Home / Fashion & Beauty / Make-up & Pflege / Elektrolipolyse: Mit Nadeln gegen Cellulite

Fashion & Beauty

Elektrolipolyse: Mit Nadeln gegen Cellulite

Helene Kalinowsky
von Helene Kalinowsky Veröffentlicht am 7. März 2008

Was haben wir nicht schon alles versucht, um die unästhetische Cellulite zu bekämpfen? Cremes, Massagen, Sport... Aber jetzt sagen auch immer mehr High-Tech-Lösungen der Orangenhaut den Kampf an: Wir stellen Ihnen die Elektrolipolyse vor!

Die Elektrolipolyse wurde in den achtziger Jahren in Frankreich entwickelt um Fettgewebe an den Problemzonen zu reduzieren. Das Grundprinzip besteht darin, über dünne Nadeln elektrische Ströme impulsartig ins Fettgewebe einzuleiten. Der Fettabbau erfolgt durch die Stimulation der Lipase (das ist das fettabbauende Enzym des Körpers) und die Ausscheidung der "Abfallprodukte" über das Lymphsystem und die Blutbahn.

Die Stimulation dauert pro Sitzung rund 50 Minuten. Man spürt dabei lediglich ein leichtes Kribbeln, Schmerzen verursacht die Behandlung keine. Für eine Gesamtbehandlung sind im Schnitt 6-8 Sitzungen nötig. Die Elektrolipolyse führt zu einer messbaren Umfangreduktion an den Problemzonen und zu einer Straffung des Gewebes. Diese Behandlung empfiehlt sich daher vor allem zur Reduktion von Cellulite und Reiterhosen.

Ursachen für Cellulite
Es ist bekannt, dass die Ursache für die Cellulite (Orangenhaut) in einer hormonell gesteuerten bestimmten Struktur des Unterhautfettgewebes liegt. Diese zur Cellulite führende Struktur kommt nur bei Frauen vor. Bei Männern ist die Anordnung der Gewebsfasern anders angelegt.
Nicht ganz zo geschlechtsspezifisch ist das Auftreten von Lipodystrophie bei Mann und Frau. Doch selbst diese Ansammlung von Fettzellen (den sog. Fettpölsterchen) an bestimmten Körperstellen ist bei Frauen häufiger anzutreffen.

Langjährige Erfahrung in der Behandlung von Hautveränderungen des Typs Cellulite und Lipodystrophie ergaben, dass einige Hautzonen relativ schlecht auf bestimmte Therapien ansprechen. Diese mangelnde Therapieeffizienz ist in manchen Problemzonen gelegentlich auch dann zu beobachten, wenn bereits eine Bewegungstherapie (Schwimmen, Gymnastik, Sport etc.) mit einem gesunden Gewichtsreduktionskonzept kombiniert wird.

Die Methode

Ein Elektrostimulator erzeugt elektrische Wellen einer physikalisch vorgegebenen Frequenz und Intensität. Extrem dünne Nadeln (sie sind Akupunkturnadeln ähnlich) werden nahezu schmerzlos unter die Haut in das Fettgewebe geschoben.

Die zu behandelnden Zonen befinden sich dabei in einem elektrischen Feld zwischen den gesetzten Nadeln. Das "Unter Strom setzen" wird von den behandelten Personen als angenehmes Prickeln empfunden.
In dem so erzeugten elektrischen Feld wird das überflüssige Depotfett in den Zellen in freie Fettsäuren und Glyzerin gespalten. Durch die elektrisch stimulierte und lokal verstärkte Anregung des Stoffwechsels werden vermehrt diese Abbauprodukte mit dem überschüssigen, in den Zellen angestauten Wasser durch die Lymphgefäße aus dem Gewebe transportiert und über die Nieren ausgeschieden. Zusätzlich werden bei dieser Behandlungsmethode die Bindegewebsfasern rhythmisch zusammengezogen und dabei gestärkt, dadurch wird die Haut wieder glatt und straff.

Behandlungsergebnisse

Die zu erzielenden Behandlungsergebnisse sind meist zufrieden stellend, werden jedoch von verschiedensten Faktoren mitbestimmt. Zunächst sprechen Patienten unterschiedlich auf die Therapie an, das hängt ganz von der genetischen Disposition ab. Auch die Regelmäßigkeit der Behandlung ist ausschlaggebend. Und trotz Behandlung gilt es, dauerhaft einen gesunden Lebensstil zu pflegen.
Dazu gehören vor allem eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige sportliche Aktivitäten sowie gezielte Problemzonengymnastik!

von Helene Kalinowsky

Das könnte dir auch gefallen

vom Redaktionsteam
vom Redaktionsteam