungsweise Zeugungsfähigkeit auf.
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