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Gesunde Haut

Sonnenbrand: Was tun?

  

Ungeliebtes Urlaubssouvenir: Sonnenbrand - Sonnenbrand: Was tun?
Ungeliebtes Urlaubssouvenir: Sonnenbrand
Es war ein so herrlicher Nachmittag am See, Sie haben in der Sonne gelegen, ein wenig gedöst und gebadet - und zuhause wartet eine knallrote Überraschung auf Sie: Ein Sonnenbrand auf Schultern, Rücken und Dekolleté.

Statt knackiger Bräune tragen Sie die nächsten Tage rote, juckende Haut zur Schau, die bei Berührung schmerzt und Sie wie einen Hummer aussehen lässt. Autsch! Wir erklären, warum Sonnenbrand so weh tut, wie Sie seine Heilung beschleunigen und - das ist am wichtigsten - wie es nie wieder so weit kommt.

Sonnenbrand: das ist der Brandstifter
Der Verursacher von Sonnenbrand ist unsichtbar und dennoch brandgefährlich: die langwellige UVB-Strahlung der Sonne. Normalerweise kann sich unsere Haut vor Schädigungen durch diese Strahlungsart schützen - durch ihre Pigmentierung.

Melanin, der Hautfarbstoff, der uns braun werden lässt, entsteht, angeregt durch die UVB-Strahlung, in der Haut. Er legt sich wie ein Schutzschild um die Zellkerne und schützt sie so vor weiterer Strahlung. Doch dafür braucht die Haut Zeit.

Ein Sonnenbrand entsteht, wenn die Pigmentierung der Haut (noch) nicht ausreicht. Wer sich zu Beginn des Sommers kalkweiß in der Sonne braten lässt, braucht auf den Sonnenbrand nicht lange warten. Besonders hellhäutigen Menschen, deren Haut grundsätzlich wenig Melanin bildet, droht schon bei nur wenig Sonne ein Sonnenbrand. Die Strahlen dringen dann in tiefere Hautschichten vor, wo sie eine Entzündung hervorrufen. Deren typische Symptome werden als Sonnenbrand bezeichnet, weil sie denen einer Verbrennung ähneln.

Zu viel Sonne, zu wenig Schutz
Die Gründe, warum wir unsere Haut 'verbrennen' lassen, sind vielfältig: Wir liegen viel zu lange in der prallen Sonne, verwenden Sonnencreme mit zu niedrigem Lichtschutzfaktor oder unterschätzen die Intensität der Sonne am Strand, im Gebirge oder auf dem Wasser. Obwohl wir es ja mittlerweile besser wissen sollten, passiert es trotzdem immer wieder mal, dass unsere Haut viel zu viel Sonne abbekommt.

Sand und Wasser erhöhen am Strand die Intensität der Sonne
Sand und Wasser erhöhen am Strand die Intensität der Sonne
Das Fiese dabei: Ein Sonnenbrand tritt häufig zeitverzögert auf. Manchmal setzen die Rötungen und Schmerzen sogar erst acht bis zwölf Stunden, nachdem man sich der Sonne ausgesetzt hat, ein. Während oberflächlich noch alles nach entspanntem Sonnenbaden aussieht, schwelt der Sonnenbrand schon unter der Haut.

Sonnenbrand nicht gleich Sonnenstich
Auch wenn uns nach bei einem Sonnenbrand Kopfschmerzen plagen: Von einem Sonnenbrand ist in erster Linie die Haut betroffen. Bei einem Sonnenstich ist dagegen das Gehirn überhitzt.

Als Folge treten meist starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auf. Auch Ohrensausen kann ein Symptom sein und das Gesicht ist auffallend blass. Ein Sonnenstich ist also etwas völlig anderes als ein Sonnenbrand und muss auch anders behandelt werden.

Sonnenbrand: das sind die Brandzeichen
Wie bei Verbrennungen durch Feuer oder heiße Gegenstände unterscheidet man auch beim Sonnenbrand verschiedene Stadien - je nach Intensität. Bei einem Sonnenbrand im Stadium eins kommt es zu Rötungen, Schwellungen, Juckreiz, Hitzegefühl und Schmerzen.

Im zweiten Stadium bilden sich Blasen an der Hautoberfläche. Wirft die Haut massiv Blasen oder löst sich sogar die oberste Hautschicht ab, ist Stadium drei erreicht und damit eine Hautschädigung, die unbedingt von einem Arzt behandelt werden sollte. Auch offene Blasen müssen wegen ihres starken Infektionsrisikos medizinisch versorgt werden. Geht der Sonnenbrand mit Fieber oder Übelkeit einher, ist ebenfalls der Gang zum Arzt ratsam.

Schmerzhaft und eine Gefahr für Ihre Gesundheit: Sonnenbrand
Schmerzhaft und eine Gefahr für Ihre Gesundheit: Sonnenbrand
Seinen schmerzhaften Höhepunkt erreicht der Sonnenbrand nach etwa 12 bis 24 Stunden. Erst nach drei Tagen klingen die Symptome wieder ab. Bis der Sonnenbrand ganz ausgeheilt ist, vergehen normalerweise ein bis zwei Wochen.

Die Folgen von Sonnenbrand
Doch wer glaubt, dann sei alles unbeschadet überstanden, der irrt: Ab einem Sonnenbrand der Stufe zwei können Verdickungen der Haut (so genannte 'Lichtschwielen'), aber auch hellere, depigmentierte Stellen als Narben zurückbleiben.

Langfristig sorgt Sonnenbrand dafür, dass die Haut schneller altert, denn die Überdosis UVB-Strahlung schädigt die Zellen der Oberhaut nachhaltig: Falten und Pigmentflecken werden früher sichtbar, die Haut wird fleckig und fahl. Doch die sichtbaren Folgen sind nicht die einzige Hinterlassenschaft eines Sonnenbrands.

> Lesen Sie weiter: Sonnenbrand? Langzeitfolgen und erste Hilfe




hes

 
  

Veröffentlicht von
am 03/07/2012
Die Lesernote:4/5 
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