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Liebe & Psychologie

Alles aus Liebe: Was wir alles für unseren Schatz tun - ohne dass er etwas davon merkt!

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 29. Januar 2017
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Eins vorweg: Wir tun es gerne. Weil wir ihn lieben.

Wenn man jemanden liebt, dann rechnet man nicht gegen. Dann schaut man nicht: Tut er genauso viel für mich, wie ich für ihn? Es ist einem schlichtweg egal. Denn das, was einem Freude bereitet, ist, dass er sich wohlfühlt und glücklich ist. Und dafür tut man so einiges - und zwar ohne, dass er es immer merkt.

Ihr habt auch einen Menschen in euer Herz geschlossen? Dann kommt euch sicher die ein oder andere Sache bekannt vor. Hier sind ein paar Dinge, die wir gerne für den Menschen unseres Herzens tun. Und nur um uns mal selbst auf die Schulter zu klopfen: ​Nicht alles davon ist selbstverständlich.

1. Wir akzeptieren seine Macken

Er hat es sicher ernsthaft versucht, aber er trifft einfach immer daneben, wenn er seine dreckige Wäsche in den Wäschekorb tun soll (manchmal trifft er noch nicht mal das richtige Zimmer!). Und er krümelt wie ein Weltmeister, weil er mit seinem Frühstücksbrötchen eine Art Massaker veranstaltet. Und Wein trinkt er immer nur aus diesen dicken Gläsern. Die anderen mag er nicht. Aber statt mit den Augen zu rollen oder ständig die Mutti zu mimen, die ihn ermahnt, grinsen wir einfach nur in uns hinein. Weil wir seine Macken mögen und wissen: Wir haben selbst auch so einige Macken auf Lager. Alles halb so wild.

2. Wir fressen ihm aus der Hand

Er kocht gerne, weil es ihn einfach entspannt. Und, weil er total auf Klöße mit Rotkohl steht, ist unser Verbrauch an Klößen mit Rotkohl in der letzten Zeit auf dem absoluten Höchststand angekommen. Und er könnte selbst ne Dosensuppe auf den Tisch stellen - es wäre ok für uns. Solange er nur diese unnachahmliche Art hat, vor dem Herd den Kochlöffel zu schwingen, dabei Milch zu trinken und tiefenentspannt vor sich hin zu lächeln.

3. Seine Lieblingsbar ist auch unsere Lieblingsbar

Er liebt es, in diesem Schuppen am Tresen zu sitzen oder bei diesem ganz bestimmten Italiener zu essen. Und dir wird in diesem Leben nicht mehr einleuchten, was an diesen Läden so toll ist, aber dennoch bist du es, die immer wieder nachgibt und mit ihm hingeht. Und mal ganz nebenbei: Wenn wir ihn zu unserem veganen Lieblingsladen zwingen würden, hätten wir selbst einfach keinen wirklichen Spaß, weil er sehr leiden würde (und schließlich gibt es ja auch noch die Mädels, mit denen wir in unsere Lieblingsläden gehen können).

4. Wir retten ihm den A***

Wir erinnern ihn gerne an den Geburtstag seiner Mama (ohne uns wäre er mehr als einmal einen Kopf kürzer gemacht worden). Des Weiteren erinnern wir ihn auch an: alle Geburtstage SEINER Freunde, Zahnarzttermine, Partys, gute Vorsätze, kleine Auszeiten, an mehr Romantik im Alltag und an die Existenz von Vorsorgeterminen für Männer. Und klar ist das alles nicht so ganz uneigennützig. Nur ein gut gelaunter Freund (der keinen Ärger hat), ist ein guter Freund.

5. Wir geben uns die volle Shopping-Dröhnung

Wir selbst empfinden - auch wenn viele Männer das immer denken mögen - Shopping in der City auch als absolut stressig. Da ist einfach nichts Entspannendes dran (außer das kurze diebische Glücksgefühl, wenn man ein totales Schnäppchen gemacht hat). Dennoch wissen wir, dass er Schweißausbrüche im Laden bekommt und nach spätestens 15 Minuten einen absoluten Koller. Und, weil wir so nett sind, gehen wir deshalb immer wieder für ihn shoppen, bringen ihm mit, was er braucht, egal ob Socken oder Jeanshosen. Wir wissen einfach, wie schwer ihm der Gang in die City fällt und wie klaustrophobisch er in Umkleidekabinen reagiert.

6. Wir gönnen ihm Auszeiten

Er muss nicht jede freie Minute mit uns verbringen. Wenn er Lust auf einen Männerabend hat, dann ist das total ok (kennen wir ja genauso mit unseren Mädelsabenden!). Und, wenn er an einem Abend lieber Playstation spielen will oder vorm Fußball Stunden zubringt, statt unsere goldene Anwesenheit zu wollen, dann bricht uns kein Zacken aus der Krone. Wir wissen selbst zu gut, wie wichtig Me-Time ist und, dass es ein Leben neben der Beziehung geben sollte, in Form von eigenen Hobbys, eigenen Freunden und Zeit für sich alleine.

7. Wir ändern ihn nicht

Klar, geht eh nicht. Man kann einen anderen Menschen nicht grundlegend ändern. Und wer das will, der liebt auch nicht wirklich den Menschen, den er vor sich hat, sondern nur ein Bild davon, dass er im Kopf hat. Das wissen wir und deshalb darf unser Liebster auch so sein, wie er ist. Wir nörgeln nicht ständig an ihm rum (also nicht ständig) und mögen ihn so, wie er ist (also meistens). Sonst hätten wir uns wohl kaum in ihn verliebt, wenn er so ganz und komplett falsch geraten wäre, oder?

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