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Ebenmäßiger Teint: Mit diesen Tipps und Tricks klappt's!

Ga-Young Park
von Ga-Young Park Veröffentlicht am 11. März 2017
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Ein ebenmäßiger Teint als evolutionäres Auswahlkriterium? Verblüffend aber wahr ...

Dass ein strahlender, gleichmäßiger Teint toll aussieht, wussten wir schon lange. Wissenschaftlern ist es gelungen, die Ursache dieser Wirkung zu finden: eine einheitliche Gesichtsfarbe signalisiert Jugendlichkeit! Die Forscher konnten belegen, dass Flecken, Rötungen und andere Unregelmäßigkeiten der Haut eine Frau älter wirken lassen - um bis zu 20 Jahre!

Damit steht fest: Ein unregelmäßiger Teint beeinträchtigt unsere jugendliche Ausstrahlung ähnlich wie Falten. Schlechte Neuigkeiten für alle Frauen, die zum Beispiel unter Pigmentflecken leiden. Schätzungen zufolge trifft das auf bis zu 40 Prozent aller über 35-Jährigen zu. Die gute Nachricht: Für einen einheitlichen Teint können wir sofort und langfristig so einiges tun.

Schnelle Hilfe: Die perfekte Teint-Grundierung

Leichte bis mittel ausgeprägte Teint-Unregelmäßigkeiten könnt ihr mit den richtigen Beautyprodukten und Techniken optisch gut in den Griff bekommen.

> Step 1
Grundlage der Teintverschönerung ist eine gute Feuchtigkeitspflege. Nur eine Haut, deren Wasserspeicher prall gefüllt sind, ist ebenmäßig und kann strahlen. Creme oder Gel auf die gereinigte, tonisierte Haut auftragen und gut einziehen lassen!

> Step 2
Anschließend glättet ein Primer die Hautoberfläche. Das ist eine wichtige Voraussetzung für einen ebenmäßigen Teint. Spezial-Primer für ölige Haut können schnelles Nachfetten verhindern oder die Leuchtkraft des Teints steigern. Einige Primer enthalten bereits lichtreflektierende Pigmente, die das Licht so streuen, dass der Teint harmonischer wirkt und Farbunterschiede der Haut neutralisiert werden.


> Step 3
Nächster Schritt zum Traum-Teint: Die Foundation. Konsistenz und Hauttyp müssen zusammenpassen! Bei öliger Haut unbedingt ein ölfreies Make-up wählen - sonst wird der Teint schnell fleckig. Trockene Haut braucht ein Make-up mit viel Feuchtigkeit, sonst wird das Ergebnis unregelmäßig. Statt einfach hin und her zu reiben, solltet ihr mit System vorgehen: Arbeitet euch von der Gesichtsmitte nach außen und von oben nach unten. Ob mit Schwämmchen, Pinsel oder Fingern ist Geschmackssache. Hauptsache, ihr tragt nicht zu viel Foundation auf. Arbeitet stattdessen lieber in Schichten. Also erst einmal eine dünne Schicht Foundation auftragen und falls die Deckkraft nicht reicht, noch einmal eine darüber geben.

Wichtig: Augenpartie beim Auftragen aussparen, denn Concealer ist der nächste Schritt zum perfekten Teint!

> Step 4
Mit diesen hochpigmentierten Cremes lassen sich nämlich die dunklen Augenschatten perfekt abdecken. Damit das Versteckspiel gelingt, sollte der Concealer eine Nuance heller als der natürliche Hautton sein. Das heißt: Gelbstichiges Make-up z.B. nur mit gelbgrundigem Concealer kombinieren.

> Step 5
Der letzte Schritt zum perfekten Teint heißt Puder. Er mattiert den Teint und fixiert das Make-up. Loser Puder lässt sich besonders fein auftragen. Verteilt ihn mit einem großen Pinsel und arbeitet dabei von oben nach unten. Die Richtung ist entscheidend, denn gelangt Puder unter die feinen Gesichtshärchen, lässt er den Teint gräulich wirken.


Vorsicht: Ein zu stark mattierter Teint sieht nicht ebenmäßig, sondern unnatürlich aus und macht älter. Richtig dosiert ist Puder jedoch der perfekte Abschluss für das Make-up und ein guter Teint-Auffrischer zwischendurch. Wer sich den Schneewittchen-Teint ganz lange bewahren will, kann sein Werk noch mit Spezialspray fixieren.​​

Langfristige Helfer für einen tollen Teint

Unsere Haut erneuert sich stetig - bei junger Haut dauert der Prozess etwa 28 Tage. In diesem Zeitraum wandern die im Inneren gebildeten Zellen zur Oberfläche, um dort zu verhornen. "Stapeln" sich die verhornten Zellen jedoch auf der Hautoberfläche, wirkt der Teint stumpf und grob. Außerdem lassen sie vergrößerte Poren noch größer wirken als sie schon sind. Peelings schaffen hier Abhilfe und sind damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Traum-Teint.

> Peelings
Ob mechanisch (durch Rubbeln), chemisch oder mit Enzymen: Peelings tragen die alten Zellen ab und ebnen damit die Hautoberfläche. Mechanische und chemische Peelings (z.B. mit Fruchtsäuren) regen außerdem die Neubildung von Zellen an - das gibt dem frischen Teint noch einen weiteren Schub. Frei verkäufliche Peelings können problemlos alle ein bis zwei Wochen zu Hause angewandt werden.


Reifere Haut, die zu fleckigem Teint neigt oder Haut mit Pigmentstörungen, profitiert besonders von intensiven chemischen Peelings (z.B. mit Glycolsäure), wie sie spezialisierte Kosmetikerinnen oder Hautärzte durchführen. Je nach Säuren-Konzentration und Häufigkeit der Anwendung wird die oberste Schicht (‚Hornschicht‘) der Haut zum Teil oder ganz abgetragen und die Zellerneuerung stark angeregt. Das Ergebnis: Unregelmäßigkeiten im Teint wie Aknenarben, Pigmentflecken oder große Poren können auf diese Weise stark abgeschwächt werden oder sogar ganz verschwinden. Der Teint wirkt ebenmäßiger und verjüngt. Ein vergleichbares Ergebnis lässt sich mit der Dermabrasion erreichen. Bei diesem Verfahren tragen winzige Kristalle die oberste Hautschicht ab und verfeinern so den Teint. ​

> Brightening-Produkte
Wer Pigmentflecken ohne die Hilfe von Kosmetikerin oder Dermatologen zu Leibe rücken will, hat heute eine große Auswahl an aufhellenden Wirkstoffen. Diese Substanzen, die zum Teil natürlichen Ursprungs sind, normalisieren die Melaninproduktion in der Haut und sorgen so dafür, dass der Teint wieder gleichmäßig wird.

Produkte mit bleichendem Hydrochinon sind in Deutschland zwar erlaubt, stehen jedoch in dem Ruf die Haut nachhaltig zu schädigen. Sie sind nur auf Rezept erhältlich. Wesentlich besser verträglich sind pflanzliche Extrakte mit bleichender Wirkung (z.B. aus Schafgarbe oder Schlüsselblume) oder der Wirkstoff B-Resorcinol.

> Teintverfeinerung per Laser
Eine äußerst effektive Methode zur Teintverfeinerung ist nach wie vor der Laser. Mit ihm lassen sich sowohl rote Äderchen und Aknenarben als auch Pigmentflecken nachhaltig entfernen. Dennoch birgt die Behandlung mit den energiereichen Strahlen auch Risiken wie Narbenbildung oder Entzündungen.

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