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Lang lebe die Liebe: 5 Beziehungstipps für dauerhaftes Glück zu zweit

Fiona Rohde Veröffentlicht von Fiona Rohde
Veröffentlicht am 19. Februar 2017

Der Schlüssel zum Glück zu zweit: Dafür solltet ihr folgende fünf Beziehungstipps beherzigen.

Ach, könnte die Liebe doch immer so bleiben wie am ersten Tag! So aufregend und neu, schlafraubend und wunderbar. Aber natürlich wird mit der Zeit einiges anders in einer Beziehung. Doch anders muss nicht unbedingt schlechter bedeuten! Wer von Anfang an ein paar Dinge beachtet, kann es schaffen, dass die Liebe dauerhaft bleibt und mit den Jahren sogar immer tiefer und inniger wird.

Dr. med. Verena Breitenbach, Autorin ('Weibliche Lust ohne Tabus', Kösel Verlag) und Fachärztin, erklärt uns die goldenen Regeln für dauerhaftes Liebesglück. Sie sagt: "Wer mit sich und dem Partner sorgsam umgeht und einige wichtige Regeln beachtet, der kann gemeinsam auf lange Zeit glücklich werden." Hier die Tipps der Expertin:

Beziehungstipp Nr. 1: Gib dich nicht auf!

"Es mag seltsam klingen, aber das Wichtigste ist, dass jeder der Partner zunächst einmal eine gute Beziehung zu sich selbst hat", erklärt Dr. Breitenbach.

"Man darf sich in einer Partnerschaft nicht aufgeben, nur um dem anderen zu gefallen. Natürlich sind Kompromisse in einer Beziehung wichtig, aber man muss sich fragen: Geht’s mir damit auch langfristig gut?" Sonst entsteht auf Dauer Unzufriedenheit bei demjenigen, der sich ständig zurücknimmt. Und: Man bleibt auch für den Partner spannend, wenn man eigene Interessen hat und diese verfolgt.

Der Rat der Expertin:
Alles eine Frage der Balance: Jeder braucht Zeit für den Partner, aber auch Zeit für sich selbst. Zum Beispiel für den Mädels-Stammtisch oder den Sportkurs. Trifft man sich dann wieder, hat man sich auch was zu erzählen. Und das hält jede Beziehung frisch.

Beziehungstipp Nr. 2: Zärtlichkeit

"Jede Beziehung braucht Zärtlichkeiten. Das können auch ganz kleine Berührungen sein, zum Beispiel eine kurze Umarmung oder ein Kuss zwischendurch. Berührungen sind so wichtig, weil der Körper dabei Oxytocin ausschüttet, das Bindungshormon", sagt die Expertin.

Leider finden Berührungen in längeren Beziehungen immer seltener statt. Auch gemeinsame Gespräche werden mit der Zeit seltener. "Statistisch gesehen redet ein Paar gerade mal acht Minuten pro Tag miteinander. Dabei sind Gespräche und Berührungen extrem wichtig! Sie sind das A und O einer Beziehung."

Der Rat der Expertin:
Punkt 1: Man sollte seinen Partner anfassen und berühren - auch 'einfach mal so'. So bleiben Innigkeit und Zärtlichkeit lebendig. Punkt 2: Rituale schaffen. "Es sollte fixe Zeiten für die Liebe geben. Zeiten, in denen To do-Listen und Alltagsstress außen vor bleiben und man den Kopf wirklich frei hat für den anderen."

Beziehungstipp Nr. 3: Streitkultur

Was, wenn Stress und Alltag an der Liebe zehren? Wenn man eigentlich viel zu erschöpft ist, um sich noch intensiv mit dem Partner zu beschäftigen? Wenn Auseinandersetzungen immer öfter im Streit enden?

Der Rat der Expertin:
"Auch hier helfen regelmäßige Gespräche. Besprecht eure Probleme miteinander! Dabei gilt: Immer fair bleiben und mit Ich-Botschaften formulieren. Statt: 'Du machst immer ...!' also besser: 'Ich habe das Gefühl, dass du ...'. Wichtig ist, nicht verletzend oder gar unterhalb der Gürtellinie zu argumentieren."

Und noch etwas: "Man sollte die Diskussionen auf einen bestimmten Zeitraum beschränken und klar sagen: Lass uns jetzt richtig darüber reden, aber nicht ständig und immer zwischendurch. So behält die Beziehung ihre positive Grundstimmung."

Beziehungstipp Nr. 4: Leidenschaft und Hingabe

"Innerhalb einer Partnerschaft muss man sich vertrauen können, gerade auch sexuell. Man sollte offen und neugierig bleiben und über die eigenen sexuellen Wünsche sprechen", so Dr. Breitenbach. Wer immer nur Sonntagabends nach dem Tatort Liebe macht, wird schnell merken: Routine schafft zwar Sicherheit. Aber beim Sex ist Routine gefährlich.

Natürlich sollte Sex jetzt kein zusätzlicher Punkt auf der To do-Liste werden! Niemand muss sich Sorgen machen, weil er nicht mindestens fünf Mal pro Woche Sex hat. Es geht um Qualität, nicht Quantität.

Der Rat der Expertin:
"Gerade beim Sex sollte man auf die eigene Intuition hören. Hingabe heißt: Kopf ausschalten, die Lust spüren und annehmen. Sex ist Lust, Genuss und Sinnlichkeit. Probleme und Alltagssorgen sollten dabei (wenn möglich) ausgeblendet werden."

Beziehungstipp Nr. 5: Respekt & Toleranz

Es sind oft die simplen Dinge, die eine Liebe lebendig halten. Neugierde auf den anderen zum Beispiel. Aber auch die Bereitschaft, ihn so anzunehmen, wie er ist.

Das rät die Expertin:
"Man sollte sich klarmachen: Mein Partner ist nicht für mein Lebensglück zuständig. Das bin ich selbst! Leider neigen viele Menschen dazu, den Partner als den Retter zu sehen, der das ewige Glück bringt. Wer sich von diesem Gedanken löst, kann den anderen akzeptieren, wie er wirklich ist - und ihn auch so lassen, wie er ist", so Dr. Breitenbach.

Und noch ein Tipp der Expertin: "Man sollte dankbar sein, dass der andere da ist - und ihm das ruhig auch mal sagen."

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