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Endlich reine Haut: Kann diese Licht-Maske Pickel bekämpfen?

Jane Schmitt
von Jane Schmitt Veröffentlicht am 25. Juli 2017

Ein reines Hautbild gilt als Schönheitsmerkmal und wir versuchen alles, um dieses Ideal zu erreichen.

Wer Pickel und Mitesser hat, will sie so schnell wie möglich wieder los werden, am liebsten dauerhaft. Aber so einfach ist das meist gar nicht. Viele verschiedene Faktoren spielen hier eine Rolle und unsere Haut gibt uns scheinbar für jede Hormonschwankung, jede ungewohnte Creme oder auch das falsche Essen die Quittung. Einfach nervtötend!

Pickel und Mitesser machen vielen besonders während der Pubertät, aber auch noch im Erwachsenenalter das Leben schwer. Häufig wird gedrückt (verboten!) und gecremt was das Zeug hält, mit dem Ergebnis, dass die gemeinen Pusteln am Ende noch schmerzhafter und unansehnlicher sind. Für viele Akne-Patienten bedeutet die recht häufig auftretende Hauterkrankung auch eine seelische Belastung, da man selbst eben nicht diese gesunde, rosige und reine Haut hat, wie es uns das Schönheitsideal diktiert.

Macht es nicht schlimmer!

Wer gegen seine Hautprobleme ohne Vorwissen vorgeht, riskiert, dass sich diese weiter verschlimmern. Leidet ihr unter der Akne, dann sucht zunächst einen Hautarzt auf und lasst euch beraten. Anschließend ist ein sorgsamer Umgang mit der empfindlichen Haut Pflicht. Folgende Fehler solltet ihr dabei unbedingt vermeiden:

> Pickel und Mitesser ausdrücken
> die Haut zu intensiv reinigen oder desinfizieren (Produkte reizen die Haut noch mehr)
> die Hautunreinheiten mit ungeeignetem Make-up überdecken

Akne loswerden: Wie funktioniert die Lichttherapie?

Eine Therapieform ist die Lichttherapie. Dabei werden die betroffenen Hautareale mithilfe eines Geräts mit blauen Lichtwellen behandelt. Inzwischen wird eine Kombination aus blau- und rotwelligem Licht verwendet, da es sich als besonders effektiv erwiesen hat. Die Lichttherapie bei Akne kommt ohne schädliche UV-Strahlung aus. In Arztpraxen und Kosmetikstudios wird in der Regel streng darauf geachtet, dass die Geräte keine UV-Strahlen abgeben. Wer sich ein Gerät für den Hausgebrauch zulegen möchte, solltet beim Kauf unbedingt drauf achten, dass es keine UV-Strahlung abgibt.

Das blaue Licht (Wellenlänge von 420 - 480 nm) soll die Entzündung mildern, genauer gesagt, zerstört das blaue Licht, das für entzündete Pickel verantwortliche Bakterium Propionibacterium acnes. Das rote Licht (Wellenlänge von 630 - 790 nm) hingegen soll die Wundheilung anregen.

Ist Lichttherapie die Lösung für Pickelgeplagte?

Bereits im Jahr 2000 hat das British Journal of Dermatology eine Studie zur Wirksamkeit von Lichttherapie mit blau- und rotwelligem Licht gegen Acne vulgaris veröffentlicht. ​Ergebnis der Studie war, dass die Mischung aus rotem und blauem Licht die besten Erfolge erbrachte. Bei der entsprechenden Test-Gruppe trat eine durchschnittliche Verbesserung von 76 Prozent der entzündlichen Akne ein, auch Mitesser verbesserten sich um 56 Prozent.

Übrigens: Bei onmeda.de findet ihr weitere Informationen rund um das Thema Akne.

Lichttherapie-Maske für Zuhause im Test: Wird die Haut wirklich besser?

Die Lichttherapie wird bereits seit einigen Jahren in Arztpraxen oder Kosmetikstudios angeboten. Allerdings gab es bisher wenige Produkte auf dem Markt, mit dem die erfolgsversprechende Therapie auch Zuhause weitergeführt werden konnte. Neutrogena liefert mit der visibly clear Anti-Akne Lichttherapie Maske jetzt eine unkomplizierte Lösung. Wir haben diese Lichttherapie Maske zur Behandlung von leichter bis mittlerer Gesichtsakne für euch getestet.

Wie wird die Lichttherapie-Maske angewendet?

Die Anwendung erfolgt täglich nach der Gesichtsreinigung und dauert 10 Minuten. Während der Behandlung wird die Haut mit blauem und rotem Licht beschienen. Dabei werden die Akne verursachenden Bakterien bekämpft: Blaues Licht tötet die Bakterien ab und das rote Licht mindert Entzündungen.

Für die Lichttherapie verbindet ihr die Maske mit dem sogenannten Aktivator, der zugleich Startknopf und Anwendungszähler ist. Setzt die Maske nun auf und haltet den Startknopf für einige Sekunden gedrückt. Das Licht geht an und wird nach zehn Minuten automatisch abgeschaltet. Drückt ihr den Startknopf während der Behandlung erneut für einige Sekunden, wird die Lichttherapie abgebrochen. Der Aktivator wertet das jedoch als ganze Behandlung und zieht dementsprechend eine Anwendung von eurem Kontingent ab (s. Erklärung unten). Nehmt euch also wirklich Zeit und achtet darauf, dass ihr zehn Minuten lang nicht gestört werdet.

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Wie fühlt sich die Lichttherapie-Maske auf der Haut an?

Durch die LED-Technologie wird die Maske auf dem Gesicht nicht warm. Außerdem funktioniert sie ganz ohne UV-Strahlen und eure Augen werden zusätzlich von einer Brille mit Filter geschützt. Selbst der Blick auf Smartphone oder Fernseher ist möglich, allerdings in einer leicht abgewandelten Färbung.

Fazit: Wie ist das Ergebnis?

Die Anwendung ist einfach und der Zeitaufwand hält sich in Grenzen. Nach rund 15 Tagen wirkt meine Haut tatsächlich etwas beruhigter als vorher, ob das allerdings dauerhaft der Fall bleibt, wird sich noch zeigen, ich bin da optimistisch.

Der größte Negativ-Punkt: Die Maske kommt mit einer Art "Abo" daher. Im Kaufpreis sind lediglich 30 Anwendungen enthalten. Auch wenn die mitgelieferten Batterien theoretisch noch nicht leer sind, kann man die Maske nicht weiter nutzen, denn der Aktivator ist nach den 30 Anwendungen verbraucht. Es muss also ein neuer Aktivator inklusive neuer Batterien gekauft werden, die alten muss man laut Gebrauchsanweisung entsorgen. Wirklich schade, dass der Hersteller hier nicht nachhaltig gedacht hat und die Kunden zum schnellen Nachkaufen verpflichtet.

So sehe ich mit der Lichttherapie Maske aus:

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Wo gibt es die Neutrogena Lichttherapie-Maske und wie teuer ist sie?

​Das Gerät soll Anfang Juli 2017 im Handel erhältlich sein. Die Maske selbst schafft man sich einmalig an. Allerdings lässt sich diese, wie oben schon erwähnt, nur über den sogenannten Aktivator betätigen (dieser ist für 30 Anwendungen ausgelegt). Danach muss ein neuer Aktivator samt frischer Batterien gekauft werden. Kostenpunkt: Das Starterpaket mit Maske, einem Aktivator und Anleitung gibt es rund 50 Euro. Ein einzelner Aktivator kostet rund 15 Euro.

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