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Pickel am Po: Woher sie kommen und wie ihr sie loswerdet

Ann-Kathrin Schöll
von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 27. Juli 2017
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Sie sind nicht nur nervig, sondern nagen auch ganz schön am Selbstbewusstsein. Doch ihr müsst euch nicht mit eurem Schicksal abfinden. Denn ihr könnt etwas gegen die Pickelchen unternehmen.

Es gibt so einiges über das möchten wir nicht sprechen. Unser Gehalt zum Beispiel oder peinliche Sexprobleme. Zu dieser Tabuthemen-Kategorie zählen definitiv auch Pickel am Po. Super viele haben sie und fast alle leiden still unter dem fiesen Hautproblem. Dabei gibt es so einiges, was man gegen Pickel am Po und Rücken tun kann. Hier kommt SOS-Hilfe!

Warum Pickel am Po? DAS sind die häufigsten Ursachen

Besonders im Herbst und Winter neigen viele von uns zu roten Pusteln und Pickeln am Po oder Rücken. Ursache für diese Hautunreinheiten ist in vielen Fällen die Mischung aus Unterwäsche, die nicht atmungsaktiv ist, scheuernder Kleidung und Schwitzen durch langes Sitzen.

Die Haut am Po wird durch die Reibung der Kleidung gereizt und durch Wärme und Feuchtigkeit haben Bakterien leichtes Spiel. Die Folge: Pickel, die sich schnell entzünden. Besonders unangenehm ist es, wenn die roten Pickelchen im Sommer auftreten. Der Übeltäter ist dann häufig nasse Badekleidung. Sie liefert den Bakterien perfekte Bedingungen.

Eine weitere Ursache für die Störenfriede können verstopfte Poren durch abgestorbene Hautschuppen sein. Gerade am Rücken besitzt die Haut, ähnlich wie im Gesicht, besonders viele Talgdrüsen. Sind diese verstopft, drohen Pickel und Entzündungen. Hormonelle Schwankungen oder ungesunde Ernährung können die Pickelentstehung an Po und Rücken fördern.

Was kann ich gegen Pickel am Po und am Rücken tun?

Klingt alles ein bisschen eklig. Doch die gute Nachricht: Wer die Ursachen für die Pickel kennt, kann etwas dagegen unternehmen. Hier kommen 5 Verhaltensstrategien und Tipps gegen Pickel:

1. Atmungsaktive Unterwäsche tragen
Wie wir eben gelernt haben kann die falsche Unterwäsche dazu führen, dass Pickel entstehen. Wenn ihr zu Pickeln am Po neigt, solltet ihr auf Slips aus synthetischen Fasern verzichten. Tragt stattdessen besser Unterwäsche aus Baumwolle, die ist atmungsaktiv und hautfreundlich. In Sachen Schlafanzug gilt: Lieber ein luftiges Nachthemd aus Baumwolle als ein Pyjama aus synthetischen Stoffen.

​2. Reibung vermeiden
Um eure Haut zu schonen, solltet ihr statt hautenger Jeans öfters mal luftig geschnittene Hosen und Röcke aus Baumwollstoff tragen. Die scheuern nicht auf der Haut und verhindern so, dass sich Pusteln bilden. Wer nicht ohne Jeans kann, sollte statt eines Strings, eine Baumwoll-Panty drunter tragen. Die wirkt als Scheuerschutz für die Haut.

3. Peelen, peelen, peelen
Wer zu harten Pickeln durch verstopfte Talgdrüsen neigt, sollte seine Haut ein Mal pro Woche gründlich peelen und so von abgestorbenen Hautschuppen befreien. Übrigens: In vielen Peelings aus dem Drogeriemarkt ist Mikroplastik enthalten, dass der Umwelt schadet. Greift also lieber zu Peelings mit natürlichen Inhaltsstoffen oder macht euer Peeling direkt selbst. Hier geht's zu einfachen Peeling-Rezepten!

