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Die schönsten Gründe, Männer zu lieben | |||||||||
"Wir Frauen sind nicht immer einfach zu ertragen. Manchmal sagen wir nicht, was wir wollen, und erwarten, dass er es alleine herausfindet. Und werden erst traurig, dann beleidigt und schließlich sauer, wenn er es nicht tut. Hält er uns für zickig, flippen wir erst so richtig aus.
Männer verstehen oft nicht, worüber wir uns den Kopf zerbrechen und was uns manchmal richtig dünnhäutig werden lässt. Sie kapieren nicht, was so schlimm daran ist, dass er seinen Geburtstag nicht nur mit uns verbringen will oder in seiner Schatztruhe noch Fotos seiner Exfreundin aufbewahrt. Wir leiden manchmal still und doch ziemlich deutlich. Männer sind in solchen Situationen vollkommen überfordert und hilflos. Sie haben keine Ahnung, wie sie damit umgehen sollen. Sie wissen nicht, ob sie an der Missstimmung schuld sind, oder gar von ihr für etwas ganz Schlimmes verantwortlich gemacht werden. Eine schwierige Lage, die nur sehr schwer auszuhalten ist. Aber aus einer Mischung von Apathie, Faulheit und Gottvertrauen warten die Männer oft einfach ab, bis sich die Wogen wieder glätten. Ich dachte früher, Männer hätten so ein dickes Fell, dass ihnen eigentlich alles ziemlich egal wäre. Wie mir aber nun aus vertrauenswürdiger Quelle zugetragen wurde, leiden Männer sehr wohl unter der schlechten Beziehungsstimmung und müssen eine Menge Energie aufwenden, um sich davon nicht zu sehr aus der Ruhe bringen zu lassen. Egal ist es ihnen jedenfalls nicht, wenn der Haussegen schief hängt. Sie machen sich sogar große Sorgen. Allerdings haben sie auch Angst vor einer Eskalation, falls sie etwas ansprechen, und darum lassen sie es lieber gleich bleiben. Und irgendwie gibt ihnen das Leben ja auch recht. Schließlich regelt sich vieles von ganz alleine." Aus: Victoria B. Robinson "111 Gründe, Männer zu lieben. Ein Lobgesang auf das starke Geschlecht", Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2009, 9,90 Euro. | |||||||||
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Veröffentlicht von Angelika Zahn
am 02/07/2009 | |||||||||
Inhaltsverzeichnis
Darum lieben wir die Männer!
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