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Kobalt ist ein Element aus der Gruppe der Schwermetalle. Sein chemisches Symbol lautet Co und es besitzt die Ordnungszahl 27. Reines Kobalt ist sehr hart und ist von einem silbrigen Äußeren.
Sein Name leitet sich von dem Wort Kobold ab. Der Name stammt von den Bergleuten des Mittelalters, die es oft wegen seines silbrigen Aussehens mit Silber verwechselten bzw. Silber in Kobaltvorkommen vermuteten, sich aber stets getäuscht sahen. In der Erdrinde ist es das 29-häufigste Element. Zum Färben von Gläsern wurde es bereits im alten China, in Ägypten, sowie bei den Römern und Griechen verwendet. Die Entdeckung des Elements Kobalt wird dem schwedischen Chemiker Georg Brandt im Jahre 1735 zugeschrieben.
In der Natur kommt Kobalt in einer Reihe von Erzen, wie dem Weißnickelkies oder dem Kobaltkies, vor. In reiner Form ist es nur in Meteoriten enthalten, welche die Erde getroffen haben. In der technischen Industrie wird Kobalt als Färbemittel, zur Herstellung von Dauermagneten, sowie in Metalllegierungen für besonders korrosionsbeständige Metalle verwendet. Diese finden u.a. Anwendung in Turbinen, in Düsen- und Raketenmotoren, Chemieanlagen oder bei Werkzeugen, wie Bohrern oder Meißeln. Das radioaktive Co 60 wird in Kobaltbestrahlungseinrichtungen in der Strahlentherapie zur Bestrahlung von gutartigen und bösartigen Erkrankungen verwendet. Deren Bedeutung hat aber durch die Verwendung von Linearbeschleunigern in den letzten Jahren stark abgenommen.
Kobalt ist Bestandteil des Vitamins B12 und somit an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt. Es ist weiterhin wichtig für die Aktivierung einer Reihe von Enzymen, wie z.B. der Superoxiddismutase, welche in der Zelle Wasserstoffperoxid (H2O2) abbaut.
Im menschlichen Körper schätzt man den Kobaltbestand auf ein bis zwei Milligramm. Speicherorgane für Kobalt sind vor allem Leber, Knochenmark, Bauchspeicheldrüse, Milz und Nieren.
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