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Oh No! Diese 6 Make-up-Fehler lassen dich sofort älter aussehen

von gofeminin Veröffentlicht am 7. September 2017
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Mit diesen Geheimtipps wirst du von der Schminkniete zum Schminkprofi. Und eins bereits vorweg: Es kommt ganz viel auf die richtige Farbe an!

Ein strahlender Teint, lupenreine Haut und sexy geschwungene Wimpern - wahrscheinlich wünschen wir alle uns manchmal, wir könnten unsere Makel einfach wegschminken oder hätten einen Profi, der uns jeden Tag schminkt. Da sich jedoch nur die wenigsten von uns leisten können einen professionellen Make-Up-Artist einzustellen, müssen wir wohl oder über selbst ran.

Jeden Tag aufs Neue versuchen wir - mal besser und mal schlechter - ein schönes Make-Up zu zaubern. Nach vielen Jahren (schließlich machen wir das auch schon seitdem wir 13 sind) wird man jedoch regelrecht betriebsblind für die eigenen Fehler - und die können es echt in sich haben. Ein falscher Handgriff und schon sehen wir zehn Jahre älter aus. Aber damit ist jetzt endgültig Schluss! Hier kommen sechs Fehler, die euch älter aussehen lassen:

1. Zu heller Concealer (oder einfach zu viel Concealer)

Concealer ist ohne Zweifel eine der besten Erfindungen, die die Welt in Sachen Beauty gesehen hat. Man muss jedoch damit umgehen können, damit der Concealer unliebsame Schatten unterm Auge auch wirklich versteckt. Benutzen wir nämlich zu viel Concealer, setzt er sich in den feinen Linien rund ums Auge ab und plötzlich haben wir Fältchen.

Auch die Farbe des Concealers macht einen großen Unterschied. Zu hell oder zu dunkel und schon wirkt unser Gesicht fahl. Und das hat schließlich nichts mehr mit jugendlicher Frische zu tun.

Besser: Wer dunkle Augenringe abdecken möchte, muss nicht doppelt und dreifach Concealer auftragen. Eine Schicht reicht vollkommen, wenn wir darunter einen Color Corrector auftragen. Dieser dient dazu, die Farbe der Augenringe zu neutralisieren. Damit der darüberliegende Concealer sie schließlich abdecken kann.
Das schafft ihr, indem ihr die dunklen Stellen mit ihrer Komplementärfarbe betupft. Erinnert euch an den Kunstunterricht: Komplementärfarben sind die Farben, die sich im Farbkreis gegenüber liegen.

Augenringe müsst ihr also zuerst mit einem Pfirsich- oder Orangeton betupfen. Erst danach tragt ihr Concealer auf - und freut euch über einen strahlenden und gleichmäßigen Teint!

2. Zu viel Rouge

Die Liste der potenziellen Fehler beim Rouge-Auftragen ist lang. Tragen wir es zu tief auf, betonen wir die falschen Stellen des Gesichts, wählen wir die falsche Farbe, kann es uns sogar krank aussehen lassen. Tragen wir einfach viel zu viel Rouge auf, sehen die rot-braunen Balken im Gesicht schnell wie ein Überbleibsel aus den 80ern aus - und die Trägerin alt genug, um sich damals diese Routine angeeignet zu haben.

Besser: Wählt die Rougefarbe nicht nach eurem Geschmack, sondern passend zu eurem Hautton aus. Je dunkler die Hautfarbe, desto knalliger darf das Rouge sein. Helle Hauttöne bleiben bei zartem Rosa oder Pfirsichfarben. Dann tragt ihr das Rouge auf die höchste Stelle der Wangen auf und verblendet es nach hinten. Achtet dabei darauf, dass eure Foundation schon trocken ist, sonst lässt sich das Rouge nicht verblenden und wird fleckig.

3. Vernachlässigte Augenbrauen

Volle Augenbrauen sind das Symbol für Jugendlichkeit schlechthin. Je älter wir werden, desto dünner werden sie jedoch und desto weiter wandern sie auch gen Süden (weil die Haut erschlafft). Wobei manche von uns auch einfach von vornherein nicht mit vollen Brauen gesegnet sind. Dann wird ausgefüllt und gemalt, was das Zeug hält. Leider entstehen dabei jedoch oft eckige Brauen oder solche, die auf der Stirn gelandet sind - mit einem übertriebenen Brauenbogen im Dauer-überrascht-Look. Lasst das alles bleiben, es ist ausgesprochen unvorteilhaft! Und kostet dazu auch noch unnötig Zeit.

