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Dezent unterstreichen statt Übermalen: Das passende Braut-Make-up

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 17. November 2008

Grundsätzlich soll das Make-up einer Frau sie ihrem Typ entsprechend möglichst perfekt verschönern. Und für kein Make-up gilt dies mehr als für das Braut-Make-up. Doch gerade das Braut-Make-up birgt einige Tücken, die selbst die Frauen ins Schleudern bringen können, die sich sonst absolut akkurat und perfekt zu stylen wissen.

Der Tag der Hochzeit soll für immer unvergesslich bleiben und das Auftreten und Aussehen so perfekt wie nur möglich wirken. Somit stellt sich für die meisten Frauen die Frage, ob sie sich an diesem großen Tag wirklich selbst schminken oder das Braut-Make-up lieber dem Profi überlassen sollen. Unterschiedliche Braut-Make-ups für die Hochzeit selbst sowie für die Hochzeitsfotos machen die Angelegenheit noch komplizierter.

Das wichtigste über Braut-Make-up

Anders als andere Make-up-Arten soll das Braut-Make-up ein besonderes, nicht alltägliches Outfit unterstreichen: Das Brautkleid. Die wenigsten Frauen sind es gewöhnt, sich in einem derart hellen Outfit elegant zu kleiden. Entsprechend zart und leicht muss das Braut-Make-up wirken und dennoch die schönsten Seiten der Braut zum Vorschein bringen.

Der grundlegende Aufbau des Braut-Make-ups gleicht dem eines normalen Make-ups, sollte jedoch in zarten Farben gehalten (passend zum Brautkleid und Teint) und besonders haltbar sein, was zum Beispiel durch wasserfestes Make-up erreicht werden kann. Man denke nur an die vielen Freudentränen, die theoretisch auf der Hochzeit fließen können.

Typgerechtes Braut-Make-up

Einer der wichtigsten Aspekte des richtigen Braut-Make-ups ist die typgerechte Ausrichtung. Nicht jeder Frau steht die Farbe Weiß von Natur aus gut. Dementsprechend muss mittels der richtigen Farbwahl des Braut-Make-Ups so getrickst werden, dass die Farbgebung die natürliche Schönheit der Braut unterstreicht.

Falsche Farben machen gerade in der Kombination mit den hellen Farben eines Brautkleides die schönste Braut schnell zum „Clown“. Gegebenenfalls kann hier eine Kosmetikerin oder der Friseursalon des Vertrauens (z.B. beim Probefrisieren) die richtigen Tipps und Tricks geben. Im Zweifelsfall kann frau natürlich auch auf deren professionelle Arbeit am großen Tag zurückgreifen.

Ein Tipp: Genauso wie Sie zum Probestecken für Ihre Brautfrisur geben, lassen Sie sich doch einfach Probeschminken. So kann das Braut-Make-up ohne Hektik vorher gewählt und optimal an Haut und Farben der Hochzeit angepasst werden. Ein Schnappschuss mit der Digitalkamera sorgt dafür, dass Ihre Braut-Make-up-Spezialistin auch noch am Hochzeitstag weiß, was zuvor festgelegt war.

Richtiger Aufbau des Braut-Make-ups

Das Braut-Make-up wird vergleichbar wie jedes andere Make-up mit einer gründlichen Reinigung der Haut begonnen. Es folgt eine leichte Tagescreme, die (gerade im Sommer!) bei einer Feierlichkeit im Freien auch mit einem entsprechenden Lichtschutzfaktor ausgestattet sein sollte.


