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Parfüms: Lockstoff für die Sinne

Parfüms streicheln die Seele  - Parfüms: Lockstoff für die Sinne
Parfüms streicheln die Seele
Seelenstreichler und Lockmittel: Parfüms können mehr als nur gut duften. Wir benutzen sie, um uns wohlzufühlen und unsere Individualität zu unterstreichen. Doch wie finden wir unter Tausenden von Parfüms den Duft, der perfekt zu uns passt? Wir erklären, was drin steckt in den Duftwässerchen, was sie so besonders macht und welche Düfte im Trend liegen.

Parfüms: Luxus aus dem Labor
Alle Parfüms - egal ob aus der Drogerie oder der Edel-Parfümerie - haben eins gemeinsam: Sie sind eine Komposition aus unterschiedlichen Duftessenzen. 30 bis 80 Riechstoffe - von Ambra bis Zedernöl - werden von Duftprofis, den Parfümeuren, zu einem Duft vereint. Da sind Kreativität, aber auch viel Erfahrung und Wissen gefragt.

Im Zentrum des Parfums steht ein Duftöl, das aus einer Mischung aus natürlichen und künstlichen Substanzen besteht. Damit daraus ein haltbares Parfüm wird, kommen Alkohol und destilliertes Wasser hinzu. Abhängig davon, wie viel Duftöl später im Flakon steckt, handelt es sich um ein Eau de Cologne (3-5 %), Eau de Toilette (4-8 %) oder ein Eau de Parfum (8-15 %). Das Maximum an Duftöl - nämlich etwa 30 % - steckt im reinen Parfum, das auch "Extrait" genannt wird.

Duftstoffe in Parfüms: lieber künstlich oder natürlich?

Parfüms aus rein natürlichen Duftstoffen werden heute kaum mehr hergestellt. Selbst Naturkosmetikfirmen verwenden zum Teil Duftmoleküle, die nicht aus Pflanzen, sondern aus dem Labor stammen. Manchmal haben Parfümeure auch keine andere Wahl: Der Wohlgeruch einer Freesie oder eines Maiglöckchens kann nur chemisch nachgebildet, nicht aber aus den Pflanzen selbst gewonnen werden.

Dennoch sind es vor allem Kostengründe, die auf synthetische Duftstoffe zurückgreifen lassen. Die meisten Synthetikstoffe sind viel günstiger als ihre natürlichen Pendants, deren Rohstoffe entweder extrem selten sind (Sandelholz, Ambra) oder in der Natur nur in kleinster Konzentration vorkommen. Beispiel: Für ein Kilogramm Rosenöl müssen mehrere Tonnen Blütenblätter verarbeitet werden.

Doch synthetisch heißt nicht immer minderwertig, betont Duft-Experte und Parfüm-Pabst Frank J. Schnitzler aus Düsseldorf. Er plädiert für eine Mischung aus Labor und Natur: "Reine Natur-Düfte sind meist nicht raffiniert und markant genug. Für einen komplexen, langanhaltenden Duft müssen sie mit synthetischen Riechstoffen kombiniert werden."

Die Nase vorn hat die Chemie auch dort, wo ganze Duftwelten imitiert werden sollen: 'Calone' ist so ein synthetischer Riechstoff, der wie eine zarte Meeresbriese nach Salzwasser und Algen riecht. Für synthetische Duftstoffe spricht außerdem, dass sie keine Allergien auslösen - das kann bei rein natürlichen Essenzen wie ätherischen Ölen der Fall sein.

Jährlich erscheinen unzählige Duftneuheiten
Jährlich erscheinen unzählige Duftneuheiten
Kopf-, Herz- oder Basisnote: Wie lange hält ein Parfüm?

Grundsätzlich gilt: Je mehr Duftöl in einem Parfüm steckt, umso länger hat unsere Nase etwas davon. Die Zusammensetzung bestimmt, wie sehr sich der Duft nach dem Aufsprühen verändert. "Je mehr Chemie, also synthetische Duftstoffe in einem Parfüm stecken, umso stabiler ist es. Je mehr natürliche Substanzen enthalten sind, umso mehr verändert sich der Duft", so Schnitzler.

In welche Richtung sich das Parfüm entwickelt, darüber gibt die Kopf-, Herz- und Basisnote Aufschluss. Die Kopfnote besteht oft aus leichten, frischen oder fruchtigen Noten und bildet den ersten Eindruck - ist jedoch nach zehn Minuten wieder verflogen. Die Herznote tritt als nächstes in den Vordergrund, gefolgt von der Basisnote. Letztere besteht meist aus warmen, sinnlichen Noten wie Vanille oder Moschus und macht den eigentlichen Charakter des Parfüms aus.

Neue Parfüms: Ein Mix aus Marketing und Kreativität

Jedem neuen Parfüm geht ein aufwändiger Entstehungsprozess voraus. Bei den großen Duftherstellern läuft es so ab: Marketingexperten analysieren die aktuellen Duftvorlieben der Zielgruppe. Die Ergebnisse werden den Parfumeuren vorgestellt, die den angestrebten Duft dann Wirklichkeit werden lassen. Gleichzeitig werden Flakons und Verpackung designt und ein passendes Werbegesicht gesucht. Mit einem Parfüm wird immer auch ein bestimmtes Image verkauft. Das Prestige eines Parfüms bestimmt seine Strahlkraft, weiß Frank J. Schnitzler, der selbst eine Parfümerie-Kette gründete und heute Beauty-Firmen berät.

Daneben gibt es aber auch Parfümeure, die sich nicht von Vorgaben, sondern nur von der eigenen Kreativität leiten lassen. Ihre Duftkompositionen schätzt Schnitzler besonders: "Ich bin ein großer Fan von diesen 'artistischen' Düften, weil sie von Parfümeuren geschaffen werden, die mutig sind und frei von irgendwelchen marktwirtschaftlichen Überlegungen." Diesen Duft-Kreativen ist es zum Beispiel auch zu verdanken, dass der Duftstoff 'Oud' für die moderne Parfümwelt entdeckt wurde. 'Oud' ist das intensiv duftende Harz des Adlerbaumes und im Orient seit jeher ein beliebter Duft. Bei Parfümeuren ist es derzeit heiß begehrt, weil es in Verbindung mit bewährten Duftnoten wie Rose ganz neue Parfümkompositionen eröffnet.

Die freischaffenden Duftkünstler sind es häufig auch, so Schnitzler, die Parfümtrends kreieren, die dann von den großen Herstellern aufgegriffen werden. Ein aktuelles Beispiel sind die sogenannten Gourmet-Düfte: "Das sind Düfte, die nach Essbarem wie Früchten oder Kräutern riechen", so Schnitzler. Auch sein aktueller Lieblings-Duft, "Enchanted Forest" von Vagabond, fällt in diese Kategorie: "Dieses Parfüm riecht herrlich nach Johannisbeere und frisch gemähter Wiese - wenn ich es aufsprühe, habe ich sofort gute Laune. Er hilft mir, die Dinge leichter zu nehmen."






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Veröffentlicht von
am 05/05/2013
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