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Liebe & Psychologie

Ihr werdet es nicht glauben: DAS hält Paare tatsächlich zusammen

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 10. Juli 2017
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Vertrauen? Treue? Humor? Was genau hält die Beziehung intakt? Diese Antwort wird euch verblüffen.

Jetzt ist es raus und sogar amtlich belegt: Es ist das liebe, alte Feierabendbier, das die Liebe am Leben erhält. Das ergab eine Langzeitstudie der Oxford University, die in The Journals of Gerontology veröffentlicht wurde. Analysiert wurden die Beziehungen von insgesamt 2.767 Paaren, die im Schnitt um die 50 Jahre alt waren und bereits 33 Jahren zusammen.

Alle Teilnehmer der Langzeitstudie wurden zu ihren Trinkgewohnheiten und zur Qualität ihrer Ehe befragt. Und zwar zwei Mal im Abstand von vier Jahren.

Ist Alkohol also doch eine Lösung?

Natürlich soll hier niemand zum Alkoholkonsum überredet werden. Das wäre fatal. Aber selbst für militante Abstinenzler dürfte diese Studie nicht ganz uninteressant sein. Denn das Ergebnis der Studie lautet: Paare, die ähnliche (Alkohol-)Trinkgewohnheiten haben, bleiben länger glücklich. Das heißt aber nicht nur, dass Paare, die sich ihre Beziehung schön trinken, happy sind. Vielmehr macht das Ergebnis mehrere Schlussfolgerungen möglich:

Zum einen besagt gemeinsames Alkoholtrinken, dass man seine Freizeit zusammen verbringt. Das kann auch bedeuten, dass man gerne gemeinsam ausgeht und Freunde trifft. "Wir sind nicht ganz sicher, warum das so ist, aber es könnte sein, dass Paare, die mehr gemeinsame Freizeitaktivitäten haben, auch eine bessere Ehequalität haben", so Studienautorin Dr. Kira S. Birditt gegenüber 'Reuters Health'.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Gleiche Trinkgewohnheit bedeutet aber auch, dass es verbindet und langfristig glücklich macht, wenn beide gar nichts trinken. Wichtig ist, dass das Verhalten zu Alkohol ähnlich ist. Greift nur einer von beiden regelmäßig zu Alkohol, wirkt sich das auf die Beziehung eher "irritierend, kritisch oder zu fordernd“ aus.

Dennoch sollte man jetzt tunlichst nicht zum Glas greifen, um seine Beziehung zu retten. Denn unter allen Teilnehmern der Studie hatten immerhin 20 Prozent der Männer und sechs Prozent der Frauen ein ernsthaftes Alkoholproblem. Letztlich geht es nicht darum, sich mit seinem Partner unter den Tisch zu trinken, sondern nur, dass man ab und an ein Glas gemeinsam trinkt. Und weniger könnte in diesem Fall glatt mehr sein.

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