Schöne Zähne

Bleaching: Methoden für zu Hause und beim Arzt

  

Bleaching ist zum Kosmetik-Trend der Massen geworden. - Bleaching: Methoden für zu Hause und beim Arzt
Bleaching ist zum Kosmetik-Trend der Massen geworden.
Kaffee, Rotwein und Zigarettenrauch rauben unseren Zähnen ihr weißes Strahlen. Bleaching, zu Deutsch: Zahnaufhellung, verspricht Abhilfe. Bleaching ist längst nicht mehr ein Beauty-Geheimnis der Stars, sondern ein kosmetischer Trend für die Massen. Experten schätzen, dass die Deutschen acht Millionen Euro pro Jahr für weißere Zähne ausgeben. Ihnen steht eine Vielfalt an Bleaching-Möglichkeiten zur Verfügung. Wir stellen sie Ihnen vor.

Bleaching: Aus Gelb-Grau mach Weiß
Strahlend weiße Zähne sehen nicht nur gut aus, sie machen auch jünger. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen ihre Zähne aufhellen möchten. Mit Hilfe von Bleaching können verfärbte Zahnreihen tatsächlich wieder strahlend weiße Hingucker werden. Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass unsere Zähne wie weiße Wäsche vergilben oder vergrauen?

Zahnverfärbung ist nicht gleich Zahnbelag
Im Gegensatz zu Zahnbelägen liegt die Ursache für Zahnverfärbungen unterhalb der Zahnoberfläche im Zahnschmelz und - noch weiter darunter - im Dentin. Dort wurden im Laufe der Zeit färbende Stoffe eingelagert. Sie stammen zum Beispiel aus färbenden Lebens- und Genussmitteln wie Tee, Tabak, Kaffee oder Rotwein. Aber auch manche Medikamente, Karies oder Zahnverletzungen können Verfärbungen zur Folge haben. Mit der Zahnbürste allein kommt man gegen den Gelb-Grau-Schleier nicht an. Selbst eine professionelle Zahnreinigung kann die Verfärbungen nicht entfernen. Das kann nur ein Bleaching.

Wie funktioniert Bleaching?
Die meisten Bleaching-Methoden zielen darauf ab, die Verfärbung auslösenden Pigmente im Zahn so zu behandeln, dass sie farblos werden. Als Bleichmittel werden überwiegend Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid verwendet. Die Bleichsubstanzen dringen durch den Schmelz bis in das Dentin vor und zerstören dort vorhandene Farbpigmente durch eine Reaktion mit Sauerstoff. Um den Erfolg der Maßnahme beurteilen zu können, werden sogenannte Farbvergleichsmuster eingesetzt. Das sind Paletten mit unterschiedlichen Zahnfarben, von ganz hell bis stark verfärbt. Damit lässt sich auch vorab bestimmen, welches „Weiß“ durch das Bleaching erzielt werden soll.

„Home Bleaching“ oder „in office“?
Do it yourself - das gibt es mittlerweile auch beim Bleaching. Allerdings liegt bei allen Aufhellungsmethoden für zu Hause die Konzentration des Bleichmittels unter zehn Prozent. Nur so fallen die entsprechenden Produkte noch unter die Kosmetikverordnung und dürfen in Drogerien oder Apotheken verkauft werden. Ist das Bleichmittel höher konzentriert, ist das Bleaching ein Fall für den Profi - den Zahnarzt oder Dentalkosmetiker. Da die Zahnaufhellung dann in einer medizinischen oder Dental-Praxis stattfinden muss, nennt man solche Verfahren „in office“-Methoden.

Sowohl "in office"-, als auch "do it yourselft"-Methoden sind heute sehr zahnschonend und greifen den Schmelz nicht an. Um die richtige Bleaching-Variante für sich zu finden, ist es sinnvoll, vor jeder Maßnahme den Zahnarzt um Rat zu fragen.

Bevor Sie ein Bleaching durchführen lassen, ist eine professionelle Zahnreinigung angebracht. Nur so lässt sich die Ausgangsfarbe der Zähne genau bestimmen und die Bleichmittel können später besser wirken.

Die Zahnbürste ist gegen Verfärbungen leider machtlos.
Die Zahnbürste ist gegen Verfärbungen leider machtlos.
Bleaching beim Zahnarzt
Vor dem Bleaching wird Ihr Zahnarzt zunächst Ihre Zähne untersuchen. Er wird den Zustand von Zahnschmelz und Zahnfleisch überprüfen und nachsehen, ob Karies oder feine Risse vorliegen. Außerdem wird er die Qualität der Füllungen oder des Zahnersatzes kontrollieren. Es gibt einige Zahnprobleme, die erst behoben werden müssen, bevor ein professionelles Bleaching durchgeführt werden kann.

Außerdem sollten Sie beachten: Zahnersatz oder -füllungen wie Inlays werden nicht mitgebleicht. Anschließend kann also ein zum Teil erheblicher Farbunterschied auftreten.

> Direktes Bleaching
Bei dieser Bleaching-Methode wird das Aufhellungsmittel vom Arzt oder Dentalkosmetiker direkt auf die Zähne aufgetragen und wirkt dort ein.

Vorab wird das Zahnfleisch mit einer Art Plane aus Gummi, einem sogenannten „Kofferdam“, oder einem flüssigen Spezialmaterial abgedeckt, um einen Kontakt mit dem Bleichmittel auszuschließen.

Beim so genannten „Power-Bleaching“ wird das Bleichmittel noch mit Spezial-Licht bestrahlt. Dadurch wird die Wirkung intensiviert und das Verfahren verkürzt. Experten warnen hier jedoch vor einer Hitzeentwicklung im Bleichgel. Sie kann dazu führen, dass sich der Zahnnerv erwärmt und dadurch geschädigt wird.

Je nach Verfahren kann das Gel nach 15 bis 45 Minuten entfernt werden. Sind die Zähne dann noch nicht weiß genug, wird das Bleaching wiederholt.

> Bleaching mit Zahnschienen
Bei dieser Methode macht der Zahnarzt einen Abdruck Ihres Gebisses, um damit Kunststoffschienen für beide Kiefer herstellen zu lassen. Sind diese angefertigt, werden sie mit dem Bleaching-Produkt befüllt und auf die Zähne gesetzt. Die Einwirkzeit beträgt je nach Konzentration des Bleichmittels 15 bis 60 Minuten. Anschließend werden die Schienen und das Bleachinggel entfernt.

Dauer der Aufhellung von "in office"-Verfahren: bis zu einem Jahr (je nach Zahnzustand und Ernährungsgewohnheiten)
 
Kosten: Bleaching ist eine rein kosmetische Behandlung und wird darum von keiner Krankenkasse übernommen. Je nach Arzt und Methode variiert der Preis zwischen 200 bis 300 € pro Sitzung. Das Resultat ist ab der ersten Sitzung sichtbar, aber nach 48 Stunden ist der Effekt erst voll ausgeprägt.

Experten empfehlen für das erste Bleaching drei Sitzungen. Sind die Zähne einmal gebleicht, reicht später bei Wiederholungen oft eine Sitzung aus.

> Lesen Sie weiter: Bleaching-Methoden für zu Hause




CG, DG, hes

 
  

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