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Interview mit Kat von D - Teil 2

 

Heute selbst ein Tattoo-Promi: Kat von D © Lionel Deluy - Interview mit Kat von D - Teil 2
Heute selbst ein Tattoo-Promi: Kat von D © Lionel Deluy
Heute sind Sie eine Celebrity und ein Reality-TV-Star. Wie hat sich das auf Ihre Arbeit und Ihre Selbstwahrnehmung ausgewirkt?
Ich denke, wenn mich etwas angetrieben hat, meine Tätowierkunst immer weiter zu verbessern, dann meine eigenen Grundsätze, denn es wird immer Kritik geben, ob positiv oder negativ. Was die Selbst- wahrnehmung betrifft, gab es Momente, in denen ich alles in Frage gestellt habe - man ist so viel Druck und Kritik ausgesetzt, wenn man im Rampenlicht steht, und wenn man darauf hört, kann man schnell den Glauben an sich selbst verlieren. Ich habe mich in meiner Haut eigentlich immer sehr wohl gefühlt, aber wenn du plötzlich mit Models und solchen Leuten verglichen wirst, musst du wirklich aufpassen, dich nicht davon beeinflussen zu lassen, besonders hier in Los Angeles.
Glücklicherweise habe ich es geschafft, ziemlich bodenständig zu bleiben, deshalb habe ich auch oft meine Familie um mich herum, und ich versuche, mich mit guten Menschen zu umgeben.

Wahrscheinlich waren Sie schon ausgebucht, bevor Ihr Buch erschienen ist. Hat das Buch noch mehr Menschen dazu animiert, sich von Ihnen tätowieren zu lassen?
Ja, ich denke, das Buch ist eine tolle Möglichkeit, meine Botschaft an die Leute zu bringen. Ich habe es nicht nur für Fans von »LA Ink« geschrieben. Jeder soll das uch lesen können und etwas daraus mitnehmen und lernen. Ich möchte nicht nur als jemand wahrgenommen werden, der im Fernsehen ist, und ich möchte nicht nur ein Name in der Tattoo-Welt sein. Meine Arbeit soll für sich selbst sprechen und das Buch hilft dabei. Es gibt außerdem viele persönliche Geschichten und man bekommt auf jeden Fall etwas Cooles zum Anschauen.

Wenn man Ihr Buch liest, bekommt man den Eindruck, dass Sie für viele Menschen eine Art Therapeutin sind. Sie helfen ihnen, mit Problemen fertig zu werden, wenn Sie sie tätowieren. Zehrt das an Ihren Kräften oder macht es Sie vielleicht stärker?
Beides, glaube ich. Auf lange Sicht kann ich gut damit umgehen, ich lerne jedenfalls viel von meinen Kunden und ihren Geschichten, aber gleichzeitig habe ich es mit unglaublich sensiblen, emotional aufgeladenen Menschen zu tun, die sich aus bestimmten Gründen für ihr Tattoo entschieden haben, sie lassen sich nicht tätowieren, weil sie gelangweilt sind.
Ich glaube, die wichtigste Lektion, die ich von meinen Kunden gelernt habe, ist das Zuhören. Viele Menschen suchen einfach jemanden, mit dem sie sprechen können. Es fällt zum Beispiel vielen Leuten schwer, über den Tod zu sprechen. Für mich ist dieses Thema kein Problem, sodass der Kunde ein gewisses Vertrauen zu mir aufbaut. Das ist wichtig, denn das Tätowieren ist eine intime Angelegenheit. Aber ich steche auch lustige und thematisch unbeschwerte Tattoos. Am Anfang fiel es mir schon schwer, auf die Erwartungen und Bedürfnisse meiner Kunden einzugehen, und ich bin auch heute keinesfalls eine professionelle Therapeutin und ich tue nicht so, als könnte ich die Probleme meiner Kunden lösen, aber ich höre ihnen definitiv zu.

Wovon lassen Sie sich bei Ihrer Arbeit inspirieren?
Bei der täglichen Arbeit inspirieren mich ganz klar meine Mitarbeiter. In meinem Buch habe ich den Künstlern, die mich beeinflussen, ein ganzes Kapitel gewidmet, manche von ihnen sind Tätowierer, aber es gibt auch Maler, die für mich sehr wichtig waren. Mir lag viel daran, das im Buch aufzugreifen, denn ohne diese Künstler wäre mein Stil heute ein anderer. In meinem Laden hängt ja auch keine Tätowierkunst, sondern Ölgemälde, klassische Porträts im Stil der alten Meister, denn das inspiriert mich mehr als die Tattoos, die wir täglich stechen.

Musik ist Ihnen offenbar auch sehr wichtig, was hören Sie denn bei der Arbeit?
Ich bin ziemlich offen, was meine musikalischen Vorlieben angeht. Auf meinem iPod habe ich ganz viele Playlists, von Klassik bis Metal ist so ziemlich alles dabei. In letzter Zeit habe ich Audiobooks für mich entdeckt, aber das tue ich meinen Kunden nicht an. Neil Young höre ich sehr viel, ich liebe seine Musik.




  
  

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Veröffentlicht von
am 13/12/2009
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