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Make-up Detox: 7 erstaunliche Dinge, die passieren, wenn du auf Make-up verzichtest!

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 21. April 2017
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Für diejenigen, denen die extra Zeit am Morgen als Grund noch nicht reicht...

Alicia Keys hat es vorgemacht und inzwischen ziehen viele Promi-Damen nach: Der No-Make-up-Trend war noch nie so groß wie jetzt. Die Stars zeigen sich sogar auf dem roten Teppich ungeschminkt. Viele Frauen in meinem Umfeld - mich eingeschlossen - gehen dagegen nicht einmal ungeschminkt einkaufen.

Alicia Keys © getty images

Wir fühlen uns ungeschminkt unwohl, dabei ist das vollkommen unbegründet. Die No-Make-up-Bewegung möchte dem Perfektionswahn, dem Frauen ständig ausgesetzt sind, den Kampf ansagen. Doch es gibt noch so viele weitere Gründe auf Make-up zu verzichten - wenigstens ab und zu.

1. Hallo, strahlender Teint!

Schon zwei Tage in der Woche, in der wir unsere Haut nicht mit Produkten belasten, können einen gewaltigen Unterschied machen. Puder, Make-up und Co. können unsere Poren verstopfen und die Haut austrocknen. Das führt nicht nur zu einem faden Teint, sondern auf Dauer auch zu Hautunreinheiten, trockenen Stellen und Falten.

Wenn wir dagegen ab und zu darauf verzichten, kann die Haut sich in der Zeit regenerieren, die Poren werden entlastet und wir bekommen einen strahlenden Teint. Dabei gilt, je häufiger wir ungeschminkt sind, desto besser sehen wir ungeschminkt aus. Macht euch bereit für jede Menge Komplimente! Und das Beste dabei ist: Wenn wir uns dann wieder schminken, sieht es noch besser aus als sonst, weil unsere Haut - also die Grundlage - von vornherein schon so frisch aussieht.

2. Du sparst unfassbar viel Zeit

Zugegeben, nicht jeder Mensch hat eine morgendliche Beauty-Routine, die 1,5 Stunden in Anspruch nimmt - so wie ich. Aber selbst wenn das Schminken am Morgen bloß 15 Minuten dauert, sind es immer noch 15 Minuten, in denen ihr sonst hättet schlafen können. Oder es sind genau die 15 Minuten, in denen ihr frühstücken könntet oder trainieren oder duschen - vollkommen egal, in jedem Fall habt ihr 15 Minuten gewonnen!

Im Übrigen: Seitdem ich dem Make-up Detox eine Chance gegeben habe, dauert meine morgendliche Routine noch genau 20 Minuten. Ich kann jetzt also eine Stunde länger schlafen, yay!

3. Du sparst Geld

Was bei all der Liebe zu Make-up oft in Vergessenheit gerät: Es ist ein ganz schön teurer Spaß. Foundation, Bronzer, Blush, Mascara, Lidschatten, Highlighter - die Liste ist lang und am Ende landet man im Schnitt irgendwo zwischen 50 und 250 Euro, je nachdem welche Marken man verwendet und nach oben gibt es keine Grenzen.
Wenn wir die Produkte jeden Tag nutzen, verbrauchen wir sie natürlich auch schneller. Das heißt im Umkehrschluss, wenn wir uns seltener schminken, müssen wir auch seltener Schminke nachkaufen. Auf Dauer sparen wir durch einen Make-up Detox also eine hübsche Summe.

4. Deine Wimpern werden es dir danken

Ich muss gestehen: An diesem Punkt tue ich mich besonders schwer. Selbst an Make-up-freien Tagen trage ich noch Mascara auf. Mascara sorgt für einen frischen, wachen Blick und geschwungene, lange Wimpern - und das Gefühl, doch nicht ganz ungeschminkt zu sein. Quasi das Äquivalent zum Badeanzug, wenn man sich nicht im Bikini präsentieren möchte.

Dabei wäre es so super für unsere Wimpern, wenn wir sie ab und zu in Ruhe lassen würden. Jeden Tag werden sie erst geschminkt und dann wieder abgeschminkt, wir belasten sie also gleich zwei Mal am Tag! Auf lange Sicht werden die Wimpern so ganz schön beansprucht. Wenn wir ihnen eine Pause gönnen würden, würde jedoch dasselbe passieren wie mit unserer Haut: Sie würden gestärkt daraus hervorgehen.

5. Weniger Stress

Ein Make-up Detox löst eine wunderbare Kettenreaktion hervor. Wir können morgens länger schlafen, wodurch unser Stresspegel sinkt. Wir beginnen den Tag also schon entspannter und diese Entspannung zieht sich durch unseren Alltag. Der Morgen beginnt nicht mehr damit, darüber zu verzweifeln, dass es dem feinen Lidstrich doch wieder ein fetter, hubbeliger Balken geworden ist. Am Nachmittag sehen wir noch genauso aus wie am Morgen, weil kein Mascara verschmiert ist und wir müssen beim Essen auch nicht aufpassen, dass der Lippenstift hält. Eine wunderbare stressfreie Ära hat begonnen.

6. Der Spaß am Schminken kommt zurück

Wer erinnert sich noch an seine Kindheit, als Schminken noch Spaß gemacht hat? Man hat entweder heimlich Mamas Schminke benutzt oder blauen Glitzerlidschatten auf irgendeinen Stylingkopf geschmiert - oder beides. Das Ganze ging irgendwann über in schwarzen Kajalstift vor der Schule und schließlich wurde daraus eine komplette Beauty-Routine inklusive Contouring. Irgendwie hat sich im Laufe dieser Entwicklung der Spaß am Schminken jedoch verloren und es wurde zur lästigen Pflicht morgens vor der Arbeit.

Das Wunderbare am Make-up Detox ist jedoch, dass Schminken keine Pflicht mehr ist - man lässt es ja weg. Wenn man sich dann dazu entschließt, sich doch wieder zu schminken, tut man dies freiwillig. Man bekommt wieder richtig Lust sich zu schminken und vielleicht sogar etwas neues auszuprobieren. Vielleicht gibt man sogar dem blauen Glitzer wieder eine Chance?

7. Confidence, Baby!

Führt ein Make-up Detox für ein paar Tage in der Woche direkt dazu, dass man auf Make-up komplett verzichten will? Nein, natürlich nicht. Aber er führt dazu, dass man lernt sich auch ohne Make-up wohlzufühlen - und vor allen Dingen schön zu fühlen. Ich habe nicht nur beschlossen meinen Make-up Detox weiterzuführen - allerdings nicht an zwei fixen Tagen in der Woche, sondern einfach an den Tagen, an denen mir nicht nach Schminken ist - sondern ich habe festgestellt, dass ich mich inzwischen weniger stark schminke als früher.

Man lernt seine Haut mit anderen Augen zu sehen. Plötzlich geht es nicht mehr darum, das zu überschminken, was mit uns nicht stimmt. Nach dem Make-up Detox geht es tatsächlich nur noch darum mit Schminke das zu betonen, was sowieso schon schön an uns ist. Man betont seine natürliche Schönheit, fühlt sich wohl und hat Spaß dabei - wenn das keinen Boost fürs eigene Selbstbewusstsein auslöst, dann wissen wir auch nicht.

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