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Feuchtigkeits­masken: Wir haben 6 der Beauty-Booster getestet!

von der Redaktion Veröffentlicht am 4. März 2018

Feuchtigkeitsmasken sind wie schnelle Wasserspender für die Haut und sollen selbst trockene Hautpartien wieder ins Lot bringen. Doch was können die verschiedenen Beauty-Booster wirklich? Wir haben den Test gemacht!

Feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe dringen in die oberste Schicht der Epidermis ein und polstern sie auf. An der Oberfläche glätten sie die Haut. Kleine Fältchen sollen so gemildert werden, die Haut wirkt erfrischt und geglättet. Aber Feuchtigkeit spenden auch Cremes. Warum also noch ein Zusatzprodukt?

In den Feuchtigkeitsmasken ist die Konzentration der Wirkstoffe höher. Außerdem bleibt die Maske mindestens zehn Minuten auf der Haut - so hat sie noch mehr Zeit, die Substanzen aufzunehmen. Nach dem Urlaub, im Winter oder nach drei Stunden in der staubtrockenen Luft eines Flugzeugs lechzt unsere Haut häufig nach einer Extra-Portion Feuchtigkeit. Dann ist die Feuchtigkeitsmaske der schnellste Weg, die Wasserspeicher der Haut wieder aufzufüllen.

Wirkstoffe und Anwendungstipps

Feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe, die in Form von Masken der Haut Gutes tun, sind zum Beispiel Glycerin, Hyaluronsäure oder Alginsäure, die in Algenextrakten steckt. Aber auch D-Phanetonol oder verschiedene Pflanzenextrakte wie Granatapfelextrakt spenden Feuchtigkeit.

Damit die Haut für die Aufnahme der Wirkstoffe bestens gerüstet ist, sollten ihr sie vor dem Auftragen der Maske sanft peelen oder zumindest gründlich reinigen. Masken in Cremeform lassen sich besonders gleichmäßig mit einem speziellen Pinsel auftragen.

Am besten vor dem Schlafengehen
Feuchte Wärme verstärkt den feuchtigkeitsspendenden Effekt noch. Also, einfach ein schönes Bad nehmen und dabei die Maske einwirken lassen. Zehn bis fünfzehn Minuten sollten es mindestens sein. Was danach noch auf der Haut ist, kann mit einem Wattepad abgenommen oder einmassiert werden. Besonders effektiv wirkt die Maske kurz vor dem Schlafengehen. Die Haut kann die Wirkstoffe während der Nacht optimal nutzen.

Wir haben’s ausprobiert und sieben Feuchtigkeitsmasken getestet.

Clarins SOS Hydra Intensive Feuchtigkeitsmaske

Hyaluronsäure versorgt auch in der Maske von Clarins die Haut mit wertvoller Feuchtigkeit. Dank dem Hyaluronsäure-Komplex, der hilft Wasser zu binden, soll die Haut zudem praller und voller erscheinen. Redakteurin Maike hat den Durstlöscher für die Haut getestet:

„Abgeschminkt, Haut gereinigt, jetzt kommt die Feuchtigkeitsmaske ins Spiel. Erster Pluspunkt: Die hellblaue Tube liegt durch ihre ovale Form schon mal perfekt in der Hand. Die Creme-Gel-Textur hat einen kühlenden Effekt und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Der gute erste Eindruck bleibt erhalten: Auf der Haut lässt sich die Maske optimal verteilen und ich stelle fest: Die Maske ist sehr ergiebig. Sehr angenehm ist auch der frische Duft.

Anschließend liegt die Maske immer noch wie ein leichter Film auf der Haut. Er ist aber weder unangenehm fettig, noch zieht er komplett ein. Nach zehn Minuten ohne Brennen oder Spannungsgefühl nehme ich den Rest mit einem mit Gesichtslotion getränkten Wattepad ab. Fertig. Das Ergebnis: Glatte und zarte Haut ohne fettige Rückstände. Aufgrund der leichten Handhabung und der guten Verträglichkeit lautet mein Urteil: sehr empfehlenswert.“


Clarins: SOS Hydra Intensive Feuchtigkeitsmaske, 75ml, ca. 38€

Caudalíe feuchtigkeitsspendende Creme-Maske

Glycerin und Hyaluronsäure spenden in der Maske von Caudalíe Feuchtigkeit. Diese beiden Wirkstoffe kommen übrigens auch von Natur aus in der Haut vor. Die gleiche Wirkung verspricht der Wirkstoff „Vinolevure“ auf Basis von Weintrauben. Das Besondere: Die Maske ist sogar für die empfindliche Augenpartie und die Augenlider geeignet. Redakteurin Anna hat den Feuchtigkeitsspender getestet:

„Die Maske macht schon beim Auftragen einen guten Eindruck: Sie hat eine cremige, leicht zähe Konsistenz und riecht angenehm neutral. Meine Haut ist „Wüstenhaut“, also extrem feuchtigkeitsarm und gleichzeitig sehr empfindlich. Wenn ich Kosmetik nicht vertrage, dann kribbelt oder rötet sie sich wenige Minuten später. Nicht so bei dieser Maske. Sie sorgt für ein angenehmes Hautgefühl und entspannt mein Gesicht schon während des Einwirkens.

Nach 15 Minuten habe ich den Überschuss mit einem Tuch entfernt. Meine Haut wirkte nach der Anwendung entspannt, von Rötungen keine Spur. Im Gegenteil: Mein Teint war deutlich gleichmäßiger als sonst. Allerdings: Nach einer Stunde spannte meine Haut wieder etwas. Fazit: Die Maske ist sehr gut verträglich und spendet Feuchtigkeit – für trockene Haut aber etwas zu wenig.“

Caudalíe: Vinosource Masque-Crème Hydratant, 75ml, ca. 23€

Dior Hydra Life Gel-Maske

Die ultrafrische Feuchtigkeitsmaske von Dior wird vor dem Schlafen aufgetragen und kann über Nacht einwirken. Die leichte Gel-Textur soll schon nach der ersten Anwendung für eine erholte, durchfeuchtete Haut sorgen. Redakteurin Fiona hat das Beauty-Betthupferl ausprobiert.

