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Photoepilation: Dauerhafte Haar-entfernung mit Licht

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 6. November 2007

Technik, Preise, Vorteile und Gefahren: Wir verraten Ihnen alles über die Pulslichtenthaarung.

Störende Härchen aufhellen um sie besser und dauerhaft zu entfernen: Das bietet die Photoepilation, auch Blitzlampentechnik, Pulslichttechnik oder IPL-Technologie (IPL = Intensive Pulsed Light) genannt.

DasPrinzip
Die Photoepilation ähnelt der Laserepilation - mit dem Unterschied, dass hier nicht mit einem Laserstrahl sondern mit einem intensiven Pulslicht gearbeitet wird, das von einer Blitzlampe abgegeben wird.
Das Farbpigment Melanin - ein Farbstoff, der Haut und Haaren ihre natürliche Farbe verleiht - nimmt diese Lichtblitze auf und wird dadurch stark erhitzt. Diese Hitze (ca. 70°C) leitet das Melanin an die Haarfollikel weiter und zerstört sie dadurch. Resultat: Die Follikel sind nicht mehr in der Lage neue Haare zu produzieren.
Der Funktionsmechanismus der Pulslichtenthaarung ist also mit dem der Laserepilation vergleichbar. Da die Blitzlichtenthaarung auf der Zerstörung des Haarpigments Melanin beruht ist sie vor allem bei melaninreichen, also dunklen Haaren effizient.

In der Praxis
Bevor Sie sich einer Pulslichtenthaarung unterziehen sollten Sie sich von einem Hautarzt untersuchen lassen. Es ist ebenfalls empfehlenswert eine Photoepilation von einem Arzt durchführen zu lassen, der sich auf diese Behandlungsmethode spezialisiert hat. Vor der Behandlung sind Sonnenbad, Solarium und Rasur (ca. 3 Tage vorher) zu vermeiden.
Zur Durchführung der Pulslichtenthaarung wird die zu behandelnde Zone gesäubert und abgeschminkt bevor die vorhandenen Härchen abrasiert werden. Anschließend wird ein Licht leitendes Gel in einer dünnen Schicht auf die Haut aufgetragen um eine optimale Lichtübertragung zu gewährleisten. Auch eine Betäubungscreme wird appliziert um eine schmerzfreie Behandlung zu garantieren. Wegen der starken Hitzeeinwirkung wird die Haut während der Behandlung permanent mit Gelkissen gekühlt. Um die Augen zu schonen tragen Arzt und “Patient“ während der ganzen Enthaarungsphase Schutzbrillen.
Um ein perfektes Resultat zu erzielen sind mehrere Behandlungen in einem mehrwöchigen Abstand notwendig. Die besten Erfolge wurden bisher bei heller Haut und dunklen Haaren verzeichnet.

Vorteile
- Die Photoepilation ist so effizient wie die Laserepilation. Nach der Behandlung wachsen neue Haare nur langsam und sehr fein nach. Die Haarentfernung ist
zwar nicht permanent, aber doch von Dauer: Das Ergebnis hält bis zu 5 Jahre an.
- Die Methode ist praktisch schmerzfrei: Es ist lediglich ein leichtes Kribbeln oder Brennen zu spüren.

Nachteile
- Je nach Körperzone muss die Behandlung 5 bis 10 Mal wiederholt werden. Rechnen Sie z.B. für die Augenbrauen mit 4, für die Beine mit 8 Sitzungen.
- Der Preis hängt von der behandelten Oberfläche ab und variiert zwischen 35 €
für eine Braue, 50 € für die Oberlippe und 250 bis 300 € für die Beine.

Gut zu wissen
- Die zu behandelnden Härchen müssen dunkler als die Haut sein, was aber meistens der Fall ist. Bei hellen, grauen oder roten Haaren ist von der Behandlung abzuraten.
- Die Photoepilation muss bei dunklen Hauttypen mit größter Vorsicht durchgeführt werden, da ihre Haut viel Melanin enthält.
- Bei Schwangeren und Kindern ist die Blitzlampentechnik absolut untersagt. Auch im Falle florider Hautinfekte (Herpes), gewisser Krankheiten bei UV-Strahlen-empfindlichen Hauttypen oder bei der Einnahme von photosensibilisierenden Medikamenten ist die Photoepilation zu meiden.
- In den 2 Wochen (mindestens!) nach der Behandlung dürfen die epilierten Zonen auf keinen Fall stärkerer Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden um die Bildung von Pigmentflecken zu vermeiden. Die Pulslichtenthaarung ist daher vor allem im Winter empfehlenswert.

von der gofeminin-Redaktion

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