4. Hygiene-1x1 beachten
Klingt selbstverständlich, aber eine gute Hygiene ist unumgänglich, wenn ihr die Pickel loswerden wollt. Dazu gehört nicht nur mit hautfreundlichen Waschlotionen zu duschen, sondern auch die Handtücher regelmäßig auszutauschen. Und regelmäßig bedeutet laut Gesundheitsexperten: nach drei Mal benutzen! Achtet auch darauf, eure Unterwäsche heiß genug zu waschen (mindestens 60 Grad), um alle Bakterien abzutöten.​

5. Gesund ernähren
Nicht unerheblich ist der Einfluss unserer Ernährung auf unsere Haut und damit auch auf die Entstehung von Pickeln. Ungesundes Essen wie Fast Food, zu viel Süßes oder auch Rauchen können das Hautbild verschlechtern und Unreinheiten begünstigen. Achtet also darauf, euch ausgewogen zu ernähren. Und ganz wichtig: Trinkt genug Wasser, mindestens zwei Liter am Tag.

Die 3 besten Hausmittel gegen fiese Po-Pickel

Neben den oben genannten Verhaltensregeln gibt es noch eine Reihe von Hausmitteln, die bei Pickeln am Po oder Rücken helfen können. Welches Hausmittel für euch in Frage kommt, ist ganz individuell und richtet sich nach eurem Hauttyp.

1. Meersalz
Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Haut an Po und Beinen im Urlaub meistens besser ist als zuhause? Das liegt vor allem am Meerwasser. Das darin enthaltene Salz sorgt dafür, dass die Pickel schneller austrocknen und wirkt entzündungshemmend. Gönnt eurer Haut deshalb auch zuhause hin und wieder ein Portion Meersalz, entweder im lauwarmen Badewasser oder als Peeling unter der Dusche.

2. Heilerde
Was im Gesicht gegen Pickel hilft, funktioniert auch auf der Kehrseite. Mischt dazu 3 Teelöffel Heilerde (z. B. von Luvos) mit einem Schuss abgekühltem Kamilletee, tragt die Maske auf die Haut auf und lasst sie ca. 20 Minuten einwirken. Danach unter der Dusche abwaschen. 2 Mal pro Woche aufgetragen soll Heilerde das Hautbild verfeinern.

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3. Sonne
Ja, zu viel Sonne kann unsere Haut schädigen. Was viele aber nicht wissen: UV-Strahlung ist unverzichtbar für eine gesunde Haut, denn sie regt die Produktion von körpereigenem Vitamin D an. Zudem hilft die Sonne dabei, die Pickel schneller auszutrocknen. Ihr solltet gerade im Urlaub eurem Po mal ein bisschen Sonne gönnen. Aber ganz wichtig: Cremt euch ein! Sonnenbrand kann das Pickel-Problem nämlich verschlimmern!

Hilft Zinksalbe bei Pickeln am Po und Rücken?

Wenn ihr unter starken Entzündungen und Pickeln leidet, kann freiverkäufliche Zinksalbe helfen. Zink wirkt antientzündlich und trocknet die Pickelchen aus. Wichtig: Tragt die Creme nur auf die gereinigte Haut auf - am besten nach dem Duschen - und lasst sie vollständig einziehen und trocknen, bevor ihr euch anzieht.

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Pickel am Po ausdrücken? Bitte nicht!

Ja, wir sind geneigt dazu, Pickel an Po oder Rücken auszudrücken. Doch so groß die Versuchung auch ist: Lasst es! Denn durch das Herumdrücken am Pickel könnt ihr das Problem sogar verschlimmern. Der Grund: Bakterien, die sich auf der oberen Hautschicht (oder den Händen) befinden, dringen beim Ausdrücken des Pickels in die entstandene Wunde ein und können eine noch stärkere Entzündung verursachen. Wenn ihr die Pickel schnell loswerden möchtet, solltet ihr also die Finger davon lassen.

Auch auf gofeminin: Pickel richtig abdecken: So werden Hautunreinheiten unsichtbar!

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