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Molybdän ist ein relativ hartes, dabei aber sprödes Schwermetall. Es besitzt die Ordnungszahl 42 und das chemische Symbol Mo. In reiner Form hat Molybdän eine dem Zinn vergleichbare Farbe. An der Luft oxidiert es und bei tiefen Temperaturen ist es supraleitend. Es ist das 39-häufigste Element in der Erdhülle. Die erste Herstellung des Metalls gelang 1781 dem schwedischen Chemiker Peter Jakob Hjelm. Der Name Molybdän leitet sich von dem lateinischen Begriff "molybdaena" für Bleiglanz ab, da man damals den Bleiglanz nicht vom Molybdänglanz unterscheiden konnte.  Brot enthält Molybdän | In der Natur kommt Molybdän in elementarer Form nicht vor. Die wichtigste Molybdänverbindung bildet dabei der Molybdänglanz (Molybdänsulfid). In der Technik wird Molybdän in einer Reihe von Legierungen zur Herstellung hochwertiger Werkzeuge verwendet. Weiterhin findet es als Glühdraht in Lampen, als Heizdraht in elektrischen Heizanlagen oder als Widerstandsdraht Verwendung. Außerdem ist es Bestandteil des Anodenmaterials in Elektronenröhren, wie z.B. Röntgenröhren. Mit dem Element Wolfram, das einen sehr hohen Schmelzpunkt aufweist und sehr spröde ist, bildet es eine für die Herstellung des Anodentellers in Röntgenröhren geeignete Legierung. Ferner wird Molybdän als Legierung mit Titan, Wolfram und Zirkonium in der Raketentechnik als Turbinenwerkstoff eingesetzt. Der menschliche Körper enthält etwa 10 mg Molybdän, vor allem im Skelett, sowie in den inneren Organen und in der Haut. Jetzt weiterlesen auf Onmeda.de: Molybdän
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