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Beute­schema: Warum Frauen immer an den Falschen geraten

Beuteschema: Nähe und Distanz

   

Beim nächsten Mann wird alles anders, denken wir - und dann suchen wir uns das gleiche Katastrophenexemplar in Reinform.  - Beuteschema: Nähe und Distanz
Beim nächsten Mann wird alles anders, denken wir - und dann suchen wir uns das gleiche Katastrophenexemplar in Reinform.
Um ihren Mr. Right zu finden, muss Anna das Muster erkennen, nach dem sie in einer Partnerschaft handelt. Dafür gilt es die bisherigen Fehlgriffe und auch die guten Beziehungen zu analysieren. Sich bewusst zu machen, welche Rolle man in der Beziehung eingenommen hat. Und welche Ängste und Konfliktthemen es zwischen beiden Partnern gab. Vielleicht war es ja immer wieder derselbe Grund, weswegen es letzten Endes zur Trennung kam.

Die Falschen unter die Lupe nehmen
Aber nicht nur man selbst ist der Schlüssel zur Lösung. Auch die Frösche und Nieten in Annas Vergangenheit sollten einmal unter die Lupe genommen werden. Welche Charaktereigenschaften haben dazu geführt, dass Anna auf diese Männer geflogen ist? Und das jedes Mal? Wer sich diese Fragen einmal bewusst stellt, wird schnell erkennen, welche Parameter ihn bei der Partnerwahl beeinflussen. Und an diesem Punkt sollte man sich klar machen, was genau man im Partner sucht.

Viele Frauen scheinen bewusst und offenen Auges in ihr Unglück zu rennen, weil sie immer wieder den Mann nach demselben Beuteschema auswählen, der sie in der Beziehung zwangsläufig enttäuschen muss. Nicht selten suchen wir uns Charaktere, die uns selbst komplett unähnlich sind, die aber Seiten in uns ausleben, die wir selbst unterdrücken.

Das ähnliche Exemplar Mann
Manchmal suchen wir uns auch ein ähnlich katatrophales Exemplar, weil wir die Probleme der alten Partnerschaft noch gar nicht gelöst haben. Weil wir die Verletzungen der letzten Beziehung noch gar nicht verarbeitet haben. Mit einem ähnlichen Partner, so denken wir, können wir das Trauma überwinden, weil wir diesmal, in der gleichen Situation, alles richtig machen werden. Das reden wir uns zumindest ein. Auch hier liegt der Schlüssel zum Scheitern eher in uns selbst als in dem emotionalen Eisblock, dem falschen Mann, den wir uns ausgewählt haben.

Wer nicht wirklich aus der alten Situation gelernt hat, wird umso schmerzlicher erleben, wie sich das alte Drama wiederholt. Viele Frauen, die sich an einen Mann binden, der sie unglücklich macht, würden einen Partner, der sie mit seiner Liebe überschüttet, kaum ertragen. Zumindest würden diese Frauen seine Gefühle gar nicht ernst nehmen, weil sie es gewohnt sind, um die Liebe kämpfen zu müssen. Ein Partner, der sie einfach nur liebt, kann in Wahrheit gar nicht wirklich sie meinen. Stattdessen suchen sich diese Frauen wieder einen Partner, der sie mit großer Wahrscheinlichkeit verletzen wird. Es wird also ein Beziehungsmuster gewählt, das sich als eindeutig negativ herausgestellt hat, allein aus dem Grund, das es bereits vertraut ist und so gelernt wurde.

Augen auf lassen
Deshalb sollten wir unserer Freundin Anna raten, trotz der rosa Wölkchen die Augen auf zu halten. Investiert der eine Partner über längere Zeit hinweg einfach viel mehr in eine Beziehung, herrscht ein ständiges Ungleichgewicht. Und das sollte Anna erkennen, auch in der größten Verliebtheit. Wer sich selbst den kritischen Blick nicht zutraut, sollte eine vertraute Person zu Rate ziehen oder mit dem Partner selbst einmal darüber reden, wie glücklich er in der Beziehung ist und wie er das Kräfteverhältnis sieht.

Teufelskreis durchbrechen
Wer den Teufelskreis seines Beziehungsmusters durchbrechen will, schafft dies leider oft nur durch ein besonders einschneidendes Erlebnis. Erst wenn die Trennung vom letzten Mann sehr verletzend oder dramatisch war, wird die Toleranzgrenze endgültig überschritten und ein Prozess des Umdenkens beginnt. Wer wirklich an seine Grenzen gekommen ist, wird erkennen, dass etwas grundlegend nicht stimmt.

Wer also an sich arbeitet und sich die alten Verhaltensweisen aus den zurückliegenden Beziehungen vor Augen führt, wird für die nächste Beziehung gut oder zumindest besser gewappnet sein. Wer sein Handeln reflektiert, wird schnell erkennen, ob er wieder Gefahr läuft, in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Also, Augen auf, Anna!


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Geraten Sie auch immer an den "Falschen"?
Nein, zum Glück habe ich das nie selbst erlebt und nur "Richtige" getroffen.
Ja, leider. Ich habe mich schon oft in die "Falschen" verliebt.
Das war mal so. Jetzt nicht mehr.

  
 

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Veröffentlicht von
am 19/08/2011
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