Im Anschluss können Abdeckstifte oder Concealer für einen gleichmäßigeren Teint sorgen helfen. Ein gelblich-grüner Unterton schmeichelt dabei dem natürlichen Hautton, versteckt Rötungen und wirkt frischer. Bei Schatten und Augenringen kann ein pinkfarbener Unterton ausgleichen. Erst hiernach folgt das eigentliche Make-up, welches mit einem Pinsel oder Schwamm gleichmäßig auf der Haut verteilt wird. Den Abschluss bildet ein leichter Puder, der den nun gleichmäßig wirkenden Teint unterstützt und gleichzeitig das Make-up fixiert. Der Puder wird mit einem großen Pinsel oder einem Puderquast aufgetragen. In dieser Art umgesetzt hält das Grund-Make-up den ganzen Tag.


Übrigens: Mittlerweile bieten auch immer mehr Braut-Make-up-Spezialistinnen das Auftragen von Camouflage, einem hochdeckenden haltbaren Make-up, per AirBrush-Technik an. Der Vorteil hier: Ein hauchdünnes Braut-Make-up, das trotzdem wunderbar deckt und den ganzen Tag hält - garantiert. Zum Schluss wird ein Fixierer verwendet, der Puder & Co. überflüssig macht.

Leichte Farben im Braut-Make-up

Das weitere Vorgehen beim Braut-Make-up wird von der Farbgebung bestimmt. Beginnend mit dem Rouge wird von den Apfelbäckchen (einmal Lächeln, zeigt die Bäckchen besser) zur Haarlinie mit dem Auftragen begonnen. Die Kombination mit einem zweiten, leicht kräftigeren Rouge lässt die Braut nicht zu blass erscheinen.

Für die Augenbrauen verwendet man optimaler Weise einen Lidschatten in Haarfarbe, der mit einem kleinen Pinsel und leichten Strichen die Augenbrauen in natürlichem Bogen auffüllt. Der Lidschatten sollte in mehreren Schichten aufgetragen werden, die durch helle, natürliche Farbtöne jedoch nicht angemalt aussehen.

Mit einem weichen Pinsel sollte mit der Grundierung begonnen werden, welche durch einen hellen bis weißlichen Eyeshadow vom Wimpernrand bis zu den Augenbrauen aufgetragen wird. Auf diesem wird anschließend das bewegliche Lied mit einem hellen Lidschatten in einem zarten Pastellton (rosé, bleu oder auch zartes Gold) aufgetragen. Hiernach unterstreicht ein dunklerer, bräunlicher Lidschatten die Lidfalte, um dem Blick der Braut Tiefe zu verleihen.


Gegebenenfalls kann dieser Effekt durch einen sehr zart gehaltenen Lidstrich in braun oder anthrazit am oberen Wimpernkranz ergänzt werden. In jedem Fall sollten auch die Wimpern betont werden. Der obere Wimpernkranz sollte dabei mehrfach getuscht werden. Achtung beim unteren Wimpernkranz: Hier verläuft das Braut-Make-up gern zuerst, sobald die ersten Freudentränen fließen.

Der i-Punkt auf dem Braut-Make-up: Der Lippenstift

Den Abschluss des Braut-Make-ups bilden die Lippen. Hierbei sollte auf einen kussechten Lippenstift zurückgegriffen werden, um unliebsame Überraschungen in Form von verschmierten Lippen, einem Lippenstift-geschmückten Bräutigam und farbigen Getränkegläsern zu vermeiden.

Beginnend mit einem Lipliner wird die Lippenkontur definiert. Dieser sollte der Farbe des späteren Lippenstiftes entsprechend oder eine Nuance heller gewählt werden. Auf keinen Fall sollte man zu einem dunkleren Lipliner greifen, da sonst Einbußen im frischen Aussehen zu erwarten sind. Nun noch die Lippen mit einem Pinsel ausmalen und mit etwas Lipgloss betonen. Wer es natürlicher mag, greift nur zum Lipgloss, sollte aber auf den Lipliner nicht verzichten, der der den Lippen Kontur gibt. So geschminkt kann es Ihr Bräutigam bestimmt nicht mehr erwarten bis es endlich heißt: Sie dürfen die Braut jetzt küssen...

von der gofeminin-Redaktion

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