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Deo-Roll-On, Spray und Creme: So finden Sie das richtige Deodorant!

von Dorothee Gebele Veröffentlicht am 16. Januar 2008

Spray, Roller, Kristall, Salze: Um einen unangenehmen Schweißgeruch zu vermeiden stehen uns zahlreiche Produtke zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen, welche.

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Vor unangenehmem Schweißgeruch sind wir nie sicher. Doch die Zeiten, in denen man sich einfach in eine dicke Parfumwolke gehüllt hat um das leidige Muffelproblem zu überdecken, gehören einer längst vergangenen Epoche an. Heute stehen uns effiziente Deo-Produkte zur Verfügung um uns von morgens bis abends ein hygienisches Frischegefühl zu garantieren.

Doch woran erkennt man ein ein gutes Deodorant? Und woher weiß man bei all den Sprays, Roll-ons, Sticks und Cremes, welches Produkt am besten für die eigenen Bedürfnisse geeignet ist? Wir klären sie auf!

Von Schweiß und Körpergeruch
Schwitzen ist ein ganz natürliches und vor allem sinnvolles Phänomen. Denn über die Schweißabgabe kann unser Organismus die richtige Körpertemperatur aufrecht erhalten (37°C). Bei stärkerer Anstrengung oder erhöhten äußeren Temperaturen sondert der Körper vermehrt Schweiß ab. Auch bestimmte Gefühle oder Gemütszustände können zu Schweißausbrüchen führen.
In diesem Fall tritt der Schweiß hauptsächlich unter den Achseln oder an den Handflächen aus.
Der schlechte Geruch: Schweiß hat an sich keinen unangenehmen Eigengeruch: Der als störend empfundene "Schweißgeruch“ wird von den Bakterien abgegeben, die sich von unserem Schweiß ernähren.

Deodorant oder Anti-Schweiß-Produkt?
Deodorants (lat.: Entriechen) ermöglichen es, Schweißgeruch zu überdecken, während Anti-Schweiß-Produkte die Schweißabgabe durch den Körper bereits im Vorfeld hemmen und damit negativem Schweiwßeruch von vornherein vorbeugen. Allerdings vereinen die Deodorants, die heutzutage in Supermärkten, Drogerien und Apotheken angeboten werden, meist beide Eigenschaften in sich.


Die verschiedenen Deo-Produkte

Spray oder Roll-on, Stick oder Creme, Gel oder Kristall-Mineral: Heute gibt es Deos in allerllei Formen und Texturen. Aber worin unterscheiden sich diese Produkte?

- Der Spray: Deospray ermöglicht es, die Schweißabgabe lokal zu stoppen. Er ist leicht anzuwenden und verleiht ein angenehmes Frischegefühl. Deosprays können Alkohol oder auch ein trockenes Pulver mit Anti-Schweiß-Wirkstoffen enthalten. Heute gibt es auch Deosprays in praktischer Mini-Version, die sogar in einer kleinen Handtasche ihren Platz finden.

- Roll-on, Stick oder Cremes: Sie sind nicht nur super praktsich, ästhetisch und ergonomisch sondern dank ihrer hohen Aluminiumsalz-Konzentration auch effizienter als der klassische Spray. Sie sind daher ideal für Personen, die besondes viel Schweiß produzieren.

Vorteile des Sticks: praktisch und sicher, fleckt nicht.

Vorteile des Roll-on: Er gibt eine feuchte aber schnell trocknende Emulsion ab, die ein sehr angenehmes Frischegefühl verleiht.

Vorteil der Deo-Creme: Die alkoholfreie Deocreme ist besonders sanft und damit ideal für sensible Haut.

Mit oder ohne Alkohol?

Alkohol besitzt aseptsiche Eigenschaften und wird oft zu Zwecken der Sterilisierung oder Konservierung eingesetzt. Auch in Parfums ist Alkohol enthalten.
Bei sensibler, besonders empfindlicher Haut sollte auf alkoholhaltige Deodorants verzichtet werden, da diese die Haut angreifen.

Gut zu wissen: Vermeiden Sie es, ein alkoholhaltiges Deo direkt nach dem Epilieren oder beim Vorliegen von Hautirritationen aufzutragen: Das Produkt könnte auf der Haut brennen.

Die berühmten Aluminiumsalze…

Auch wenn nachgewiesen wurde, dass Aluminiumsalze keinen Brustkrebs hervorrufen, werden diese Deoprodukte der besonderen Art immer noch mit der Alzheimer-Krankheit assoziiert, da bei Alzheimer-Patienten eine erhöhte Aluminiumsalzkonzentration in den von dieser Krankheit betroffenen Gehirnpartien nachgewiesen wurde.

Fest steht, dass Aluminium schnell die Hautbarriere durchbricht und sich in den Organen ansammeln kann... nicht unbedingt eine gute Nachricht!

Unsere Anti-Schwitz-Tipps

- Eine gesunde Lebenshygiene: Regelmäßiges Duschen und Seife sind immer noch die besten Mittel um Bakterien und Schweiß den Kampf anzusagen!

- Die richtige Kleidung: Vermeiden Sie es, synthetische oder dicke Stoffe zu tragen und bevorzugen Sie natürliche Materialien (Baumwolle, Leinen, Wolle). Denken Sie auch daran, dass dunkle Farben die Sonne - und damit die Hitze anziehen.

von Dorothee Gebele

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