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Nickel ist ein silberweiß glänzendes Element und zählt zu den ferromagnetischen Schwermetallen. Es besitzt die Ordnungszahl 28 und die chemische Abkürzung Ni. Benannt wurde Nickel nach Berggeistern (''Nickel-Kobolde''), die den mittelalterlichen Bergleuten die damals wertlosen Nickel-Erze als Silber vorspiegelten. In der Erdoberfläche steht es an 21. Stelle der Häufigkeit aller Elemente. Es ist überliefert, dass bereits die Chinesen im Jahr 2000 vor Christus Nickel-Kupferverbindungen verwendeten.
Nickel wurde 1751 von dem schwedischen Mineralogen und Chemiker Frederick Cronstedt entdeckt. Es kommt als reines Metall nur in Meteoriten vor, welche die Erde erreichten. Ansonsten liegt es u.a. als Magnetkies (Pyrrhotin), Weißnickelkies (Kobalt-Nickelarsenid), Rotnickelkies (Nickelarsenid) oder Gelbnickelkies (Nickelarsenid) vor. In der technischen Industrie wird es vor allem zur Stahlveredelung verwendet. Ferner wird Nickel bei der Geldmünzherstellung eingesetzt und ist in Schalen oder Instrumenten des Laboratoriumsbedarfs enthalten.
Nickel ist für viele Organismen lebensnotwendig (essentiell). Ob das Gleiche auch für den Menschen gilt, ist bisher noch nicht eindeutig geklärt. Nickel könnte aber für einige Enzyme und den Stoffwechsel bestimmter Hormone von Bedeutung sein und im Zellkern beim Aufbau von Nukleinsäuren mitwirken. Weiter scheint Nickel für die Speicherung von Glykogen in der Leber eine Rolle zu spielen.
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