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Glatte Sache! Sanft und sicher Hornhaut entfernen

Ga-Young Park Veröffentlicht von Ga-Young Park
Veröffentlicht am 9. August 2016

Hornhaut entfernen - für gepflegte und gesunde Füße!

Sandalen, Flip-Flops, Sling-Back-Pumps: Der Sommer setzt unsere Füße in Szene. Vorausgesetzt, wir erklären sie ab sofort zur Hornhaut-freien Zone. Schwielen, verhornte Stellen oder sogar rissige Fersen sind ein absolutes No-Go - nicht nur in optischer Hinsicht. Auch für die Gesundheit unserer Füße ist es wichtig, dass wir Hornhaut regelmäßig entfernen. Wir haben die Tricks und Tipps, die Fersen fit für den Sommer machen.

Ein Muss im Sommer: Hornhaut entfernen

Mit der Freiluft-Saison rückt auch das Problem Hornhaut in den Fokus. Genauer: die verdickte Hornhaut. Ganz ohne verhornte Partien geht es nämlich nicht: Eine leichte Hornhaut brauchen unsere Füße, um ihren harten Job besser bewältigen zu können. Unzählige Schritte, barfuß oder in zum Teil drückenden Schuhen: Hornhaut ist ein natürlicher Schutz.


Anders sieht es mit verdickter Hornhaut aus. Sie bildet sich vor allem an Fersen und Ballen, wenn die Haut entweder zu viel belastet wird oder wenn äußere Faktoren sie übermäßig austrocknen. Im Sommer sind das zum Beispiel Straßenstaub, Hitze oder Schweiß. Wer im Sommer viel und gerne in offenen Schuhen läuft, weiß, wie schnell sich harte und raue Hornhaut bildet. Sie zu entfernen ist nicht nur eine Frage der Schönheit, sondern auch der Fußgesundheit: An stark verhornten Stellen können sich Risse bilden. Die sind sehr schmerzhaft und bieten Keimen beste Chancen, in die Haut einzudringen und Entzündungen können die Folge sein.

Hornhaut entfernen: Schritt 1

Verdickte Hornhaut entfernen muss sein, doch sollten wir dabei immer sanft zu Werke gehen. Nehmt euch zunächst ein kurzes Fußbad mit einem basischen Badezusatz - das macht die Haut weicher und spült Schweiß und Schmutz fort. Mehr als fünf Minuten sollten es aber nicht sein - sonst quillt die Haut zu sehr auf. Trocknet die Füße anschließend gut ab - auch in den Zehenzwischenräumen!

Hornhaut entfernen: Schritt 2

Jetzt bekommen die verhornten Stellen an Ballen, Ferse oder Zehen eine sanfte, aber wirkungsvolle "Abreibung" mit einer speziellen Fußfeile. Achtung: Wer wild drauf losschmirgelt, läuft Gefahr zu viel Hornhaut abzutragen. Das ist absolut kontraproduktiv, weiß Podologin Adriana Barkoczi aus Düsseldorf: "Beim Hornhaut ist weniger mehr. Trägt man zu viel Hornhaut ab, bildet sich umso mehr nach." Von Hornhauthobeln rät die Expertin dringend ab: "Damit sind Verletzungen vorprogrammiert."


Macht zwischendurch den "Fühltest": Streicht mit der Hand über die behandelten Stellen. Die Haut sollte sich an Ferse und Ballen immer noch fester und härter anfühlen, als am restlichen Fuß, denn dort braucht sie besonderen Schutz. Grundregel: Raue Stellen und Schwielen müssen weg, aber etwas Hornhaut muss bleiben. Dass zu viel Hauthaut entfernt wurde, merkt ihr auch daran, dass die betroffene Stelle auf einmal schmerzempfindlich ist.

Hornhaut entfernen: Schritt 3

Jetzt haben unsere Füße eine Extraportion Pflege und eine kleine Massage verdient. Eine Körpercreme mit viel Fett und Feuchtigkeit ist dafür gut geeignet. Spezielle Fußcremes bieten noch etwas mehr: Sie beugen mit speziellen Wirkstoffen erneuter übermäßiger Verhornung vor - z.B. mit Urea.


"Allerdings ist die Urea-Konzentration entscheidend: Ein Produkt mit 10 Prozent Urea wirkt Hornhautbildung entgegen, eine 5 prozentige Konzentration von Urea aber fördert sie sogar," weiß Adriana Barkoczi. Die Fußpflege-Expertin rät außerdem zu Cremes, die auf Paraffinöle verzichten. "Sie dichten die Haut ab und lassen die Füße nicht atmen."

So beugt ihr Hornhaut vor

Regelmäßige Pflege ist die wirkungsvollste Maßnahme für gepflegte Fersen und Hornhaut-freie Füße. Wer nach jedem Duschen die gefährdeten Stellen eincremt, läuft kaum Gefahr, dass sich die Haut dort verdickt und erspart sich aufwändigere Aktionen. Ein schnelles Fußpeeling vorher verstärkt den Effekt noch.


Aber auch das richtige Schuhwerk ist entscheidend. Klar, auf offene Schuhe wollen wir im Sommer nicht verzichten. Aber vielleicht lässt sich die Zeit, die wir in unbequemen Schuhen, die vor allem Ballen und Ferse unter Druck setzen, etwas reduzieren. Wie gut, dass flache Schuhe wie Ballerinas, Loafers und bequeme Sandalen gerade voll im Trend liegen!


Grundsätzlich gilt: Rissige Fersen, entzündete Stellen oder Hühneraugen sind kein Fall für Heimarbeit mehr, sondern für den Profi. Nur medizinische Fußpfleger (Podologen) bringen die Haut dann wieder ins Gleichgewicht.

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