Flirt-Coaching mit Tatjana Strobel 8: Sympathie

Willkommen zu Teil 8 unseres Flirt-Coachings mit Tatjana Strobel! Sie wird euch im Coaching zeigen, wie man selbstbewusst, locker und entspannt durchs Leben geht. Denn das hilft sowohl im Alltag als auch beim Flirten oder Daten. Heute geht es um die Zeichen der Sympathie.

Seht euch das Video an und bearbeitet danach folgende Aufgabe:

Aufgabe: Lest euch die neun Punkte der Sympathie noch einmal in Ruhe durch, stellt euch vor den Spiegel und übt sie. Beginnt dann, damit im Alltag oder beim nächsten Date bewusst zu arbeiten.

Signal 1: Lächeln
Ein echtes Lächeln zeigt sich überall auf der Welt gleich – und es wird auch überall gleich verstanden. Der Mund wird dabei in die Breite gezogen, die Mundwinkel bewegen sich nach oben, und – ganz wichtig – die Augen verengen sich leicht. (Nur wenn ihr Letzteres seht, ist das Lächeln echt und nicht aufgesetzt!)

Signal 2: Direkter Blickkontakt
Die Augen gelten als Spiegel der Seele, und sie sind das Tor zur Seele eines anderen Menschen. Wie oft und wie lange ihr jemand anderen oder jemand anderes euch anschaut, ist ein verlässliches Zeichen für den Grad der Sympathie. Das lässt sich wissenschaftlich messen und nachprüfen. Während die Forschung früher der Ansicht war, dass häufiger Blickkontakt bedrohlich wirken kann, haben
Wissenschaftler der Universität Oxford inzwischen herausgefunden, dass dem nicht unbedingt so ist. Es kommt auf ein paar bedeutsame Kleinigkeiten an, kleine mimische Signale rund um Mund und Augen, die unser Bewusstsein gar nicht registriert, die aber dennoch vom Unterbewusstsein wahrgenommen werden. Sie entscheiden darüber, ob wir es als bedrohlich oder anziehend erleben, wenn jemand immer wieder zu uns hinüberschaut.

Signal 3: Sanfte Stimme
Wenn wir jemanden mögen, zeigt sich das nicht nur in unserer Mimik, sondern auch im Klang unserer Stimme. Sie wird weicher, ein kleines bisschen höher, gleichzeitig aber auch wärmer im Klang – eine wahrhaft betörende Kombination: Der Klang einer sanften Stimme löst bei allen Menschen Wohlbehagen und positive Gefühle aus.

Signal 4: Pupillenvergrößerung
Wenn wir positiv empfinden, vergröbern sich unsere Pupillen. Dieses Signal können wir nicht bewusst kontrollieren und also auch nicht absichtlich aussenden. Umso größere Aussagekraft hat es, wenn ihr herausfinden wollt, ob euer Gegenüber euch wirklich mag … Übrigens deuten auch leicht geöffnete Lippen auf Offenheit und Neugierde hin.

Signal 5: Körperliche Nähe
Menschen, die wir mögen, lassen wir nah an uns heran. Wenn ihr Kontakt zu einer Person aufnehmt, die ihr noch nicht kennt, solltet ihr darauf achten, euch ihm oder ihr nicht zu frontal zu nähern – das kann unangenehm oder gar aufdringlich wirken. Tretet lieber seitlich an den anderen heran.

Signal 6: Körperhaltung
Körpersprachlich gesehen gibt es drei Grundhaltungen, die von der Haltung des Oberkörpers bestimmt werden. Ist dieser nach hinten geneigt, so befindet sich die betreffende Person in der "Ich-Haltung": Er oder sie zieht sich zurück. Ein gerader Oberkörper steht für eine neutrale Position, und ein nach vorne geneigter Oberkörper für die "Du-Haltung", also die aktive, interessierte Hinwendung zum anderen. Auch was die Arme und Beine machen, ist von Bedeutung: Offene Arme oberhalb der Gürtellinie und offene Beine, deren Fußspitzen zu euch zeigen, signalisieren euch, dass euch das Gegenüber wohlgesonnen ist. Verschränkte Arme und Beine stehen eher für Skepsis, Rückzug oder Ablehnung. Achtet also darauf, euch dem anderen in einer offenen Körperhaltung zu präsentieren, und nickt aufmunternd und zustimmend, wenn er oder sie etwas sagt.

Signal 7: Körperkontakt
Er ist das ursprünglichste soziale Signal, das wir kennen! Sicherlich habt ihr schon von dem Experiment gehört, das der Stauferkaiser Friedrich II. anordnete und bei dem Babys jede körperliche Zuwendung vorenthalten wurde. Obwohl die Babys von Ammen gepflegt und gefüttert wurden, starben sie – ein schlagender Beweis dafür, wie dringend wir den körperlichen Kontakt zu anderen Menschen brauchen. Lasst darum eurem Gegenüber, wenn er oder sie euch sympathisch ist, ruhig kleine "Streicheleinheiten"  zukommen. Ihr könnt den anderen sachte am Arm berühren oder bei der Verabschiedung kurz seine Hand anfassen. Macht der andere so etwas bei euch, dürft ihr euch gemocht fühlen.

Signal 8: Inhalt des Gesagten
Was sagt der andere? Stellt er Fragen, die auf ein gewisses Interesse an eurer Person schließen lassen – etwa nach eurem Beruf, Werdegang, den Hobbys, den Vorlieben? Falls ja, dürft ihr daraus schließen, dass ihr ihm oder ihr sympathisch seid. Hier will euch jemand besser kennenlernen und verstehen.

Signal 9: Geschenke und Einladungen
Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten sind weltweit wichtige Rituale, um anderen Menschen die eigene Wertschätzung zu zeigen und eine dauerhafte Bindung aufzubauen.


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Unsere Expertin Tatjana Strobel:
Wer weiter an seiner Selbstdarstellung arbeiten möchte, findet im aktuellen Bestseller von Tatjana Strobel "Die hohe Kunst der Selbstdarstellung. Was wir uns von Arschlöchern abschauen können" eine wunderbare Anleitung dazu. Mehr zu Tatjana Strobel unter www.tatjanastrobel.de



Veröffentlicht am 11/06/2014



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