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Streichelzarte Winterhände: Diese Pflege brauchen wir jetzt!

Heike Schmidt Veröffentlicht von Heike Schmidt
Veröffentlicht am 19. November 2013

Unsere Hände haben im Winter keinen leichten Job: Sie halten heiße Glühweintassen, wischen Schnee von Autoscheiben und trotzen Eiseskälte und Heizungsluft. Ganz ohne Murren nehmen sie die Strapazen aber nicht hin: Durch trockene, spröde Haut und manmal sogar rissige Stellen signalisieren sie, dass ihnen der Stress zu viel wird. Dann ist es höchste Zeit für ein Wiedergutmachungsprogramm in Form von üppiger Pflege!

Winter: Purer Stress für die Hände

Alle Jahre wieder verwandeln sich unsere Hände im Winter zu pflegebedürftigen Sorgenkindern. Die Haut wird trocken, rötet sich und wenn’s besonders schlimm wird, bilden sich sogar kleine schmerzhafte Risse. Die Ursache ist ein natürlicher Mangel: Die Haut an den Händen hat weniger Talgdrüsen als anderswo am Körper, ihr natürlicher Schutzfilm ist also nicht besonders ausgeprägt. Jedes Händewaschen oder Hantieren mit Chemikalien wie Putzmittel oder Nagellackentferner setzen ihr zu. Im Winter zehren nun zusätzlich kalte, trockene Luft und ein andauernder Temperaturwechsel an der Widerstandskraft unserer Haut. Vor allem die Kombination Feuchtigkeit plus Kälte (in Form einer Schneeballschlacht zum Beispiel) gibt unseren zarten Händen den Rest und sie senden SOS-Signale.

So beugen Sie strapazierter Winterhaut vor

Damit die Haut an den Händen auch im Winter streichelzart bleibt, müssen Sie also unbedingt in Sachen Pflege und Schutz ein, zwei Gänge höher schalten:

Kälte und Nässe strapazieren im Winter unsere Hände © Thinkstock > Hände vor Feuchtigkeit schützen: Egal, ob kalter Nieselregen, Schnee oder Spülwasser: Schützen Sie Ihre Hände im Winter noch mehr als sonst vor Wasser. Ein Paar Gummihandschuhe für zuhause und ein paar Lederhandschuhe für draußen werden im Winter ihre besten Freunde.

> Hände richtig waschen: Einige Flüssigseifen werben mit "rückfettenden Substanzen" um die Gunst Ihrer Hände. Doch Vorsicht: Manche von ihnen blenden nur. Sie enthalten Wirkstoffe, durch die sich die Haut nach dem Waschen zwar zart anfühlt, durch die sie aber nicht wirklich gepflegt wird. Dieses "Vortäuschen" von Pflege kann dazu führen, dass die Haut über kurz oder lang austrocknet. Besser: Seifen ohne Rückfetter verwenden und einfach nach jedem Waschen die Hände eincremen.

> Extra-Pflege spenden: Wünschen Sie Ihren Händen eine gute Nacht mit einer Portion Extra-Pflege am Abend. Die könnte z.B. so aussehen: Baden Sie Ihre Hände erst ein paar Minuten in lauwarmem Olivenöl. Dann den Überschuss abtupfen und eine Handcreme dick auftragen. Baumwollhandschuhe (gibt’s im Drogeriemarkt) darüberstreifen und dann ab ins Bett. Ein Pflege-Goodie gibt’s auch bei der Kosmetikerin: Bei so genannten Paraffin-Behandlungen werden zunächst spezielle Wirkstoffe auf die Hände aufgetragen, dann schließt ein Mantel aus warmem Parrafin die Haut für kurze Zeit luftdicht ab. Die Behandlung steigert vorübergehend die Feuchtigkeit in der obersten Hautschicht und soll rissige Hände nachhaltig glätten.

> Cremen, cremen, cremen: Der wichtigste Begleiter für schöne, glatte Hände im Winter ist jedoch immer noch die Handcreme. Sie versorgt die Haut nicht nur mit dringend benötigten Pflegestoffen, sondern stärkt auch ihren Schutzfilm. Die Auswahl an Produkten ist groß. Woran erkennt man eine gute Handcreme? Am hohen Fettgehalt schon einmal nicht. Dass viel Fett auch viel Pflege bedeutet ist nämlich ein Trugschluss. Vor allem die Kombination viel Fett plus viele Emulgatoren ist in Handcremes eher kontraproduktiv. In Form von Cremes aufgetragen vermittelt dieses Duo erste einen sehr pflegenden Effekt, sorgt dann aber dafür, dass beim nächsten Händewaschen hauteigene Schutzstoffe auswaschen werden. Empfehlenswert sind daher Handcremes, die (fast) ohne Emulgatoren auskommen und einen niedrigen Fettanteil haben. Der Vorteil – neben mehr echter Pflege – dieser Cremes: Fettige Finger sind passé, denn sie ziehen schnell ein.

Ein empfehlenswerte Basis für eine gute Handcreme sind neutrale Pflanzenöle wie Oliven- oder Sojaöl plus hochwertige Pendants wie Weizenkeim- oder Avocadoöl. Besonders strapazierte Hände freuen sich zusätzlich über Sheabutter, Ceramide und über die Vitamine A, C und E. Die Wirkstoffe Panthenol und Biotin fördern zusätzlich die Regeneration. Trockene Hände mögen es, wenn man sie mit Feuchtigkeitsspender wie Urea, Hyaluronsäure oder Aloe Vera verwöhnt. Sind schon Rötungen und Risse da, helfen Ringelblumenextrakt und Zink der Haut bei der Heilung.

Wertvolle Helfer bei der Pflege zarter Winter-Hände sind zum Beispiel diese Handcremes:

Tragen Sie die Handcreme mehrmals täglich, mindestens aber nach jedem Händewaschen auf und massieren Sie sie ein, bis keine Rückstände mehr bleiben. Sie cremen schon wie wild und haben trotzdem trockene Hände? Das kann daran liegen, dass Ihre Creme zu viel Glycerin enthält. Die feuchtigkeitspendende Substanz wirkt nämlich bei zu hoher Konzentration kontraproduktiv: Beim Händewaschen wird ein Großteil des wasserlöslichen Glycerins wieder aus der Haut gewaschen – das Ergebnis: Die Hände fühlen sich trockener an als zuvor. Achten Sie also darauf, dass Glycerin auf der Liste der Inhaltsstoffe Ihrer Creme eher im hinteren Drittel auftaucht.

Wichtig: Pflege, die zur Routine wird

Damit das regelmäßige Cremen nicht so lästig wird, hilft es, sich mehre Handcremes an verschiedenen Orten zu deponieren: Im Bad, in der Handtasche oder Schreibtischschublade – dann muss sie nicht jedes Mal von A nach B geholt werden. Wem das Einmassieren zu lange dauert, für den sind Produkte in Schaumform das richtige. Sie sind schnell verteilt und noch schneller eingezogen.

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