„Als erstes fällt mir die Konsistenz der Maske auf: Sie ist sehr leicht und zart. Auch der angenehm zurückhaltende Duft gefällt mir. Mit wenigen Bewegungen ist das Produkt in meinem Gesicht verteilt, ohne, dass man tatsächlich sehen kann, dass ich eine Gesichtsmaske aufgetragen habe.

Der Effekt: Die Haut fühlt sich am nächsten Morgen angenehm glatt und schön geschmeidig an. Mein Urteil: Die Maske ist ein toller und effektiver Beauty-Booster für alle, die nicht viel Zeit für aufwendige Gesichtsmasken haben. Die Haut sieht frischer und erholter aus."


Dior: Hydra Life Jelly Sleeping Mask, 50ml, ca. 68€

Avène Beruhigende Feuchtigkeitsmaske

Vor allem den Durst strapazierter und empfindlicher Haut will die Maske von Avène löschen. Sie enthält neben Thermalwasser auch Färberdistelöl, das reich an Linolsäure ist und die Haut damit gegen Feuchtigkeitsverlust wappnet. Besonders feuchtigkeitsarme Haut freut sich über die Maske auch als Tages– oder Nachtpflege. Redakteurin Sophia hat die Maske getestet:

„Die Konsistenz der Maske ist sehr angenehm. Sie ist so leicht, dass sie einer normalen Gesichtscreme ähnelt. Während der 10-minütigen Einwirkzeit habe ich nichts Außergewöhnliches gespürt, was immer ein gutes Zeichen ist, weil ich empfindliche Haut habe. Anschließend habe ich – wie auf der Verpackung empfohlen – die letzten Reste des Produkts mit einem Wattepad entfernt.

Allerdings habe ich dann mein Gesicht noch gewaschen, da die Maske einen leicht fettigen Film hinterlassen hat. Könnte sei, dass das bei trockener Haut nicht der Fall wäre und alles restlos einzieht. Dennoch fühlte sich meine Haut anschließend glatt und geschmeidig an. Sehr positiv: Dieses Hautgefühl war auch am nächsten Morgen noch da, ohne unerwünschte ölige Stellen im Gesicht. Das war bei anderen Feuchtigkeitsmasken schon manchmal der Fall.“


Avène: Beruhigende Feuchtigkeitsmaske, 50ml, ca. 14 €

Payot Hydra Maske

Auszüge der Imparata-Pflanze sollen in der Creme-Maske von Payot den Feuchtigkeitsgehalt der Haut konstant halten. Wasserbindende Honigextrakte sollen die Haut vor Feuchtigkeitsverlust schützen. Redakteurin Christina hat die Maske getestet.

„Meine Haut ist tendenziell fettig und daher von Natur aus nicht besonders feuchtigkeitsarm. Doch nach einem Strandurlaub wollte ich mit einer Extraportion Feuchtigkeit das eine oder andere Trockenheitsfältchen zum Verschwinden bringen. Die Creme ließ sich gut verteilen und fühlte sich angenehm auf der Haut an. Das leichte Brennen, das bei mir manche Masken schon ausgelöst hatten, blieb aus. Die Haut fühlte sich angenehm kühl und frisch an.

Nach zehn Minuten lag immer noch ein leichter Film auf meiner Haut, der sich aber mit einem Wattepad und etwas Gesichtswasser leicht abnehmen ließ. Das Ergebnis: Meine Haut wirkte gut durchblutet und frisch. Mein Teint kam mir auch gleichmäßiger vor. Obwohl mir das Produkt fast zu reichhaltig für meine ölige Haut vorgekommen war, blieben Pickelchen aus.
Alles in allem ein gutes Resultat. Mimikfältchen verschwinden durch die Maske nicht - aber als Frischekick für trockenere Hauttypen und für zwischendurch ist sie bestens geeignet.“

Payot: Hydra Maske, 50ml, ca. 27 €

Maske von La Roche-Posay

Hyaluronsäure und Glycerin sorgen auch in der Maske von La Roche-Posay für das Plus an Feuchtigkeit. Proteine aus der weißen Lupine sollen den Schutzschild der Haut stärken und so den Wasserverlust begrenzen. Insgesamt wird der Wasserhaushalt der Hornschicht reguliert. Redakteurin Inga hat getestet, ob die Maske das Richtige für sie ist.

"Beim Auftragen fühlte sich die Maske sehr angenehm an. Der zarte Duft gefiel mir ebenso wie die cremige Konsistenz. Nach zehn Minuten war die Maske nicht komplett eingezogen, sondern hatte auf der Haut einen Creme-Film hinterlassen. Den habe ich dann mit feuchten Kosmetiktüchern abgenommen. Vielleicht war das Produkt etwas zu reichhaltig für meine Haut?

Das Resultat war jedenfalls positiv: Meine Haut fühlte sich geschmeidig und geglättet an. Rötungen blieben völlig aus, obwohl meine Haut dafür sehr anfällig ist. Allerdings muss ich zugeben: Ich hatte mir einen noch deutlicheren Effekt erhofft. Scheinbar ist meine Haut doch nicht so feuchtigkeitsarm wie ich dachte.“


La Roche Posay: Hydraphase Beruhigende Feuchtigkeitsmaske, 50 ml, ca. 23€

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von der Redaktion

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