Besser: Investiert in ein ordentliches Brauenpuder. Cremes und Stifte zeichnen oft harte Linien, die dann zu unvorteilhaften, kantigen Augenbrauen führen (mit Puder ist man auch gleich weniger versucht, seine Augenbrauen künstlich "anzuheben"). Außerdem lassen sich kahle Stellen und dünne Brauen mit Puder leichter wieder auffüllen.

4. Die falsche Foundation

Alle Make-up-Tipps der Welt helfen nichts, wenn man von vorneherein die falsche Grundlage schafft: Stimmt die Foundation nicht, stimmt der gesamte Look nicht. Wählt ihr eine Farbe, die zu hell ist, wirkt ihr blass und krank. Ist die Farbe dagegen zu dunkel, wirkt der Look künstlich. Dasselbe gilt auch für rosastichige Foundation, obwohl eure Haut eigentlich einen Gelbstich hat. In jedem Fall wirkt ihr dadurch älter.

Das kann jedoch nicht nur passieren, weil ihr euch grob in der Farbe verschätzt habt. Manchmal reicht auch schon ein Jahreszeitenwechsel. Werdet ihr im Sommer sehr braun, kann die Foundation, die im Winter perfekt war, plötzlich zu hell sein.

Besser: Schminkt euch unbedingt bei Tageslicht, dann fällt euch sofort auf, ob die Farbe der Foundation noch passt oder nicht. Außerdem bringt der berühmte Handrücken-Test rein gar nichts, da eure Hautfarbe im Gesicht nicht der auf der Hand entspricht. Stattdessen solltet ihr am Hals testen, um die passende Farbe zu finden.

Trotz aller Vorkehrungen ist es gar nicht so einfach die passende Farbwahl zu treffen. Viele Marken produzieren schlichtweg nicht genügend Farben, um alle Hauttöne abzudecken. Sollte dies der Fall sein, könnt ihr auch zwei Farben mischen, die fast zu euch passen, um einen Ton zu kreieren, der perfekt passt.

Tipp: Oder ihr probiert es mit dem Perfect Match Make-Up von L'Oréal. Diese Foundation passt sich zum einen eurem Hautton an und zudem bekommt ihr sie in 29 Farbnuancen. So findet ihr garantiert die perfekte Foundation genau zu euren Hautton.

5. Zu viel Puder

Viele Frauen haben irgendwann mal gehört, dass man sein Make-Up mit Puder abschließen soll, damit der Look möglichst lange hält. Die Folge: Ganz viele Frauen pudern ihr ganzes Gesicht ab, ungeachtet davon, ob sich das für ihren Hauttyp überhaupt eignet! Das Resultat ist dann, dass sie sich mindestens ein Jahrzehnt älter geschminkt haben, weil der Puder die sowieso schon trockene Haut noch weiter ausgetrocknet und jedes noch so kleine Fältchen gefunden und betont hat.

Besser: Vorallem bei trockener Haut sollte man auf Puder verzichten und stattdessen lieber auf ein Setting-Spray setzen. Das hilft auch damit der Look den ganzen Tag (oder Nacht - je nachdem) hält, aber betont dabei keine feinen Linien.
Wer glanztechisch nicht auf Puder verzichten kann, sollte es nur sehr sparsam verwenden. Also nur an den Stellen, wo es absolut nötig ist. Der Bereich um die berühmtem Lachfältchen sollte zum Beispiel komplett gemieden werden.

6. Zu viel Produkt am unteren Wimpernkranz

Sei es zu viel Wimperntusche, zu viel Lidschatten oder zu viel Eyeliner - generell ist es unvorteilhaft zu viel Schminke nur am unteren Wimpernkranz aufzutragen. Zum einen kann das so aussehen, als hätten wir Augenringe und zum anderen wird das Auge dadurch optisch nach unten gezogen, was uns - ihr könnt es euch denken - müde und alt aussehen lässt.

Besser: Tragt einen gut verwischbaren Kajal ganz nah am oberen und unteren Wimpernkranz auf und verschmiert die Linie für einen softeren Look. Konzentriert euch dabei auf den äußeren Augenrand und tauscht den schwarzen Kajal gegen einen braunen ein.

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