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Haarentfernung mit Licht: Wie lange hält sie vor?

 

Haarentfernung per Laser - Haarentfernung mit Licht: Wie lange hält sie vor?
Haarentfernung per Laser
Ein grundlegendes Problem der Haarentfernung per Licht - egal, ob Laser oder IPL: Die Energieimpulse wirken nur auf aktive Haarwurzeln; die ruhenden (das sind immerhin 60 bis 70 Prozent) werden dadurch nicht zerstört. Um alle Haare in ihrem aktiven Zustand zu erfassen, sind mehrere Behandlungen in einem Abstand von sechs bis zehn Wochen notwendig.

Hinzu kommt: Pro Laser-Impuls wird nur ein sehr kleines Hautareal erreicht. Das macht die Behandlung zeit- und kostenintensiv. "In der Regel sollte man beim Laser im Gesicht mit sechs bis acht Behandlungen, am Körper mit acht bis zehn und an den Unterschenkeln mit acht bis zwölf Behandlungen rechnen", so Dr. Oeser.

Eine Haarentfernung per Laser oder IPL ist also ein langwieriger Prozess - der gut geplant sein will. Vor allem, da vier Wochen vor und nach der Behandlung UV-Licht gemieden werden sollte.

Für wen ist die Haarentfernung per Licht nicht geeignet?
Hellblondes, graues oder weißes Haar ist für eine Epilation per Licht nicht geeignet. Für IPL gilt im Speziellen: Das breite Strahlenspektrum der Geräte verhindert, dass das Licht zwischen dem Melanin der Haut und des Haares genau unterscheiden kann und die Pigmente der Haut angreift. Für Menschen mit gebräunter oder dunklerer Haut ist dieses Verfahren also ungeeignet.

Bei einer Laserbehandlung wie bei IPL sind Verbrennungen grundsätzlich nicht auszuschließen. Sie treten auf, wenn die Energie der Strahlen zu hoch dosiert wurde, hinterlassen jedoch normalerweise keine Narben. Durch eine Kühlung der Haut während der Behandlung und eine gute Nachsorge können die Nebenwirkungen gering gehalten werden. Von einer Betäubung rät Dr. Oeser ab: "Die Intensität des auftretenden Schmerzes bei der Anwendung ist ein wichtiges Feedback für den Behandler.“

Wie nachhaltig ist der Effekt?

Wer für eine IPL- oder Laserbehandlung viel Geld ausgibt, will ein dauerhaftes Ergebnis. Leider gibt es dafür, dass nach zig Sitzungen wirklich kein Härchen mehr sprießt, keine Garantie, so Dr. Oeser: "Häufig hat man viele Jahre Ruhe, aber nach sechs bis acht Jahren können wieder ein paar Haare kommen.“ Bei diesen Nachzüglern handelt es sich um ehemals ruhende, jetzt wieder aktive Haarwurzeln. "Korrekterweise sprechen wir darum auch nicht von der dauerhaften Haarentfernung, sondern von einer Haarreduktion“, so Dr. Oeser. „Es geht nicht darum, den Patienten für immer glatte Haut zu versprechen, sondern das Haarwachstum im Rahmen des Möglichen dauerhaft zu verringern.“

Laser oder IPL?
Grundsätzlich gilt: Mit IPL lassen sich die gleichen Ergebnisse erzielen, wie mit dem Laser - bei richtiger Anwendung. Das Problem: IPL-Geräte lassen sich wesentlich schwerer dem Haut- und Haartyp des Patienten anpassen - was die Erfolgsaussichten der Behandlung verringert und gleichzeitig das Risiko von Pigmentstörungen erhöht. Das größte Risiko einer Haarentfernung per IPL liegt für Dr. Oeser jedoch in einer rechtlichen Grauzone: Der Betreiber von medizinischen Lasern, dazu zählen Haarentfernungslaser, muss ein Arzt sein. "Bei IPL-Geräten ist das anders", weiß Dr. Oeser, "da kann jeder ein Gerät kaufen, sich als Haarentfernungsspezialist ausgeben und ein Studio eröffnen - ohne jede Qualifikation." Entsprechend hoch sei das Risiko von Fehlbehandlungen.

IPL-Geräte für den Hausgebrauch: Praktisch oder wirkungslos?
IPL-Geräte für den Hausgebrauch sind seit einiger Zeit für jeden erhältlich, der sich zuhause selbst enthaaren möchte. Doch wird die Behandlung mit dem Heim-Gerät abgesetzt, kehren die lästigen Härchen zurück. Der Grund liegt in einer eingebauten Leistungsbegrenzung der Geräte: Um Verbrennungen zu verhindern, geben sie nicht so viel Energie ab wie Profi-Apparate - das hat zur Folge, dass die Wärme nicht ausreicht, um die Haarwurzel zu veröden. Das Haar wird oberhalb der Wachstumszellen zerstört, fällt aus und wächst später wieder nach. Wer am Ball bleibt, kann mit den DIY-Geräten seinen Haarwuchs jedoch immerhin reduzieren.

> Elektro-Epilaton: So geht die Haarentfernung mit Strom




  
  

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Veröffentlicht von
am 24/04/2013
Die Lesernote:3/5 
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