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Schön durch die Wechseljahre: Wie verändert sich die Haut?

Ga-Young Park
von Ga-Young Park Veröffentlicht am 13. Juni 2017
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So ist eure Haut bestens vorbereitet für die Menopause.

Das große M bedeutet für uns Frauen nicht nur das Ende der Fruchtbarkeit, sondern auch eine Veränderung des Körpers insgesamt. Das bedeutet neben Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gereiztheit kommt es auch zu trockenen Schleimhäuten, Gewichtszunahmen und Haut- und Haarveränderungen. Grund ist das Fehlen des weiblichen Hormons Östrogen. Bedeutet das, dass wir in den Wechseljahren älter aussehen? Leider ja, zumindest, wenn man wenig Sport macht und sehr viel raucht, kann es sein, dass man mit den Wechseljahren deutlich älter aussieht.

Hautprobleme in den Wechseljahren

Und als wäre das nicht genug, spielt unsere Haut auch noch verrückt. Vor allem Unreinheiten, Pickel und Ausschläge, sowie trockene und empfindliche Haut können für viele Frauen in der Menopause zur Belastung werden. Durch die hormonelle Umstellung ist unsere Haut gereizt und reagiert empfindlich. Aufgrund der sinkenden Zahl der Hormone Östrogen und Progesteron verlieren die Zellen auch mehr und mehr die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern - daher auch die Falten. Hinzu kommt, dass die Erneuerung und Regeneration der Hautzellen immer langsamer abläuft, wodurch die Haut dünner und weniger elastisch wird.

​Bevor wir Frauen jetzt komplett verzweifeln: eine gute Nachricht gibt es! Mit Hautproblemen in den Wechseljahren muss man sich nicht abfinden. Wie so oft kommt es auf die richtige Ernährung, Bewegung und Hautpflege an. Wir verraten euch 5 Tipps.

Die inneren Werte zählen

Wenn die Haut schon empfindlich ist und mit Hautproblemen reagiert, solltet ihr sie nicht zusätzlich mit zu "schweren" Cremes belasten. Achtet also auf Pflegeprodukte, die dermatologisch auf "gut verträglich" getestet wurden. Da unsere sensible Haut in den Wechseljahren auch sehr trocken sein kann, ist die Feuchtigkeitspflege ein wichtiger Faktor. Unser Tipp: Cremes mit Hyaluronsäure! Sie helfen, Feuchtigkeit zu speichern.

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Trinken, trinken und nochmal trinken

Neben der äußeren Pflege durch Hyaluronsäure kann man auch von Innen nachhelfen. Besonders wichtig: Viel trinken! Am besten 2 bis 3 Liter pro Tag trinken. Und nicht mogeln: Kaffee, Alkohol und Limos zählen nicht. Greift lieber zu selbstgemixten Saftschorlen, Früchtetee und Mineralwasser.

Nein danke!

Genau wie in der Pubertät müssen wir Frauen in den Wechseljahren mit Mitessern, Entzündungen, Pickeln & Co. kämpfen. Pflegeprodukte mit Alkohol, Parfüm oder Konservierungsstoffen sind also Tabu, sie reizen die Haut nur unnötig.

Sonnenschutz ist das A und O

Wenn die Haut gereizt und empfindlich ist, sollte sie man nicht mit ausgiebigen Sonnenbädern und Solarienbesuchen stressen. Zumal die Haut mit dem Älterwerden zunehmend lichtempfindlicher wird, da Melanin - der dunkle Farbstoff der Haut - vermindert produziert wird. Ganz wichtig ist daher auch: Benutzt auf jeden Fall Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor.

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Gesunde Ernährung

Wie so oft spielt die Ernährung auch eine wichtige Rolle in punkto Haut. Besonders in den Wechseljahren sollte man auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Obst und Gemüse, mageres Fleisch und natürlich auch Fisch ist jetzt genau richtig für dich!

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