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Mangan ist ein graues, sehr hartes aber sprödes unedles Schwermetall. Es besitzt die Ordnungszahl 25 und das chemische Symbol Mn. Bereits in Höhlenmalereien wurde Mangan in Form des Braunsteins verwendet.
Es wurde das erste Mal 1774 von dem schwedischen Chemiker Johann Gottlieb Gahn aus Braunstein und Kohle gewonnen. Mangan ist das 14-häufigste Element in der Erdhülle. Reines Mangan kommt auf der Erde nicht vor, es liegt vor allem als Braunstein (Mangandioxid, MnO2) oder als Manganblende (Mangansulfid, MnS) vor. Eine technische Bedeutung besitzt Mangan besonders als Zusatz bei der Stahlherstellung. Derartige Manganstähle werden aufgrund ihrer Härte, Haltbarkeit und Wärmebeständigkeit beispielsweise im Schienenbau, bei Gewindebohren oder Schmiedewerkzeugen eingesetzt.
Mangan ist für den Menschen ein essentielles, also lebensnotwendiges, Spurenelement. Der Körper benötigt es für das Wachstum der Knochen, außerdem ist es an der Bildung verschiedener Enzyme beteiligt. Der menschliche Körper enthält etwa 10 bis 40 mg Mangan. Davon befinden sich ca. 40 Prozent in den Knochen. Weiterhin ist Mangan in der Leber, den Nieren, im Pankreas, in den Muskeln sowie in Haarpigmenten zu finden.
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