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Wenn es juckt und schmerzt: 5 Tipps gegen rissige Haut

Ga-Young Park
von Ga-Young Park Veröffentlicht am 14. Dezember 2014

Wir sind von Kopf bis Fuß in Haut 'eingepackt' und normalerweise fühlen wir uns pudelwohl. Das ändert sich schnell, wenn uns kleine, spaltenförmige Risse belästigen. Sie tun nicht nur höllisch weh; der Heilungsprozess dauert lange. Wie erklären euch, wie rissige Haut entsteht und was ihr dagegen tun könnt.

Als größtes Organ des Menschen hat die Haut einiges zu tun: Sie ist Schutzwall gegen äußere Einwirkungen und sorgt dafür, dass Wasser und Wärme in unserem Körper gespeichert bleiben. Ist die Haut aber rissig, dann ist sie krank! Gerade rissige Haut benötigt eine spezielle und besondere Pflege.

Ursachen für rissige Haut

Rissige Haut kann viele Ursachen haben. Die häufigsten sind äußere Einflüsse wie Kälte, Hitze, Sonne und Wasser; von innen her wirken sich Flüssigkeitsmangel, falsche Ernährung, Hormonschwankungen und Stress auf den Hautzustand aus.

Hände und Füße sind dabei am häufigsten von rissiger Haut betroffen, da hier die Haut viel dünner ist als am restlichen Körper. Zudem verfügt sie über nur wenig schützende Talgdrüsen. Treten die oben genannten äußeren und inneren Einflüsse vermehrt auf, dann produzieren die Talgdrüsen weniger Fett und die Haut wird trocken und rissig. Mit diesen 5 Regeln bekommt ihr rissige Haut wieder in den Griff:

> Regel Nr. 1: Rissige Haut darf nicht gekratzt werden

Trockene und aufgesprungene Stellen auf der Haut jucken! Jetzt heißt es: Stark bleiben! Wer der vermeintlichen Erleichterung durch Kratzen nachgeht, verschlimmtert seine Lage. Eine schmerzlindernde Creme oder ein Anti-Juckreiz Spray (z.B. 'Eucerin AtopiControl Anti-Juckreiz Spray') helfen den Teufelskreis des Juckens und Kratzens zu durchbrechen.

> Regel Nr. 2: Rissige Haut muss mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden

Ganz wichtig bei rissiger Haut: Die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen! Gerade häufiges Waschen trocknet die Haut aus. Auf ein Bad mit sehr heißem Wasser sollte man komplett verzichten. Lieber lauwarm duschen. Damit die Haut nicht mehr gereizt wird, sollte sie nicht zu stark abgerubbelt werden. Danach eine wasserfreie Fettcreme mit sanften, kreisenden Bewegungen in die Haut einmassieren.

> Regel Nr. 3: Rissige Haut verträgt keinen Alkohol

Diese Regel gilt nicht nur für alkoholische Getränke, sondern auch für die Pflege! Produkte, die Alkohol enthalten, trocknen die Haut aus. Stattdessen solltet ihr auf eine Waschlotion mit einem niedrigen PH-Wert zurückgreifen.

> Regel Nr. 4: Rissige Haut braucht Vitamine

Vitamin-Mangel ist auch oft Ursache für eine rissige Haut. Powerbooster in Form von Karotten, Sellerie, Paprika und Süßkartoffeln stocken den Vitamin-A Gehalt wieder auf. Vitamin B findet ihr in Avocados, Bananen, Äpfeln und Nüssen. Spinat, Linsen, Pilze und Haferflocken sind voller Biotin - ein Beauty-Vitamin, das für die Schönheit von Haut, Haar und Nägeln verantwortlich ist.

> Regel Nr. 5: Rissige Haut braucht Ruhe und Entspannung

Viel zu tun auf der Arbeit oder Streit mit dem Partner? Stress ist ebenfalls ein Grund für trockene und rissige Haut! Also: Entspannen, entspannen und nochmal entspannen. Nutzt die Wochenenden, um einem Spaziergang in der Natur zu genießen. Viel Bewegung hilft, die Durchblutung der Haut zu regulieren; Schweiß reinigt die Poren und das anschließende Duschen spült abgestorbene Hautzellen ab.

Rissige und juckende Haut? Diese Produkte helfen!

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von Ga-Young Park

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