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Zink ist in reiner Form ein bläulich glänzendes Schwermetall mit der Ordnungszahl 30 und dem chemischen Symbol Zn. Unter Normalbedingungen ist Zink relativ spröde und daher schwer zu bearbeiten ist. Über 120°C erwärmt, lässt es sich aber sehr gut verarbeiten, z.B. zu Blechen walzen. Es kommt in der Natur nicht in elementarer Form vor. Die Haupterze, in denen es vorkommt, sind die Zinkblende (Zinksulfid) und der Zinkspat (Zinkkarbonat).
Es wurde in unserem Kulturkreis das erste Mal im Jahre 1740 durch den Arzt Johann Friedrich Henckel ausführlich beschrieben. Seine erste Herstellung gelang im Jahr 1746 durch den Berliner Chemiker Andreas Sigismund Marggraf. Zink findet in der Technik als Messing (Kupfer-Zink-Legierung), zum Verzinken von Eisenblechen und für die Herstellung von Trockenbatterien (Kohle-Zink-Element, Kohle-Mangan-Element) Verwendung. Außerdem dient es als Zinkstaub in Farben als Rostschutzmittel und in Form des Zinkoxids als Weißpigment.
Eine medizinische Anwendung findet Zink in Form von Zinkoxid oder Zinksulfat in Salben, Pasten oder Schüttelmixturen zur Behandlung von Wunden oder geschädigten Hautbereichen (besonders auch bei Windeldermatitis). Hierbei macht man sich die adstringierende Wirkung der genannten Zinkverbindungen zu Nutze. Adstringenzien führen durch Eiweißfällung oder Fixierung der Eiweiße zu einer Membranbildung und wirken dadurch entzündungshemmend, austrocknend und blutstillend, sowie bakteriostatisch.
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