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Paaranalyse - psychologische Beratung

 

 - Paaranalyse - psychologische Beratung
> Eine falsche Vorstellung von einer Beziehung
Um es einmal gelinde auszudrücken: Christoph hat nocht nicht so ganz verstanden, was eine Beziehung ist. Für ihn gilt: 1+1 = 2 unterschiedliche Individuen, die nur ihre eigenen Bedürfnisse berücksichtigen.
Er lebt trotz Beziehung weiterhin wie ein Single, man kann sogar sagen wie ein Teenager. Es ist deutlich zu spüren, was für ihn zählt: Carpe diem und das Vergnügen, das ihm diese Lebenseinstellung bereitet. Lucies Wünsche und Bedürfnisse sind dabei zweitrangig.
In dieser Beziehung gibt es keine Gleichberechtigung zwischen den Partnern: Die Beziehung funktioniert ausschließlich zu Christophs Vorteil.

> Mangelnde Reife
Christoph ist noch unreif und möchte sich anscheinend nicht auf einen einzigen Status beschränken: Er ist einer dieser berühmten ewigen 
Teenager, der unfähig ist, zu seiner Kumpels-Clique einen vernünftigen Abstand zu nehmen. Gleichzeitig will er den Status eines ausgewachsenen Mannes für sich beanspruchen, der eine dauerhafte Beziehung mit einer Frau führt.
Was er auslebt, ist eine unbeschwerte WG mit Lucie, ohne jegliche Verantwortung. Aber er irrt sich in einem Punkt: Er ist überzeugt, dass er, wenn er weiterhin seinen Impulsen folgt, frei und Herr seines Lebens ist. Doch in Wirklichkeit besitzt er überhaupt keine Freiheit, da es diese berühmten Impulse sind, die ihn so handeln lassen. Fazit: Er hält sich für frei, dabei wird er das nie sein, solange er sich nicht bewusst für eine Lebensweise entscheidet.

> Der Einfluss des Elternmodells
Der Kern des Problems ist, dass Christoph noch nicht fähig ist, zu begreifen, dass die Entscheidung, mit einem Menschen zusammenzuleben, den man zu lieben vorgibt, auch bedeutet, bewusst die Dinge zu wählen, die die Beziehung nähren und ihre weitere Entwicklung ermöglichen sollen. Ohne ein gemeinsames Projekt kann man auch nicht von einem echten Engagement sprechen. Christoph mutet seiner Lebensgefährtin - und seiner Beziehung - also ein echtes Problem zut. Und woher kann das alles herrühren? Vielleicht liegt diesem Verhalten das Elternbild zugrunde, das er von klein auf gesehen und in seinem Bewusstsein integriert hat. Christoph sollte darüber nachdenken und sich klar machen, dass niemand verpflichtet ist, nachzuleben, was seine Eltern vorgelebt haben.

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Veröffentlicht von der Liebe & Psychologie-Redaktion
am 13/10/2009
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